Бовария

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Bayern Helm der Bürgerwehr Modell 1853

Schwarzer Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in versilberter Ausführung, flache Schuppenketten, an Löwenkopfaufhängungen, auf der linken Seite mit bayerischer Kokarde, silbernes Kreuzblatt mit herausnehmbarer Spitze, innen schwarzes gelaschtes Lederfutter. Größe 55. Im original Helmkoffer, dieser an der Frontseite geklebt, Zustand 2.
292137
1.100,00

Bayern Pickelhaube für einen Offizier in den Chevaulegers-Regimentern 1, 3, 5, und 7 oder der bayerischen Feld-Artillerie- und Train-Regimenter

Um 1910. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorn das Helmemblem für Offiziere, Kreuzblatt mit gekehlter, abnehmbarer Spitze, gewölbte Schuppenketten, komplett mit beiden Kokarden, eckiger Vorderschirm. Innen hellbraunes Schweißband und grünes Seidenripsfutter, die Schirme rot und grün gefüttert. Größe 57. Zustand 2.
466211
1.450,00

Königreich Bayern Schirmmütze für Offiziere Artillerie, Pioniere und Verkehrstruppen

Eigentumsstück um 1910. Hohe Schirmmütze, blaues Tuch mit schwarzem Samt-Bund und roten Vorstößen, beide Kokarden, schwarz lackierter Schirm. Innen mit hellem Leder-Schweißband und weißem Seidenfutter. Größe ca. 56. Leichte Trage- und Alterungsspuren. Zustand 2.






435934
420,00
9

Bayern Schirmmütze für einen Offizier im 1. bzw. 2. Schweren Reiter-Regiment

Um 1910. Hohe Schirmmütze in hellblau mit rotem Mützenbund und Paspelierung, komplett mit beiden Kokarden. Innen schwarzes Schweißband, beinfarbenes Seidenfutter, mit Hersteller "Carl Nause ... Hildesheim". Größe 57. Getragen, das Seidenfutter etwas verschlissen, kleine Mottenlöcher. Zustand 2-.
321495
650,00
8

Königreich Bayern Raupenhelm Modell 1868 für einen Fähnrich in den Chevaulegers-Regimentern

Eigentumsstück um 1870. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in Messing, teils vergoldet. Vorne aufgelegt die Krone über dem «L», der Helm seitlich mit je zwei Messing-Hiebspangen, dazwischen jeweils die Ventilationsöffnung, auf dem Kamm die schwarze Wollraupe, seitlich die Löwenkopfaufhängungen mit dem Lederriemen, links die Tülle für den weißen Rosshaarbusch (dieser fehlt, bis 1873 wurde ein stehender Busch getragen, danach ein hängender), darüber die die Kokarde mit dem Monogramm «♔L». Innen mit braunem Lederschweißband, das Futter fehlt, der Vorderschirm grün- und der Nackenschirm rot gefüttert, in der Glocke der Trägername «Holl». Größe ca. 52. Im Nackenschirm drei kleine Löcher. Zustand 2.

Ein Helm wie es zur Zeit des Deutsch-Französischen Krieges getragen wurde.
460193
1.450,00

Königreich Bayern Helm für einen Wachtmeister der Bürgerwehr-Kavallerie

Um 1850. Lederhelm, komplett mit allem Beschlägen in neusilberner Ausführung. Vorne das bayerische Staatswappen, flache, breite Schuppenketten an Löwenkopfaufhängungen, auf der linken Seite mit bayerischer Kokarde mit dem Monogramm «♔M», Hoher Kamm mit schwarzer Rosshaarraupe. In der Glocke mit gelaschtem Lederfutter. Größe ca. 56. Zustand 2.
460027
1.800,00
8

Bayern Raupenhelm Modell 1861 für Mannschaften in einem Landwehr-Infanterie-Regiment

In der Trageweise um 1861. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in Messing. Vorne als Emblem der Stern mit der Chiffre «♔M» auf dem ovalen Stern für die Landwehr-Regimenter (M= Maximilian II. Joseph, †1864), Lederriemen seitlich an Löwenkopfaufhängungen, links mit der Kokarde, auf dem Kamm die Wollraupe. Innen mit gelaschten Lederfutter, der Nackenschirm gestempelt «1861». Größe ca. 54. Zustand 2.

