Атилла

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Frankreich 1. Empire Säbel für Offiziere der Husaren, wahrscheinlich für Regimenter des Rheinbundes

Deutsche Fertigung um 1806/10.An der Wurzel ca. 2.8 cm breite und 83.3 cm lange Klinge, beiderseitig mit Hohlbahn, das untere Drittel der Klinge beidseitig mit vergoldeten Gravuren verziert, auf beiden Seiten ein Husar mit erhobenem Säbel, terzseitig der Hersteller «frères Weyersberg fabts a Solingen», das mittlere Drittel der Klinge beidseitig mit Ätzungen, diese etwas verblichen, die Klinge gedunkelt, die Spitze etwas aus der Flucht. Stahlgefäß mit einfachem Bügel und barrenförmigen Mitteleisen, ganze Griffkappe, belederter Griff mit intakter Drahtwicklung. Gegratete Stahlscheide mit angesetzten polyedrischen Ösen und beweglichen Trageringen. Zustand 2.

Gesamtlänge ca. 100 cm.
487468
1.800,00

Preußen feldgraue Attila Modell 1909 für einen Gefreiten im Husaren-Regiment von Zieten (Brandenburgisches) Nr. 3, 2. Eskadron

Friedensstandort Rathenow. Kammerstück in der vereinfachten Ausführung ab 1915. Fertigung aus feldgrauen Tuch, mit feldgrauer Verschnürung und Rosetten, die Knebel aus Horn, eingenähte Schulterklappen in rot/weiß mit der aufgelegten Regimentsnummer "3" in Metall, rechts schwarzer Hornknopf mit der Nummer des Eskadron "2", der Knopf auf der linken Schulter ging verloren und wurde später ersetzt. Die Ärmelaufschläge bereits in der vereinfachten Ausführung ab 1915 . Innen helles Leinenfutter, mit schönem Kammerstempel "B.A. III - 3 H R", dazu noch weitere alte Fundusstempel "Stadt Krefeld Stadttheater..". Deutlich getragen, das Futter wurde während des Krieges unten geflickt, deutliche Trage- und Altersspuren, keine Mottenlöcher. In relativ guter Gesamterhaltung, Zustand 2-3.

Extrem selten, die meisten Attilas wurden während des Krieges bzw. nach der Übernahme in die Vorläufige Reichswehr aufgetragen, nur ganz wenige Stücke haben sich erhalten. 
507503
7.500,00

Preußen feldgraue Attila M 1910 für einen Rittmeister im Thüringischen Husaren-Regiment Nr. 12

Heimatstandort Torgau. Eigentumstück, um 1915. Die Attila aus feldgrauem Gabardinetuch in feiner Offiziersqualität, komplett mit allen Effekten. Feldgraue Verschnürung, Knebel und Rosetten. Die eingenähten Schulterstücke in feldgrau mit aufgelegter "12'", ohne Tuchunterlage. Auf der Brust mit Schlaufen für das Eiserne Kreuz 1914 1 Klasse. Innen mit feldgrünem Seidenfutter. Getragenes Stück, innen das Futter mit einigen Ausbesserungen, die bereits während des Krieges gemacht wurden. Typische Trage- und Altersspuren, ein paar leichte Mottenschäden, sonst in Zustand 2/2-.
507349
4.500,00

Preußen feldgraue Attila M 1910 für einen Leutnant im Husaren-Regiment Fürst Blücher von Wahlstatt (Pommersches) Nr. 5

Heimatstandort Stolp in Pommern. Eigentumstück, um 1915. Die Attila aus feldgrauem Gabardinetuch in feiner Offiziersqualität, komplett mit allen Effekten. Feldgraue Verschnürung, Knebel und Rosetten. Die eingenähten Schulterstücke in feldgrau mit aufgelegter "5'", mit feldgrauer Tuchunterlage. Auf der Brust mit Schlaufen für eine kleine Feldspange. Innen mit feldgrünem Seidenfutter. Leicht getragen, leichte Trage- und Altersspuren, ein ganz leichter Schaden vorne über der untersten Verschnürung rechts, sonst in gutem Zustand. Innen im Futter mit altem Fundusstempel. Zustand 2.
507344
4.800,00

