Крым

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Waffen-SS Fingerring der Waffengebirgsbrigade der SS (Tatar Nr. 1)

Aluminium. Die Waffen-Gebirgs-Brigade der SS (Tatar Nr. 1) entstand durch den Ausbau des Tataren-Gebirgsjäger-Regiments der SS. Die Bildung wurde durch mangelnde Ausrüstung und schwaches Interesse des Hauptquartiers stark behindert. Im Dezember 1944 wurde die Einheit aufgelöst und die Soldaten als SS-Waffengruppe Krim in die Osttürkischen Waffen-Verbände der SS überführt.
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€ 650,00

Luftwaffe - Originalunterschrift von Ritterkreuzträger Hauptmann Helmut Bode

auf der Rückseite eines Fotos, welches ihn mit Ritterkreuz inmitten einiger Offiziere zeigt, 8,5 x 13 cm, mit sehr schöner Tintensignatur " Helmut Bode Krim 1942. ", dazu noch Notiz mit Kugelschreiber " Major Helmut Bode Kampfflieger ", Zustand 2.
Helmut Bode bekam als Kommandeur der III./Stuka-Geschwader 77 am 10.10.1941 das Ritterkreuz verliehen.
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€ 150,00

Ritterkreuz des Eisernen Kreuz 1939 mit Eichenlaub und Schwertern aus dem Besitz von Hauptmann Ernst-Wilhelm Reinert - Der Adler von Tunis - , zuletzt Jagdgeschwader 27 

Es handelt sich bei dem Eichenlaub mit Schwertern um die klassische Fertigung der Fa. Gebr. Godet und Co. Berlin, rückseitig "21""900" gepunzt. Das Ritterkreuz ist eine typische frühe  Fertigung der Fa. Steinhauer & Lück. Geschwärzter Eisenkern mit Silberzarge. Rückseitig gestempelt  800" Silber. Komplett mit dem originalen getragenen und konfektionierten Halsband, Länge 47 cm. Das Stück ist deutlich getragen, auf dem Hakenkreuz etwas berieben und ein paar tragebedingte Kratzer, mit wunderschöner Patina. 
Von Reinert eine per Hand gezeichnete Karte des Kriegsschauplatz Libyen mit 18 eingetragenen Abschüssen während des Afrikafeldzugs (Reinert hat in Afrika in 4 Monaten 51 Luftsiege errungen und war damit der erfolgreichste deutsche Jagdflieger in Afrika, er hat tatsächlich mehr feindliche Flugzeuge abgeschossen als Marseille). 
Aus seiner Zeit bei der Bundesluftwaffe seine große Feldspange mit 13 Auszeichnungen: Ritterkreuz mit Eichenlaub und Schwertern, Ehrentafelspange der Luftwaffe, Deutsches Kreuz in Gold, Eisernes Kreuz 1. und 2. Klase. Frontflugspange für Jäger in Gold mit "800", Verwundetenabzeichen in Silber, "Krim" Schild, Ärmelband "Afrika", Flugzeugführerabzeichen, Medaille Winterschlacht im Osten, Deutsch-Italienische Erinnerungsmedaille an den Feldzug in Afrika, Rumänien Ritterkreuz mit Schwertern. Getragen, Zustand 2. Dazu ein großer von ihm signiertes Portraitfoto, auf dem die Feldspange deutlich zu erkennen ist. 
Herr Reinert hat seine Stücke noch zu Lebzeiten im Jahr 1988 selbst verkauft an den damals bekannten Händler Theo Walpurgius. Während das Ritterkreuz und die Feldspange in eine Sammlung gingen, wurden alle Urkunden an eine andere Sammlung verkauft. Diese sind jedoch alle in Fotokopie mit dabei sowie auch der alte Verkaufsbeleg von Reinert. Die Fotokopien beinhalten alle Verleihungsurkunden, die noch vorhanden waren, darunter u.a. : die Vorläufigen Besitzzeugnisse zum Ritterkreuz und dem Eichenlaub mit Schwertern. Foto der Eichenlaubmappe mit eigenhändiger Unterschrift von Reinert. Auszug aus dem Wehrpaß mit der Auflistung aller Auszeichnungen von 1942 bis 1945. Soldbuch und Luftwaffen-Flugzeugführerschein. Besitzzeugnisse bzw. Verleihungsurkunden zum Eisernen Kreuz 1. und 2. Klasse, Frontflugspange für Jäger in Gold und mit Anhänger, Verwundetenabzeichen Schwarz und Silber, Flugzeugführerabzeichen, Ehrenpokal für besondere Leistungen im Luftsieg,  Krimschild, Medaille Winterschlacht im Osten, zahlreiche Telegramme, Glückwunschschreiben etc. . Die Abschussliste vom Jagdgeschwader 27 als Anlage für den Verleihungsvorschlag zu den Schwertern, mit insgesamt 171 Abschüssen und 702 Feindflügen (von Reinert mit handschriftlichen Anmerkungen versehen und korrigiert).Tabellarischer Lebenslauf bis 1972, von Reinert mit handschriftlichen Anmerkungen versehen. 
Dazu 8 Fotos als Offizier der Luftwaffe und der Bundesluftwaffe (alles Abzüge nach 1945), großteils mit eigenhändiger Unterschrift von Reinert sowie eine von Reinert verfasste Biografie mit zum Teil ganz spannenden Kampfberichten von Afrika, seinem Abschuss über dem Mittelmeer (Reinert ist mit diesem (!) Ritterkreuz nach seinem Abschuss mehrere Stunden im Mittelmeer bis an Land geschwommen..), seine Verwundungen, Reinert ist insgesamt 4 mal mit dem Fallschirm abgesprungen.. 