Sehr selten! Von dem Helm Modell 1861 wurden nur wenige Exemplare hergestellt und der Helm gelangte auch nur langsam zur Truppe. Nach 1868 erhielten die vorhandenen Helme statt Schuppenketten Lederriemen wie der Helm Modell 1868 und neue Embleme, da in der Zwischenzeit auch Maximilian II. verstorben war.
449140
1.850,00
7

Bayern Schirmmütze für einen Militär-Arzt

Um 1910. Hohe Tellerform. Blaues Tuch mit blauem Mützenbund und roten Vorstößen, schwarz lackierter Schirm, beide Kokarden. Innen mit hellbraunem Lederschweißband und schwarzem Seidenfutter. Größe ca. 58. Nur leichte Tragespuren. Zustand 2.
410947
450,00
7

Bayern weiße lange Drillichhose (Arbeitshose) für Mannschaften

Kammerstück. Lange Hose aus weißem Leinen. Ohne Taschen. Innen mit Größenangaben "81 92 116 100" und Hersteller "Georg Gehweyer [...] Augsburg"
313325
300,00
8

Bayern 1. Weltkrieg Tschako für den Unteroffizier «Balz» in einem der Eisenbahn-, Telegraphen-, Luft- und Kraftfahrt- oder Flieger-Bataillone

Eigentumsstück von 1916 in Vorkriegsqualität. Schwarzer Ledertschako, komplett mit allen Beschlägen, das bayerische Emblem versilbert, originaler Ledersturmriemen an Knopf 91, Reichskokarde und bayerisches Feldzeichen. Innen mit gelaschtem Lederfutter, der Deckel mit dem Hersteller «Hans Römer Neu Ulm 1916» und der Größe «56», der Nackenschirm mit dem Trägernamen «U.O. Balz». Der Lack am Korpus und dem Deckel mit größeren Abplatzungen. Ansonsten Zustand 2.




461589
1.250,00
7

Bayern 1. Weltkrieg feldgraue Schirmmütze für einen Offizier im 3. Chevaulegers-Regiment Herzog Karl Theodor

Heimatstandort Dieuze in Lothringen. Eigentumsstück um 1916. Weiche Sattel-, bzw. Knautschform. Feines, feldgraues Tuch aus Seide, rosa Mützenbund und Paspelierung, komplett mit beiden Kokarden in Offiziersausführung, schwarz lackierter Schirm. Braunes Schweißband, beiges Seidenfutter. Größe ca. 54. Zustand 2.
442193
1.350,00

Bayern Pickelhaube für einen General des "Friedensheeres" bzw. Vorläufigen Reichswehr

Trageweise um 1919. Leichter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in versilberter Ausführung. Das Helmemblem versilbert, im Zentrum mit aufgelegtem emaillierten Bayerischen Wappen, die Krone über dem Medaillon vorsätzlich entfernt (!), die Krone auf dem Haupt des rechten Löwen abgebrochen (dies scheint öfters geschehen zu sein, da einige bekannte Stücke hier Reparaturen aufweisen), die Versilberung verputzt. Kreuzblatt mit gekehlter Spitze und großen versilberten Sternen. Gewölbte Schuppenketten, beide Kokarden. Eckiger Vorderschirm. Innen mit braunem Lederschweißband, das Futter fehlt (!). Größe 56. Zustand 3.

Es handelt bei dem Helm um ein historisch hoch interessantes Stück aus der Zeit vom Übergang der Kaiserlichen Armee zur Weimarer Reichswehr. Beim Übergang wurde die Krone über dem Medaillon als Zeichen der Monarchie entfernt.
439276
4.500,00
9

Königreich Bayern Galarock für einen Staats-/Hofbeamten

Um 1900. Dunkelblauer, frackartiger Rock mit Stehkragen, die Ärmelaufschläge und der Kragen mit silbernen und goldenen Stickereien, Messingknöpfe mit bayerischem Staatswappen, auf der linken Seite die Degentasche. Innen mit schwarzem Seidenfutter, im Nackenbereich Etikett eines Schneiders aus Würzburg. Getragen, kleinere Reparaturen und Mottenlöchlein, auf den Schultern Klebespuren- Zustand 2-.
399772
650,00