Preußen 1. Weltkrieg Husaren-Offiziersattila Modell 1910 für einen Rittmeister (Hauptmann) im Husaren-Regiment "Kaiser Nikolaus II. von Rußland" (1. Westfälisches) Nr. 8

Heimatstandort Paderborn/Neuhaus. Um 1914. Die Attila aus feinem feldgrauem Stoff mit grauer Verschnürung, Rosetten und Knebeln mit schwarzen Durchzügen. Auf den Schultern eingenäht die Schulterstücke mit der metallenen Chiffre «♔NII» und je zwei Rangsternen. Innen mit olivgrünem Seidenfutter. Am linken Ärmel zwei und am linken Schoß ein Mottenloch. Zustand 2. 
500213
4.800,00

Preußen Attila für Mannschaften im Husaren-Regiment Königin Wilhelmina der Niederlande (Hannoversches) Nr. 15, 5. Eskadron 

Standort Wandsbek. Eigentumsstück um 1900. Attila in dunkelblauem Tuch mit weißer Verschnürung, vernickelte Knebel und Rosetten, die Schulterlitzen mit in Metall aufgelegten gekrönten Namenszügen, Knöpfe der 5. Eskadron. Auf dem rechten Ärmel die Winkel als Auszeichnung für gutes Lanzenfechten. Innen mit schwarzem Seidenfutter. Vorne auf der Brust ein Mottenloch, hinten am Kragen zwei kleine Mottenlöcher, am linken Ärmel eine kleine Reparatur. Zustand 2.

484160
1.200,00

Königreich Hannover Uniform König Ernst August I. als General und Chef des Garde-Husaren-Regiments; Uniform des Ernst-August-Denkmals (!!)