Reinert, Ernst-Wilhelm* 2. Februar 1919, Köln-Lindenthal† 5. September 2007, Bad Pyrmont Ernst-Wilhelm Reinert trat nach Ableistung seiner Dienstzeit im Reichsarbeitsdienst (RAD) im April 1939 in die Luftwaffe ein. Danach begann er mit seiner Fliegerausbildung. Im Herbst 1940 wurde er zur Ergänzungsstaffel vom Jagdgeschwader 77 nach Frankreich versetzt. Im April 1941 wurde er dann zur II. Gruppe vom Jagdgeschwader 77 versetzt, welche am Balkanfeldzug beteiligt war. Ab Mai 1941 gehörte er dort zur 4. Staffel. Mit dieser 4. Staffel nahm er ab dem Sommerbeginn 1941 am Rußlandfeldzug teil. Erst am 8. August 1941 konnte er seinen ersten Luftsieg erringen. Am 1. Dezember 1941 wurde er zum Unteroffizier befördert. Am 16. Februar 1942 bekam er den Ehrenpokal für besondere Leistung im Luftkrieg der Luftwaffe verliehen. Am 25. Mai 1942 wurde ihm das Deutsche Kreuz in Gold verliehen. Am 1. Juli 1942 hatte er insgesamt 53 Luftsiege errungen, wofür er am gleichen Tag mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet wurde. Gleichzeitig wurde er zum Feldwebel befördert. Am 8. Juli 1942 verlor er seine Maschine bei einem Unfall. Am 23. Juli 1942 wurde er im Luftkampf verwundet, als sein Flugzeug von einer Peltljakow Pe-2 abgeschossen wurde. Bereits am 3. Oktober 1942 erzielte er seinen 100. Abschuss. Am 7. Oktober 1942 wurde ihm nach 103 Luftsiegen das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. Am 4. November 1942 bekam er das Eichenlaub gemeinsam mit Alfred Druschel, Günther Rall, Max Stotz und Johannes Steinhoff persönlich durch Adolf Hitler überreicht. Im Anschluss durfte er auf Urlaub gehen. Am 23. November 1942 trug er sich während dieses Urlaubs in das Goldene Buch der Stadt Leverkusen ein. Im November 1942 verlegte Reinert mit seiner Staffel in den Mittelmeerraum. Hier gelangen ihm weitere 51 Luftsiege über britische Gegner, was ihn zum erfolgreichsten Jäger auf dem afrikanischen Schauplatz machte. Im März 1943 wurde er bei der 4. Staffel vom Jagdgeschwader 77 zum Oberfeldwebel befördert. Am 19. April 1943 errang er vor der Küste Siziliens seinen 150. Luftsieg. Einen Tag später wurde er zum Leutnant befördert. Am 13. August 1943 wurde er von einer Curtiss P-40 abgeschossen und landete im Mittelmeer östlich von Milazzo vor Sizilien. Als Leutnant wurde er Anfang September 1943 zum Kapitän der 3. Staffel im Jagdgeschwader 77 ernannt. Danach erkrankte er und kehrte erst im Frühjahr 1944 an die Front zurück. Am 20. April 1944 wurde er zum Oberleutnant befördert. Als solcher wurde er im Mai 1944 zum Führer der 12. Staffel vom Jagdgeschwader 27 in Frankreich ernannt. Am 12. Juni 1944 wurde er zum Kapitän der 15. Staffel vom Jagdgeschwader 27 in Frankreich ernannt. Nur wenige Tage später wurde er erneut verwundet. Am 1. Juli 1944 wurde er zum Kapitän der 12. Staffel vom Jagdgeschwader 27 in Frankreich ernannt. Durch die Umbenennung seiner Staffel wurde er Mitte August 1944 zum Kapitän der 14. Staffel vom Jagdgeschwader 27 ernannt. Anfang Januar 1945, unter gleichzeitiger Beförderung zum Hauptmann, wurde Reinert als Nachfolger von Hauptmann Heinz Dudeck mit der Führung der IV. Gruppe vom Jagdgeschwader 27 beauftragt. In dieser Funktion erhielt er am 1. Februar 1945 die Schwerter zum Ritterkreuz verliehen. Gleichzeitig wurde er zum Hauptmann befördert und als solcher zum Kommandeur der IV. Gruppe vom Jagdgeschwader 27 ernannt. Sein Rangdienstalter wurde dabei auf den 1. Januar 1945 festgelegt. Im März 1945 wechselte er angeblich zum Jagdgeschwader 7 über, um dort auf die Messerschmitt 262 umgeschult zu werden. Allerdings gelang ihm mit diesem Flugzeugtyp bis Kriegsende kein weiterer Luftsieg mehr. Insgesamt errang Reinert auf über 700 Feindflügen 174 Luftsiege, davon 71 an der Westfront einschließlich Abschuss von zwei viermotorigen Bombern. Ferner zerstörte er 16 Flugzeuge, zehn Panzer und 6 Lokomotiven am Boden. Bei Kriegsende geriet er Anfang Mai 1945 in amerikanische Gefangenschaft. Aus dieser wurde er bereits im September 1945 wieder entlassen. Nach dem Krieg arbeitete Reinert bis 1955 in der freien Wirtschaft. Im Frühjahr 1956 trat er in die Luftwaffe der neuen Bundeswehr ein. 1972 wurde er dort im Range eines Oberstleutnant als Stabsoffizier beim Luftwaffenkommando in Köln-Wahn auf Sylt in den Ruhestand verabschiedet.
Ritterkreuz (1. Juli 1942), Eichenlaub (7. Oktober 1942), Schwerter (1. Februar 1945)