Königreich Bayern 1. Weltkrieg Tschapka für einen Unteroffizier der Reserve im 1. Ulanen-Regiment

Friedensstandort Bamberg. Um 1916. Leder-Tschapka, komplett mit allen Beschlägen in Vorkriegsqualität in Messing, teils vergoldet. Vorne das bayerische Helmemblem, mittig aufgelegt das Reservekreuz. Gewölbte Schuppenketten an Rosetten, rechts die Reichskokarde. Der Deckel aus geschwärztem Eisenblech, abnehmbar mit Bajonettverschluss (in Bayern erst 1916 eingeführt), komplett mit der karmesinroten Paraderabatte, dem blau/weißen Paradebusch für Unteroffiziere, Feldzeichen und der Fangschnur. Die Tschapka innen mit fein gelaschtem Lederfutter. Größe 54. Zustand 2.
466001
4.500,00
9

Königreich Bayern Krätzchen für Mannschaften im 1. Fußartillerie-Regiment vakant Bothmer

Standort München/Neu-Ulm. Eigentumsstück um 1910. Das Krätzchen aus dunkelblauem Stoff mit schwarzem Bund und roten Vorstößen, mit beiden Kokarden. Innen mit braunem Lederschweißband und hellblauem Futter mit Hersteller «...Max Römer Neu-Ulm...». Größe ca. 53. Getragen. Zustand 2.
465169
450,00

Bayern 1. Weltkrieg Nachlass von Leutnant Knoll im Kgl. Bayer. Fußartillerie-Bataillon 19 - verstorben mutmaßlich an der spanischen Grippe in Flandern im Januar 1918.

Der Nachlass besteht aus der Pickelhaube, der Feldbluse und der Korrespondenz des späteren Leutnants Knoll aus der Zeit von 1915 bis 1918.
Das Herzstück des Nachlasses bildet ein Aktenordner mit Feldpostbriefen von Leutnant Knoll an seine Familie, insbesondere seinem Vater, dem Gymnasial-Professor Knoll in Bad Dürkheim. Das erste Dokument ist jedoch ein «Eilfrachtbrief» für den Transport «einer Leiche» ausgestellt in Iseghem (heute Izegem, eine Stadt in der Provinz Westflandern) am 7. Januar 1918 für «Prof. Knoll», der die Leiche seines Sohnes in die Heimat nach Bad Dürkheim überführte. Danach folgen hauptsächlich Feldpostbriefe aus der Zeit von 1915 bis 1918. Unter den weiteren Papieren findet sich auch der Passierschein für den Vater Georg Knoll vom Fünften Januar 1918 nach Iseghem, ein Brief über die «Auszahlung des Gnadengehaltes» vom 19.2.1918 und eine Brief eines Kameraden ebenfalls vom 19. Januar 1918, der die Verleihungsurkunde des bayerischen Militär-Verdienstordens 4. Klasse mit Schwertern, ausgestellt am 22. Dezember 1917 an «Leutnant der Reserve der Feldartillerie Georg Knoll», enthält. Daneben finden sich auch Briefe an Leutnant Knoll im Feldlazarett 91 aus dem Dezember 1917 mit Wünschen zur Genesung. 
Als weitere Stücke sind überliefert: Feldgraue Pickelhaube Modell 1915 für Mannschaften Infanterie aus der Zeit um 1915/16. Fertigung in Kammerqualität, komplett mit allen Beschlägen in Eisen feldgrau. Vorne das kleine Helmwappen nach preußischem Vorbild, originaler Sturmriemen an Knopf 91, rechts mit der Reichskokarde, die bayerische Kokarde fehlt, die Nackenschiene mit Lüftungsschieber. Abnehmbare Spitze mit Bajonettverschluss. Innen mit gelaschtem Lederfutter, in der Glocke verblasster Stempel des Herstellers, im Stirnbereich Größenstempel «58», handschriftlich der Träger «Knoll Uffz». Die Naht des Hinterschirms auf der rechten Seite gelöst. · Die Feldbluse ist ein Kammerstück aus der Zeit um 1915/16 aus feldgrauem Tuch mit verdeckter Knopfleiste und resedagrünem Kragen, auf den Schultern eingenäht die Schulterstücke für den Leutnant der Fußartillerie mit der Einheitsnummer «19», auf der linken Brust die Bandspange für das Eiserne Kreuz. Die Feldbluse mit wenigen kleinen Mottenlöchern.