Die Uniformengruppe aus der Zeit um 1845-1850 bestehend aus zwölf einzelnen Stücken:
#1. Pelzmütze aus feinstem braun-weißem Fell mit dem Kolpak aus feinem rotem Stoff. Vorne als Emblem für das Garde-Husaren-Regiment das goldene Bandeau mit den drei Ehrennamen «Peninsula Waterloo El Bodon», die Fläche gekörnt, die Buchstaben poliert, darüber separat aufgelegt die goldene Königskrone in feinster handwerklicher Qualität.Der Kinnriemen aus schwarz lackiertem Leder mit schwarzer Samtunterlage und goldener Kettenbewährung, seitlich an goldenen halbplastischen Löwenköpfen. Der extra hohe Paradestutz aus weißen besonders weichen und ca. 39 cm langen Reiherfedern, am Ansatz mit kurzen gelben Federn, der „Federkorb“ besonders aufwendig aus kleinen Goldplättchen und Goldfadenstickerei gestaltet, der Paaradestutz an der Pelzmütze in einer goldenen Tülle eingesteckt und mit Schraube fixiert. In der Tülle auch eingesteckt das große Feldzeichen. Komplett mit der Fangschnur aus Silberfaden mit gelben Durchzügen. Innen mit hochfeinem, fast pergamentartigen Lederschweißband mit Goldaufdruck und feinstem Futter aus hellblauem Seidentuch. Größe ca. 57. Sehr schön erhalten. Nur der Kolpak mit zwei kleinen Mottenspuren. Beiliegend das Etikett «Königliches Welfen-Museum. Uniformstück, zur Hannoverschen Husaren-Uniform Königs Ernst August gehörend.»
#2. Der Dolman/Pelz aus feinem weichem dunkelblauem Tuch mit reicher goldener Verschnürung und fünf Reihen von je 18 goldenen Knöpfen, die mittlere Reihe aus kugelförmigen Knöpfen, die anderen vier Reihen mit halbkugeligen Knöpfen, an den Ärmeln die besondere Offizierstresse für das Garde-Husaren-Regiment, der hohe Stehkragen, die Ärmel, die Knopfleisten und der Saum für Offiziere des Garde-Regiments mit grauem Fellbesatz, auf den Schultern die „Raupen“ aus silbernem Draht mit gelben Schnüren und je zwei goldenen Rangsternen für den General. Am linken Ärmel mit der schwarzen Seidenbinde für den Trauerfall. Der Pelz gut gefüttert, innen mit rotem Seidentuch. Sehr schön erhalten, das Futter innen mit einem ca. fünf cm langem dünnen Riss.
#3. Die Parade-Attila aus feinem weichem dunkelblauem Tuch mit reicher goldener Verschnürung und fünf Reihen von je 18 goldenen Knöpfen, die mittlere Reihe aus kugelförmigen Knöpfen, die anderen vier Reihen mit halbkugeligen Knöpfen, an den Ärmeln die besondere Offizierstresse für das Garde-Husaren-Regiment, der hohe Stehkragen, die Brust (unter der Verschnürung) und am Saum mit breiter goldener Tresse, auf den Schultern die „Raupen“ aus silbernem Draht mit gelben Schnüren und je zwei goldenen Rangsternen für den General. Am linken Ärmel mit der schwarzen Seidenbinde für den Trauerfall. Die Attila ist leichter gefüttert, innen mit rotem Seidentuch, der Saum innen mit rotem Leder verstärkt. Anhängend an einer Schnur der Rest eines typischen Etiketts der königlich Hannoverschen Sammlung.
#4. Paradebandelier und Kartuschkasten. Das Paradebandelier aus rotem Leder, umwirkt mit rotem samtenen Stoff, aufgelegt die silberne Tresse mit dem goldenen Durchzug, goldener Schild mit den beiden Räumnadeln an goldenen Kettchen an der goldenen Löwenkopfaufhängung befestigt, goldene Schnallen. Der Kartuschkasten mit rotem Saffian-Leder verkleidet, die Seiten und der Deckel mit vergoldetem Messing beschlagen, auf dem Deckel in Silber aufgelegt der gekrönte Stern mit der Devise «Nec aspera terrent» sowie das Bandeau «Peninsula Waterloo El Bodon». Anhängend die Inventar-Marke «1501» der königlichen hannoverschen Sammlung Schloss Marienburg.
#5. Schärpe aus Silbergeflecht mit Nebenriemen. Anhängend an einer Schnur der Rest eines typischen Etiketts der königlich Hannoverschen Sammlung.
#6. Säbeltasche aus rotem Leder, der Deckel mit reicher Verzierung in Gold- und Silberfadenstickerei auf rotem Tuch, oben die Krone, darunter die Chiffre «♔EAR» über einem Tropaion. Komplett mit den drei Trageriemen und dem daran befestigten Unterschnallkoppel, ebenfalls aus rotem Leder, mit goldener Tresse besetzt und mit goldenen Beschlägen. Anhängend das Etikett «Königliches Familien-Museum. No. 1 Hannoversche Garde-Husaren-Uniform […]».
#7. Adlerkopfsäbel mit leicht geschwungener beidseitig doppelt gekehlter ca. 84.5 cm lange und 2.8 cm breiten Klinge, das untere Drittel beidseitig mit vergoldeten Gravuren. Vergoldetes Bügelgefäß mit fein ziseliertem Adlerkopf, belederter Griff mit intakter Silberdrahtwicklung. Anhängend die Inventar-Marke «149» der königlichen hannoverschen Sammlung Schloss Marienburg. Polierte Stahlscheide mit zwei Messing-Ringbändern. Sehr schön erhalten!
#8. Stiefelhose aus feinem dunkelblauem Tuch mit dünner roter Biese, der Bund außen mit schwarzer Seide abgesetzt, innen mit weißer Seide. Die schwarzen Hornknöpfe alle erhalten. Die Stegriemen an Knöpfen zum Abnehmen.
#9. Eine zweite Stiefelhose aus feinem dunkelblauem Tuch mit dünner roter Biese, innen mit graublauem Seidenfutter. Die Knöpfe vollständig. Anhängend Etikett der königlich Hannoverschen Sammlung. Die Stegriemen an Knöpfen zum Abnehmen.
#10. Die Sporen aus Messing vergoldet mit intakter Beriemung aus geschwärztem Leder. Innen gepunzt mit einem nach unten geöffneten „Hufeisen“ und darin der Buchstabe «S».
#11. Schabracke aus dunkelblauem Tuch mit roter gezackter in Gold gestickter Litze eingefasster Borte, der Rand in Goldstickerei paspeliert. An den Seiten braune Lederapplikationen zum Schutz vor Abrieb durch die Beine des Reiters. Die Unterseite durch schwarzes Tuch geschützt. Auf der Lederapplikation links mit altem Inventaretikett "Hannover Garde-Husaren-Schabracke 1893 aus Penzing ".
#12. Das Offizier-Zaumzeug nach englischem Vorbild mit Rosetten- und „Puschel“-Verzierung aus braunem Leder, komplett mit dem Kopf-, Brust- und Hintergeschirr.