Die meisten Eichenlaube mit Schwertern auf dem Markt sind mehr oder oder weniger ungetragen in sehr gutem Zustand. Ein wirklich an der Front über Jahre getragenes Stück, wie das hier von uns angebotene, hat dagegen eine ganz eigene Ausstrahlung und weckt Erinnerungen an die Taten des ehemaligen Trägers. Der Nachlass befand sich die letzten 40 Jahre in einer deutschen Privatsammlung und wurde noch nie öffentlich gezeigt oder angeboten.

Für den Nachlass und die Provenienz geben wir unsere unbegrenzte lebenslange Echtheitsgarantie.


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Wehrmacht: großer Nachlass des Ritterkreuzträgers Oberfeldwebel Johann Oeckenpöhler, 8./Kampfgeschwader 27

Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz 1939, eine klassische frühe Fertigung der Firma C.E. Juncker, Berlin. Geschwärzter Eisenkern an Silberzarge mit dem typischen Juncker-Bandring, am getragenen original Halsband. 
Deutsches Kreuz in Gold, schwere Fertigung der Fa. Deschler, München. Rückseitig mit 4 Nieten, auf der Nadel mit "1" gestempelt. Deutlich getragen, auf der Rückseite mit eingekratzter Trägerbezeichnung "Joh. Oeckenpöhler Hiltrup i. Westf.", das Nadelscharnier wurde während des Krieges neu verlötet. Eisernes Kreuz 1939 1. Klasse, Ausführung für die Schraubscheibe. Ebenfalls stark getragen, die rückseitige Schraubscheibe fehlt. 
Frontflugspange für Kampfflieger in Gold mit Anhänger, Fertigung aus Buntmetall, der Anhänger Feinzink vergoldet. Deutlich getragen.
Dazu ein original Portraitfoto in Postkartengröße, Oeckenpöhler als Oberfeldwebel in leichter Sommerfeldbluse mit allen Auszeichnungen, rückseitig mit eigenhändiger Widmung an seine Familie "Sinferopol, 29.6.43. Am 2.6.43. erhielt ich das Ritterkreuz. Euer Sohn u. Bruder Hansi." Das Foto wurde wohl viele Jahre in der Brieftasche mit sich geführt, mit deutlichen Knicken und Einrissen, Zustand 3. Dazu ein handschriftlicher Zettel des 1. Besitzers der Orden, um 1960 "Johann Oeckenpöhler Hiltrup + Sinferopol 27.6.1943, RK am 2.6.43". 

Johann-Peter Oeckenpöhler wurde am 1.9.1917 in Hiltrup i. Westfalen geboren. Bereits als Jugendlicher war Oeckenpöhler Segelflieger und trat 1936 in die Luftwaffe ein. Bis Ende 1938 wurde er zum Flugzeugführer ausgebildet, um dann zur 8./KG 154 "Boelcke" versetzt zu werden. Mit dieser am 1.5.1939 in 8./KG 27 umbenannten Staffel nahm er am Polenfeldzug teil, Verleihung des EK 2 am 16.9.1939. Am 10.5.1940, dem 