Die Stücke stammen direkt aus der Familie des Nachlassenden und dokumentieren dessen Erlebnisse im 1. Weltkrieg aus der Zeit von 1915 bis zum Kriegsende 1918. Dabei lässt sich auch dessen Karriere vom Unteroffizier zum Offizier nachvollziehen. Während die Briefe 1915 noch an den "Unteroffizier Knoll" gerichtet sind, richten sich die Briefe von 1918 an den "Leutnant Knoll".
Georg Knoll hat seine Beförderung zum Leutnant der Reserve nur wenige Monate überlebt, daher auch der besonders gute Zustand der Feldbluse. 

Ein historisch interessanter Nachlass, der die Härte des Krieges deutlich veranschaulicht und zu weiteren Forschungen anregt!



456567
6.500,00
9

Königreich Bayern Schirmmütze für einen Offizier der Infanterie

Eigentumsstück um 1910. Elegante, hohe Tellerform. Das Tuch in bayerisch blau mit rotem Mützenbund und Vorstoß, komplett mit beiden Kokarden, schwarz lackierter Schirm. Innen mit hellbraunem Schweißband und Seidenfutter. Größe ca. 55. Mit punktuellen Mottenspuren. Zustand 2.



416744
500,00

Königreich Bayern Rote Uniform des Hausritterordens vom Hl. Georg

Um 1900. Das Ensemble bestehend aus dem Zweispitz, der Uniformjacke mit den Epauletten und den weißen Handschuhen, der weißen Hose und dem dazugehörigen Degen.
Der Zweispitz aus schwarzem Nadelfilz mit weißen Federn, auf der rechten Seite mit silberner Agraffe auf blau-weißem Seidenband, der silberne Knopf mit dem Emblem des Georg-Ordens. Innen mit schwarzem Seiden-Schweißband und weißem Seidenfutter. Im originalen Karton.
Roter Frack mit weißen Ärmelaufschlägen und Vorstößen, zwei Reihen a je 7 silberner Knöpfe mit dem Emblem des Georg-Ordens, vorne auf dem Frack aufgelegt die weiße Parade-Rabatte, auf den Schultern die Silber gestickten und mit Pailletten und dem Georg-Kreuz verzierten großen Epauletten mit silbernen starren Kantillen. Innen der Frack mit gesteppter weißer Seide gefüttert.
Dazu die weiße Stoffhose mit Silber gestickten Lampassen mit roten Durchzügen und die weißen Handschuhe zum Frack.
Prächtiger, Silber montierter Degen. Die Klinge 76 cm lang und 1.5 cm breit, das vordere Ende zweischneidig, das untere Ende beidseitig gekehlt, gebläut und mit vergoldeten Gravuren verziert, terzseitig auf der Fehlschärfe der Lieferant «Joh. Stroblberger München». Fein ziseliertes silbernes Gefäß mit floraler Ornamentik, vorne auf dem Stichblatt der Hl. Georg, der Drachen tötet, Perlmuttgriffschalen. Anhängend das Portepee des Ordens aus Silbergeflecht mit roten Durchzügen und dem Georgskreuz auf dem Stängel. Lederscheide mit neusilbernen Beschlägen, das Mundblech sitzt locker auf. Dazu der Trageriemen für den Degen.
Alle Teile in schönem Erhaltungszustand! Ein prächtiges Ensemble von hoher Qualität!