Ein Ausstellungsstück von großer historischer und musealer Bedeutung von dem wir sehr stolz sind, Ihnen dieses präsentieren zu können!

Die Stücke stammen sämtlich aus der königlichen Sammlung im Schloss Marienburg und wurden 2005 auf der Sotheby's-Auktion versteigert.
Auf dieser Auktion wurden die Stücke von einem namenhaften „Hannover-Sammler“ erworben und gelangten von diesem in unseren Besitz.
Die Stücke wiederum stammen aus dem persönlichen Besitz König Ernst August I. (König von 1837-51).
Es handelt sich genau um die Uniform, die der König auf dem Ernst-August-Denkmal in Hannover, welches 1861 von Albert Wolff geschaffen wurde, trägt.
In das Jahr 1849 datiert ein Porträt des Hofmalers Karl Wilhelm Friedrich Oesterley, welches den König wiederum in genau dieser Uniform zeigt. Dieses Porträt erfuhr eine hohe Verbreitung u.a. als Postkartenmotiv und mag auch als Vorlage für das Reiterstandbild gedient haben.
Die einzelnen Stücke wurden 2005 auf der Sotheby's-Auktion nicht zusammen verkauft, auch weil in der Haussammlung die Stücke getrennt voneinander aufbewahrt wurden. Dem Sammler kommt das Verdienst zu, die Stücke in ihrem historischen Wert erkannt und richtig zugeordnet und vereint zu haben.
Die Zusammengehörigkeit ist unzweifelhaft und kann abgesehen von dem Museums-Etikett auch allein an der hohen Qualität der Stücke, dem Rang bei Pelz und Dolman und der Datierungsgleichheit abgelesen werden.
Zudem waren Säbel mit Adlerkopf nur dem König vorbehalten. Auch das Zaumzeug lässt sich in den Einzelheiten an der Reiterstatue wiederfinden. Gut ist hier auch die Schabracke zu erkennen. Das Original nahm einen „Umweg“ über die Exil-Sammlung in Penzing, Österreich zurück zur Marienburg.
502974

Preußen  Attila für einen Serganten im Thüringischen Husaren-Regiment Nr. 12

Standort Torgau. Elegantes Eigentumsstück, um 1910. Der Attila in kornblumenblauem Tuch mit weißer Verschnürung und silbernen Knöpfen. Hoher Stehkragen mit umlaufender Unteroffizierslitze und Sergantenknöpfen, die Ärmelaufschläge ebenfalls mit breiter Unteroffizierslitze, die Schulterklappen mit der Reitschulschnur für die erfolgreiche Teilnahme am einjährigen Kursus an der Reitschule, auf dem rechten Arm 2 Winkel als Auszeichnung für gutes Lanzenfechten.  Innen mit hellem Seidenfutter. Leicht getragen, sehr farbfrisch, Zustand 2.