1. Tag des Westfeldzugs, mußte er bei nach einem Luftkampf mit seinem verwundeten Bordmechaniker Uffz. Franz Löseke in Münster-Loddenheide notlanden (He111, 1G + ES). Am 22. Mai 1940 wurde seine He111 1G + AS von britischen Jägern bei Carelles, ca. 35 km nordwestlich von Arras abgeschossen. Diesmal wurde der Bordschütze Uffz. Helmut von Borstel getötet. Oeckenpöhler geriet zusammen mit seiner überlebenden Besatzung nach der Bruchlandung in englischen Gefangenschaft. Die 3 Männer konnten aber einige Tage später bei Dünkirchen entkommen und sich zu den eigenen Linien durchschlagen.
Nach über 50 Feindflügen gegen England von August 1940 bis Mai 1941 (Verleihung des EK 1 am 10.-7.1940), u.a. auf Ziele in den Räumen Coventry, Birmingham, Glasgow und Belfast, verlegte Oeckenpöhler im Juni 1941 mit der III./KG27 an die Ostfront. Hier konnte er sich im Südabschnitt durch Einsätze bei den Kämpfen um Kertsch und Sewastopol auf der Krim sowie beim Vormarsch auf Stalingrad auszeichnen. Dabei mußte Oeckenpöhler mit seiner Besatzung am 7. Juli 1942 nach Beschuß seiner He111 bei Kolokia mit dem Fallschirm über den eigenen Linien abspringen.Nachdem er Ende 1941 seinen 100. Feindflug absolviert hatte, kehrte er bereits am 22.8.1942 von seinem 300. Feindflug zurück. Daraufhin erhielt er am 15.9.1942 die Frontflugspange in Gold mit Anhänger. Von Oeckenpöhlers nachfolgenden Einsätzen sind die Angriffe im Rahmen des Unternehmens "Zitadelle", am Kuban sowie bei den Abwehrkämpfen auf der Krim und in der Ukraine hervorzuheben. Während dieser Einsätze konnte er u.a. vor Kertsch 2 Frachter und auf der Wolga 2 Flusskähne versenken sowie bei der Eisenbahnjagd 2 Ölzüge vernichten. Ferner gelang ihm durch Bombenvolltreffer die Zerstörung einer Ölraffinerie. Nach 350 Feindflügen wurde Oeckenpöhler am 2. Juni 1943 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.
Nach der Rückverlegung des KG 27 in das Reichsgebiet im August 1944 erfolgte seine Kommandierung zu einem Offizierslehrgang. Als Leutnant kehrte er Anfang 1945 zum III./KG (J) 27 nach Wels zurück und schulte dort noch auf Fw 190 um, kam aber mit dem neuen Flugzeug nicht mehr in den Kampfeinsatz.
Insgesamt 423 Feindflüge im Westen und Osten. Oeckenpöhler wurde 13 mal abgeschossen, wobei er zweimal mit dem Fallschirm abspringen und 11 mal seine beschädigte Maschine notlanden mußte.
Johann-Peter Oeckenpöhler starb am 14.8.1980 in seiner Heimatstadt Hiltrup in Westfalen.