496742
1.450,00

Preußen Attila für Mannschaften im Husaren-Regiment Königin Wilhelmina der Niederlande (Hannoversches) Nr. 15, 1. Eskadron 

Standort Wandsbek. Eigentumsstück um 1900. Attila in dunkelblauem Tuch mit weißer Verschnürung, vernickelte Knebel und Rosetten, die Schulterlitzen mit in Metall aufgelegten gekrönten Namenszügen, Knöpfe der 1. Eskadron. Auf dem rechten Ärmel die Winkel als Auszeichnung für gutes Lanzenfechten. Innen mit weißem Leinenfutter. Am Kragen wurden die Knöpfe für den Gefreiten entfernt. Zustand 2.
484510
1.200,00

Braunschweig Attila für einen Sergeanten der 1. Eskadron im Husaren-Regiment Nr. 17

Standort Braunschweig. Elegantes Eigentumsstück um 1910. Die schwarze Attila mit gelber Verschnürung, vergoldeten Knebeln und Rosetten, auf den Schultern die gelben Schulterschnüre mit Knöpfen der 1. Eskadron, der Kragen und die Ärmelaufschläge mit der goldenen Unteroffizierslitze, auf dem Kragen die großen Sergantenknöpfe, auf der linken Brusthälfte fünf Schlaufen für Orden/Ehrenzeichen. Innen mit schwarzem Seidenfutter. Das Futter mit zwei kleinen zeitgenössischen Reparaturen. Das Gelb der Verschnürung etwas verblichen. Zustand 2.


500708
1.850,00

Preußen Attila für einen Gefreiten im Husaren-Regiment Landgraf Friedrich II. von Hessen-Homburg (2. Kurhessisches) Nr. 14

Standort Kassel. Eigentumsstück um 1910. Dunkelblaue Attila mit weißer Verschnürung und neusilbernen Knebeln und Rosetten. Auf der Schulter eingenäht die weißen Achselschnüre. Am Kragen die Köpfe für den Gefreiten (Es handelt sich um große Sergeanten-Knöpfe, die original vernäht sind; eine Eigenmächtigkeit des Husaren.). Am rechten Ärmel das Abzeichen für gutes Lanzenfechten. Innen mit schwarzem Tuchfutter. Zustand 2.



501715
750,00

Preußen Attila für einen Unteroffizier im Leibgarde-Husaren-Regiment, 3. Eskadron

Standort Potsdam, um 1910. Die Parade-Attila hochrot mit gelber Verschnürung, auf dem Kragen und den Ärmelaufschlägen mit der goldgelben Gardelitze. Die Schulterlitzen mit Knöpfen der 3. Eskadron. Auf dem rechten Ärmel mit Winkel für gutes Lanzenfechten. Am Kragen und den Ärmelaufschlägen umlaufend die goldene Borte für Unteroffiziere. Innen mit rotem Seidenfutter. Leicht getragen, Zustand 2.
449019

Preußen komplettes Uniformensemble eines Gefreiten im Leibgarde-Husaren-Regiment, 2. Eskadron.

Potsdam, um 1910. Es handelt sich hierbei um ein wunderschönes und zusammengehöriges Ensemble. Alle Teile in eleganter und feinster Eigentumsauführung. Die Pelzmütze aus schwarzem Bärenfell, komplett mit allen Beschlägen. Großer hochgewölbter vergoldeter Gardestern mit umlaufendem Bandeau, gewölbte Schuppenketten an Rosetten, rechts die Reichskokarde in Mannschaftsausführung. Das preußische Feldzeichen in aus weißer Seidenkordel mit schwarzer Samtfüllung, komplett mit der Fangschnur sowie der besonderen Paradefangschnur des Leibgarde-Husaren sowie dem weißen Paradestutz. Das Innenfutter mit braunem Schweißleder, das gelbe Seidenfutter etwas zerschlissen. Größe ca. 55. Dazu die passende Tellermütze, rot mit gelben Vorstößen und dunkelblauem Mützenbund, komplett mit beiden Kokarden, Innen braunes Schweißband, ds braune Futter mit schönem Herstelleraufdruck "Uniform Mützen H. Ahlers, Inh. Arthur Ahlers, Potsdam, Brandenburgerstr. 44" mit Abnahmestempel "5 E 93" (= 5. Eskadron, Waffen-Nr. 93). Dazu der hohe Hutkoffer für die Pelzmütze und die Tellermütze. Parade-Attila, hochrot mit gelber Verschnürung, auf dem Kragen seitlich die preußischen Gefreitenknöpfe, am Kragen und den Ärmelaufschlägen mit der goldgelben Gardelitze. Die Schulterlitzen mit Knöpfen der 2. Eskadron.Auf dem rechten Arm mit einem Winkel für gutes Lanzenfechten sowie dem Ärmelabzeichen für Winker, handgestickt auf rotem Tuch. Innen mit rotem Tuchfutter. Der dunkelblaue Dolman mit gelber Verschnürung, vergoldete Knöpfe, die Schulterlitzen natürlich auch mit Knöpfen der 2. Eskadron. Kragen, Knopfleiste und Ärmelaufschläge mit schwarzem Wollpelz. Innen steingraues Futter, die Kammerstempel noch erkennbar mit Jahreszahl 1908. Dunkelblaue Stiefelhose für Husaren mit gelber Litze, innen mit Abnahmestempel der 2. Eskadron. Säbeltasche für Mannschaften. Eigentumstück aus rotem Saffianleder, die Tasche in rot mit gelber Wolllitze, komplett mit dem schwarzen Lackgehänge, dem Säbelhänger und dem Unterschnallgurt. Husarenschärpe mit schwarzen Durchzügen und schwarzen Knebeln. Weißes Paradebandolier aus Lackleder, komplett mit dem Kartuschkasten aus schwarzem Lackleder mit aufgelegtem goldenen Gardestern. Kavalleriedegen KD 89, Eigentumstück mit vergickeltem Gefäß die Klinge beidseitig geäzt, auf der Vorderseite in der Kartusche "Leib Garde Hus. Regt.", , rückseitig mit Reiterszene, Gardestern und Waffenzier, schwarz lackierte Stahlscheide mit starrem Ring. Ein paar weiße Handschuhe, komplett im Kasten (wahrscheinlich für die Husarenschärpe.  Alle Teile in außergewöhnlich gutem Zustand. Eine ganz tolle Gruppe, die so nur ganz selten zu finden ist !

Dazu ein paar Offizierstiefel für Husaren Offiziere mit Sporen, oben umlaufend mit silberner Litze und versilbertem Knebelknopf (für das Leibgarde-Husaren Regiment müsste die Litze und der Knopf in Gold sein).
446388

Preußen monumentales Abschiedsgeschenk für Oberst Karl von Hymmen, Flügeladjutant des Kaisers und Kommandeur des Leibgarde-Husaren Regiments