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Großer Ordens-, Foto- und Dokumentennachlass des späteren Ritterkreuz und Eichenlaubträger General der Artillerie Walter Lucht.

Ritterkreuz mit Eichenlaub zum Eisernen Kreuz 1939. Bei dem Ritterkreuz handelt es sich um eine klassische Fertigung der Fa. C.E. Juncker, Berlin. Geschwärzter Eisenkern, Silberzarge, rückseitig gestempelt "800" und "L/12". Das Eichenlaub ist die Fertigung der Fa. Godet, Berlin, rückseitig gestempelt "900" und "21". Komplett am langen konfektioniertem schmalen Halsband. Getragenes Stück in gutem Zustand. Dazu das Vorläufige Besitzzeugnis zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes, als Generalleutnant und Kommandeur der 336. Inf. Div., verliehen am 30.1.1943, ausgestellt am 9.2.1943. Großes handgefertigtes Schmuckblatt mit den Glückwünschen zur Verleihung des Ritterkreuzes von den Männern der Stabswache, datiert 3.2.1943 im Osten. Weiterhin eine Seite der Verleihungsliste der Ritterkreuze. Vorläufiges Besitzzeugnis für das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes, als General der Artillerie und Kommandierender General im LXVI. A.K., verliehen am 9.1.1945, ausgestellt am 11.1.1945. - Glückwunschschreiben zur Verleihung des Eichenlaubes, von einem Stabsarzt und Chef der Korps-San.-Kom.1/353, datiert 12.1.1945.
Große Ordensschnalle mit 9 Auszeichnungen: Eisernes Kreuz 1914 2. Klasse mit aufgelegter Wiederholungsspange "1939" als Reduktion. Medaille Winterschlacht im Osten. Hamburg Hanseatenkreuz 1914. K.u.K. Monarchie Militär-Verdienstorden 3. Klasse mit Kriegsdekoration. Ehrenkreuz für Frontkämpfer 1914-18. Wehrmacht Dienstauszeichnungen für 25 und 12 Jahre mit Bandadlern. Spanien Erinnerungsmedaille an den Spanischen Bürgerkrieg 1916-1939. Dazu die passende Feldschnalle. General Lucht hat diese in der US Kriegsgefangenschaft weitergetragen und hat die Auflagen mit Hakenkreuz entfernt.
Spanienkreuz in Gold mit Schwertern. Es handelt sich hierbei um das verliehene Stück in Silber vergoldet, rückseitig gestempelt "900" Silber. Nur leicht getragen, die Vergoldung noch sehr gut erhalten. Spanien Siegesstern "Al Merito en Campana". Deutsche Fertigung, das Zentrum emailliert. Getragen, in gutem Zustand. Spanischer Bürgerkrieg Auszeichnung "Laureada Colectiva" für die Region von Navarra ( 14-11-1937). Eine kollektive Auszeichnung für alle Beteiligten an den Kämpfen, von Franco verliehen.Metallfaden handgestickte Ausführung, leicht getragen.
Deutsches Kreuz in Gold, Stoffausführung für die Feldbluse. Getragen, in gutem Zustand. Dazu das Stück in Metallausführung. General Lucht hat dieses in der US Kriegsgefangenschaft weitergetragen und hat das Hakenkreuz entfernt.