Berlin, um 1874. Es handelt sich hierbei um eine sehr hervorragende Fertigung wahrscheinlich von dem Juwelier Wagner & Sohn, Berlin. In Silber gefertigte Darstellung des Regimentsfahnenträgers, die Regimentsstandarte in der linken Hand erhoben, in der rechten Hand den gezogenen Säbel Äußerst detailgenaue Darstellung des Soldaten, die Pelzmütze mit Gardestern und Paradebusch, die Attila mit umgehängten Tragebandolier für die Regimentsstandarte, den Dolman (Pelz) über die Schulter gehängt, links seitlich mit Säbeltasche, die Hose mit angedeuteter Schoitaschierung, die Stiefel für Husaren mit angeschnallten Sporen. Die Regimentsstandarte detailgetreu mit allen Einzelheiten: das Fahnentuch in feinster Ausführung, die Fahnenstange mit den beiden doppelten Fahnenringen mit feinen Gravuren, die Fahnenstange mit der Benagelung und dem Schultertrageriemen. Der silberne Fahnenträger steht auf einem hohen 4-stufigen schwarzen Marmorsockel, 2 Sockelstufe in Silber gefasst. Auf dem Sockel auf allen 4 Seiten mit großen silbernen Auflagen, auf der Vorderseite das große Wappen von Hymmens im Lorbeerkranz, teilweise emailliert. Auf den beiden Seiten links und rechts jeweils eine angebrachte Tafel mit den mitgemachten Schlachten aus dem Feldzug 1870/71, rechts "St. Privat la Montagne am 18. August 1870", "Beaumont am 30. August 1870", "Sedan am 1. September 1870", "Paris 19. Septbr. - 20. Decbr. 1870", links "Querrieux am 24. December 1870", "Peronne 27. Decbr. 1870 - 10. Jan. 1871", "Bapaume am 3. Januar 1871", "St. Quentin am 19. Januar 1871".  Rückseitig die große Tafel mit der Namensliste der Kameraden "Major Prinz Wilhelm v. Württemberg, v. Krosigk, Frhr. v. Wrangel, Rittm. Graf Wartensleben, v. Michaelis, Freiherr Geyr v. Schweppenburg, Rundstedt, Graf z. Westerholt-Gysenberg, Pr. Lt. v. Byern, Baron v. Kottwitz, v. Gustedt, v. Meyerinck, v. Ziethen, Sect. Lt. Graf v. Pückler, Baron v. Schwartzenberg-Hohelandsberg, Erb-Prinz v. Ratibor und Corvey, v. Gustedt, v. Dewitz, Graf z Eulenburg, Graf v. Seherr-Thoss, v. Köckritz, Freiherr v. Vietinghoff gen. Schell, Erb-Prinz v. Schönburg-Waldenburg, Prinz v. Ratibor und Corvey, Rittm. v. Watzdorff, Pr. Lt. v. Meyerinck, Graf z. Lüttichau, Graf v. Hohenthal, v. Esberck gen. v. Platen, v. Letttow-Vorbeck, Pr. Lt. Graf v. Bninski, v. Oertzen, Sec. Lt. v. Holleben,Ob. Stabs Arzt Dr. Puhlmann". Auf dem unteren Sockel auf der Vorderseite mit großer Widmungsplakette "Seinem tapferen Freiherr und geliebten Commandeur dem Koeniglichen Oberst Fluegeladjutant seiner Majestaet des Kaisers und Koenigin Herrn Karl von Hymmen zur Erinnerung an die Zeit vom 28. Juli 1868 bi 15. August 1874 - Das Officierscorps des Garde-Husaren-Regiments". 
Gesamthöhe 66 cm, Gewicht 26 kg, die Fahnenspitze wurde in alter Zeit erneuert, ansonsten mit leichter Patina in sehr schönem Zustand.
Ein beeindruckendes Offiziersgeschenk, in dieser Größe und Ausführung absolut einmalig !



419287

Preußen Uniformensemble aus dem Nachlass eines Unteroffizieres im Leibgarde-Husaren-Regiment, der im 1. Weltkrieg zum Feldwebel befördert wurde

Es handelt sich um ein Ensemble bestehend aus der Pelzmütze, dem Attila und Dolman/Pelz, der Paradeschärpe, der Hose und den Stiefeln des Soldaten. ▪ Die schwarze Pelzmütze, Eigentumsstück aus Bärenfell, komplett mit allen Beschlägen. Vorne der Gardestern, gewölbte Schuppenketten an Rosetten, rechts die Reichskokarde. Komplett mit dem preußischen Feldzeichen, dem ponceauroten Kolpak, der gerollten Fangschnur und der besonderen Fangschnur des Leibgarde-Husaren-Regiments für die Parade und dem Paradebusch in der besonderen Ausführung für Unteroffiziere. Innen mit weißem Schweißband weißem Seidenfutter. Größe ca. 59. ▪ Der Parade-Attila hochrot mit gelber Verschnürung, auf dem Kragen und den Ärmelaufschlägen mit der goldgelben Gardelitze. Die Schulterlitzen mit Knöpfen der 3. Eskadron. Auf dem rechten Ärmel mit Winkel für gutes Lanzenfechten. Am Kragen der große feldgraue Knopf (Beförderung zum Serganten während des 1. Weltkriegs) und  darüber die Borte für Unteroffiziere. Die Tresse an den Ärmeln wurde während des Krieges nicht mehr angebracht, befand sich aber noch in der Jacke. Die Attila innen mit rotem Seidenfutter. ▪ Dazu die besondere Paradeschärpe mit den schwarzen Durchzügen für Unteroffiziere. ▪ Dunkelblauer Dolman/Pelz mit gelber Verschnürung, vergoldete Knöpfe, die Schulterlitzen mit Knöpfen der 3. Eskadron, Kragen, Knopfleiste und Ärmelaufschläge mit schwarzem Wollpelz, an den Ärmeln die Gardelitze, auf dem rechten Ärmel mit Winkel für gutes Lanzenfechten. Innen mit Taubengrauem Futter. ▪ Dunkelblaue Hose mit goldener Litzen. Im Schrittbereich Mottenschäden. ▪ Stiefel für Husaren, eine der beiden gelben Borten fehlt. ▪ Leichte Trage- und Alterungsspuren, diese bei der Hose etwas deutlicher. Zustand 2.

Ein sehr schönes Ensemble, welches in seiner Vollständigkeit sehr selten ist!
419656

Königreich Hannover Attila und Schärpe eines Husaren des Garde-Husaren-Regiment um 1860

dunkelblauer Husarenattila aus fester Baumwolle, mit den kompletten gelben Verschnürungen und allen goldenen Knöpfen (der rechte goldene Schulterlitzenknopf wurde unrichtig ergänzt), Innenfutter aus graumelierten Leinen, im Innenfutter des rechten Ärmel mit Stempelung eines Kostümverleih Jasper aus Hannover und im Rücken mit handschriftlicher Zahlenbeschriftung, bis auf kleine Fehlstellen und kleine Reparaturen in sehr schönem Zustand. Königreich Hannover Paradeschärpe / Paradefeldbinde für Unteroffiziere und Mannschaften des Garde Husaren Regiment in der Ausführung um 1850, gelbe Schnüre aus Baumwolle, die Verbindungsstücke, Schieber und Pommel aus weißer Baumwolle, komplett mit Knebelverschluß, sehr schöner getragener Zustand, extrem seltene hannoversche Husaren Schärpe für Unteroffiziere und Mannschaften siehe Fotos, extrem seltene hannoversche Attila der Garde Husaren. Das Garde Husaren Regiment nahm in diesen Attilas an der Schlacht von Langensalza am 27.Juni 1866 teil
509365

Preußen Schießschnur 5. Stufe für einem Angehörigen aus dem 1. oder 2. Leib-Husaren-Regiment

Kammerstück, um 1900. Silber geflochtene Schnur mit vergoldeter Auflage. Rückseitig mit schwarzer Tuchunterlage, passend zur schwarzen Attila. Leicht getragen in gutem Zustand.
425068
450,00

Preußen Porzellanfigur "Totenkopf Husar m Danziger Leb-Husaren-Regiment" von Friedrich II.

Es handelt sich hierbei um eine Fertigung der Fa. Kemer, 20. Jahrhundert. Detaillierte realistische Darstellung, per Hand farbig bemalt, auf der Unterseite mit Herstellerbezeichnung und Künstlersignatur, Höhe ca. 27,5 cm cm. Unbeschädigt, Zustand 2+.


503893
450,00

Preußen Porzellanfigur "Leibgarde Husar zu Pferde auf Patrouille"

Es handelt sich hierbei um eine Fertigung der Fa. Rosenthal, Germany. Detaillierte realistische Darstellung, per Hand farbig bemalt, auf der Unterseite mit Künstlerbezeichnung "G. Oppel", Höhe ca. 23,5 cm cm. Unbeschädigt, Zustand 2+.


503859
1.500,00

Preußen Puppe „Husar im 2. Westfälischen Husaren-Regiment Nr. 11“

Um 1900. Die Puppe mit Zelluloid-Kopf mit „Pelzmütze“, grünem Attila mit weißer Verschnürung und schwarzer Hose und Stiefeln. Höhe ca. 41 cm. Leichte Mottenschäden. Zustand 2.
450759
250,00

Preußen Pfeifenkopf für den Reservisten "Batge" im Magdeburgischen Husaren-Regiment Nr. 10

Standort Stendal, 1905. Porzellan, farbig bemalt, vorne ein Husar mit seiner Liebschaft, der Blech-Deckel in Form einer Husaren-Mütze. Zustand 2.



337831
250,00