Kriegsverdienstkreuz 1939 1. Klasse mit Schwertern. Buntmetall versilbert. Leicht getragen.
Italien Orden der "Krone von Italien", Kommandeurkreuz. Silber vergoldet, am langen Halsband. Getragenes Stück, oben rechts ein Zierknotenbeschädigt. Dazu die großformatige Verleihungsurkunde, ausgestellt am 28.4.1941.
Deutsches Reich Kennkarte, ausgestellt am 27.12.1943 in Heilbronn, mit sehr schönem Uniformfoto mit voller Ordensdekoration: Ritterkreuz, Deutsches Kreuz in Gold, Ungarn Verdienstkreuz mit Schwertern.
Reisepass mit Zivilfoto, ausgestellt am 17.8.1936
Weiterhin noch zahlreiche Fernschreiben und Briefe vor 1945 und dazu noch weitere von 1946-1948, z.B. ein Brief des Admiral Kwei Yun-Chin im Navy Headquarters Nanking in China vom 2.7.1946, Postkarten aus der Kriegsgefangenschaft. 20 Visitenkarten von ihm und weiteren Personen seines Umfeldes.
Persönlicher Offiziersstock. Reitgerte aus hellem Holz mit Silberknauf, Länge 66 cm. Dazu mehrere Fotos von General Lucht mit dem Stab in der Hand, unter anderem auf einem Schnellboot beim Verlassen der Krim, Überfahrt auf der Straße von Kertsch August 1943.
Fotos :
Großes gerahmtes Portraitfoto ( 27,5 x 37cm ) auf dem er das Ritterkreuz mit Eichenlaub trägt, in volle Uniform mit Wintertarnparka.
Gruppenfoto ( 20 x 24,5cm ) in US-Kriegsgefangenschaft mit den Offizieren der Historial Division in Oberursel am 23.2.1946. 57 Fotos in verschiedenen Formaten, meist militärisch, tolle Portraitfotos mit allen Auszeichnungen, Treffen mit Adolf Hitler, Treffen mit Generalfeldmarschall Model, weitere Ritterkreuzträger im Gefolge, etc. , 12 ungerahmte Farbdias (!!!) von Walter Lucht in voller Uniform, jedoch noch ohne Ritterkreuz.

Walther Lucht (* 26. Februar 1882 in Berlin; † 18. März 1949 in Heilbronn) war zuletzt General der Artillerie im Zweiten Weltkrieg.
9-jähriger Abiturient trat Lucht im Sommer 1901 als Fahnenjunker in das Fußartillerie-Regiment „von Linger“ (Ostpreußisches) Nr. 1 ein. Er wurde am 18. Oktober 1902 zum Leutnant befördert. In den Jahren 1907 bis 1910 war er als Bataillonsadjutant zuständig. Am 18. Oktober 1911 erfolgte die Beförderung zum Oberleutnant. Zu dieser Zeit diente er in der 8. Batterie. Bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs war er an die Kriegsakademie in Berlin abkommandiert, kehrte aber sofort zu seinem Regiment zurück und ging als Batterieführer ins Feld. Am 4. November 1914 zum Hauptmann befördert, wurde er während des Krieges zu verschiedenen Generalstabsstellungen versetzt und diente zeitweilig auch als Bataillonskommandant.

Nach dem Krieg wurde er in die Reichswehr übernommen und gehörte dort dem 2. (Preußisches) Artillerie-Regiment an. Am 1. Oktober 1921 erfolgte die Versetzung ins Reichswehrministerium nach Berlin, wo er bis 1924 in der Heerestransportabteilung Dienst tat. Am 1. Dezember 1925 zum Major befördert, kam er 1925 zur 7. (Bayerische) Division, wo er zwei Jahre blieb, bis er 1927 zum Stab des Gruppenkommandos 1 versetzt wurde. 1929 wurde er Standortkommandant von Glogau und am 1. April 1930 Oberstleutnant. Am 31. März 1932 ging er in Pension.

Nach vierjährigem Ruhestand wurde er im Zuge der Truppenvermehrung wieder zum Wehrdienst eingezogen und stand zur Verfügung des Chefs des Generalstabs des Heeres. Im Oktober 1937 bis in den Sommer 1939 war er Artilleriekommandant der Legion Condor. Am 1. Juni 1938 zum Oberst befördert, übernahm er am 1. September 1939 den Befehl über das Artillerieregiment 215. Am 6. Februar 1940 wurde er zum Artilleriekommandeur 40 ernannt und in dieser Funktion am 17. Februar 1940 zum Generalmajor befördert. Im Sommer desselben Jahres wurde er mit der Wiederholungsspange des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet. Nach einem kurzen Zwischenspiel als „Harko“ (höherer Artilleriekommandeur) 310 wurde Lucht ab dem 17. Februar 1942 mit der Führung der 336. Infanterie-Division beauftragt und wurde mit dem Deutschen Kreuz in Gold ausgezeichnet.

Am 1. November 1942 erfolgte seine Beförderung zum Generalleutnant. Am 30. Januar 1943 erhielt er für die erfolgreich geführten Abwehrkämpfe im Dongebiet das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Am 22. Juli 1943 zum Befehlshaber im Abschnitt der Straße von Kertsch ernannt, wurde er am 1. Oktober 1943 zum General der Artillerie befördert. Am 1. November 1943 übernahm er das Kommando des LXVI. Armeekorps. Am 9. Januar 1945 erhielt er für seine Leistungen bei der Ardennenoffensive das Eichenlaub zum Ritterkreuz.

Anfang März 1945 galt er im Kessel der 15. Armee als vermisst, konnte sich aber mit wenigen hundert Soldaten zu den eigenen Linien durchschlagen. Im April 1945 noch zum Befehlshaber der im Raum Kassel neu aufzustellenden 11. Armee bestimmt, wurde er bei Kriegsende mit seinen Truppen in der "Harzfestung" eingekesselt und ergab sich in der Nähe von Blankenburg den US-Amerikanern.

1948 wurde er aus der Kriegsgefangenschaft entlassen und starb ein Jahr darauf bei einem Autounfall.

Der Nachlass ist 100% zusammengehörig und in allen Teilen original, es wurde nichts nach 1945 hinzugefügt. Hierfür geben wir unsere lebenslange Echtheits-Garantie.
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2. Weltkrieg: Großer Ordensmusterkoffer eines Handelsvertreters aus Lüdenscheid

Es handelt sich hierbei um einen der letzten noch existierenden Ordens-Musterkasten der Firma Steinhauer & Lück aus Lüdenscheid, der noch vollständig erhalten ist. Hergestellt wahrscheinlich um 1944. Der Kasten ist mit blauem Lederimitat bezogen, Maße 29 x 35 cm. Innen auf 3 Tabletts sind insgesamt 59 Auszeichnungen montiert. Jedes Ordenstablett hat 4 Einlegetafeln, die sich an seitlichen Schlaufen herausnehmen lassen. Die einzelnen Abzeichen sind auf den insgesamt 12 Einlegetafeln so aufgesteckt, dass sich jedes Abzeichen problemlos herauslösen lässt. Fast alle Auszeichnungen stammen von der Firma Steinhauer & Lück, nur das Flakkampfabzeichen stammt von der Firma Assmann. Aufgrund der späten Kriegsfertigung sind die alle Kampfabzeichen aus Feinzink hergestellt. Im einzelnen sind es die folgenden Auszeichnungen :
Tafel 1 : Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz 1939, rückseitig "micro 800" gestempelt. Deutsches Kreuz in Gold, rückseitig auf der Nadel "4". Eisernes Kreuz 1939 2. Klasse, Hersteller im Ring "4". Eisernes Kreuz 1939 1. Klasse, Hersteller auf der Nadel "4". Wiederholungspange "1939" zum EK 1. Klasse 1914, Feinzink. Kriegsverdienstkreuz 1939 1. Klasse mit und ohne Schwerter, beide auf der Nadel "4" gestempelt". KVK 1939 2. Klasse mit und ohne Schwerter sowie KVK-Medaille. Winterschlachtmedaille. Schutzwall-Ehrenzeichen. Verwundetenabzeichen 1939 in Schwarz, Silber und Gold, die Vergoldung verblasst. Infanteriesturmabzeichen in Silber, hohl geprägt. Allgemeines Sturmabzeichen. Heeres-Flakkampfabzeichen. Nahkampfspange in Bronze, Silber und Gold, die Vergoldung verblasst. Alle 6 Kampfabzeichen ohne Herstellerbezeichnung.
Tafel 2: Flottenkriegsabzeichen, Feinzink, halbhohle Ausführung. Küstenartillerie-Kriegsabzeichen. U-Bootkriegsabzeichen. Blockadebrecherabzeichen. Erdkampfabzeichen der Luftwaffe. Fliegerschützenabzeichen ohne Blitzbündel. Flakkampfabzeichen der Luftwaffe, Hersteller "A". Fallschirmschützenabzeichen. Fliegerschützenabzeichen mit Blitzbündel. Frontflugspange für Aufklärer in Bronze, Silber und Gold, die Vergoldung verblasst. Frontflugspange für Jäger in Bronze. Flugzeugführerabzeichen. Luftwaffe Auflage für die Schützenschnur in Silber und Gold. Auflage für die WH Schützenschnur Panzer 5 Stufe. Ärmelschild "Krim 1941/1942". Kraftfahrbewährungsabzeichen in Silber auf LW-Tuch.
Tafel 3: RAD Dienstauszeichnung für Männer in Bronze, Silber und Gold. RAD Dienstauszeichnung für Frauen in Gold. Polizei-Dienstauszeichnung für 8 Jahre. WH Dienstauszeichnung für 12, 15 und 25 Jahre. Treudienst-Ehrenzeichen in Silber und Gold. Sehr interessante späte Fertigung mit schwarz lackierten Hakenkreuzen. Deutsches Fahrerabzeichen in Silber. Deutsches Reiterabzeichen in Bronze und Silber. Luftschutz-Ehrenzeichen 1. Stufe. Erinnerungsmedaille an die Heimkehr des Memellandes . Grubenwehr-Ehrenzeichen (am verkehrten Band !). Deutsche Medaille für Volkspflege. Ehrenkreuz des Deutschen Mutter in Bronze, Silber und Gold.
Alle Abzeichen waren im Kasten die letzten 65 Jahre gut geschützt und befinden sich in neuwertigem Zustand, nur bei dem U-Bootkriegsabzeichen hat sich das Nadelscharnier gelöst.
Ein einmaliges Set von ordenshistorischer Bedeutung !
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