Der Hausritterorden vom Heiligen Georg ist der Hausorden der bayerischen Kurfürsten, gegründet 1729. Benannt ist er nach dem Heiligen Georg, dem Schutzpatron der Ritter. Er war der höchste Orden des Adels des Kurfürstentums und des Königreichs Bayern.
Die Mitglieder teilten sich auf 6 Großkomture (Großkreuz-Ritter), 12 Komture und Ritter auf, die Zahl der jährlichen Neuaufnahmen war auf 6 beschränkt. Großmeister ist stets der Chef des Hauses Wittelsbach, männliche Mitglieder des königlichen Hauses wurden im Rang von Großprioren aufgenommen. 
451544
8.500,00
6

Königreich Bayern Schirmmütze für einen Offizier der Infanterie

Eigentumsstück um 1900. Elegante, hohe Tellerform. Das Tuch in bayerisch blau mit rotem Mützenbund und Vorstoß, komplett mit beiden Kokarden, schwarz lackierter Schirm. Innen mit hellbraunem Lederschweißband und weißem Seidenfutter. Größe ca. 56. Getragen, der Deckel mit Mottenspuren. Zustand 2-.



465826
250,00

Königreich Bayern Helm Modell 1848 für einen Offizier der Bürgerwehr

Um 1850. Hoher Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in neusilberner Ausführung. Vorne das bayerische Staatswappen, gewölbte Schuppenketten an Löwenkopfaufhängungen, auf der linken Seite mit bayerischer Kokarde, silbernes Kreuzblatt mit dem original schwarzen Paradebusch aus Pferdehaar, kurze Nackenschiene, diese gestempelt «W88». Innen mit gelaschtem Lederfutter, in der Glocke handschriftlicher Eintrag «KL B.W.». Größe 58. Zustand 2.



460025
1.250,00

Bayern Pickelhaube für Mannschaften in einem Landwehr-Infanterie-Regiment

Kammerstück 1913. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorn das bayerische Emblem in Messing-Ausführung mit aufgelegtem silbernen Landwehrkreuz, der lederne Sturmriemen an Knopf 91, beide Kokarden. Innen schwarzes gelaschtes Lederfutter. Im Nackenschirm verblichener Kammerstempel, in der Glocke die Größe «58», der Kammerstempel «B.A.II», der handschriftliche Trägername «Brendel» und ein nur noch teilweise lesbarer Herstellerstempel mit dem Jahr «1913». Zustand 2.
451592
1.250,00

Bayern 1. Weltkrieg Pickelhaube für einen Offizier im Infanterie-Leib-Regiment

Heimatstandort München, um 1915. Eleganter, leichter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in versilberter Ausführung. Vorne das kleine 1915 eingeführte Helmwappen "frostig" versilbert mit aufpolierten Kanten, flache silberne Schuppenketten an "angedeutetem Knopf 91", mit beiden Kokarden. Kreuzblatt mit versilberten Sternen und hoher kannelierter Spitze. Innen mit braunem Lederschweißband und grünem Seidenripsfutter, der Nackenschirm rot gefüttert, der Vorderschirm ungefüttert. In der Glocke handschriftlich die Größe «56». Das Futter etwas verschlissen. Zustand 2.

In der Glocke ein altes Doppelloch hinter dem Emblem sowie alte Doppellöcher an der Oberseite der Glocke, die von dem Wechsel vom Teller (erst 1913 eingeführt) auf das Kreuzblatt rühren. Sowohl der Abdruck des Tellers wie auch des Kreuzblattes haben sich im Lack gut erhalten. Es handelt sich um die Pickelhaube eines Fähnrichs, der nach der Beförderung den Teller für die Mannschaften gegen das Kreuzblatt für Offiziere tauschte.


455552
2.800,00

Bayern Helm Modell 1848 für Offiziere Bürgerwehr

Um 1850. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in silberfarbener Ausführung. Vorne das bayerische Staatswappen, flache Schuppenketten an Löwenkopfaufhängungen, Kreuzblatt mit verschraubter Spitze, links über dem Löwenkopf die bayerische Kokarde mit dem Monogramm "♔M". Das Futter innen fehlt. Größe 53. äußerlich etwas gealtert. Zustand 2-.
438750
1.100,00

Bayern Raupenhelm Modell 1861 für Mannschaften in einem Infanterie-Regiment

In der Trageweise um 1870. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in Messing. Großes plastisches Helmemblem Krone über "L", Lederriemen seitlich an Löwenkopfaufhängungen, links mit der Kokarde, auf dem Kamm die Wollraupe. Innen mit gelaschten Lederfutter, der Nackenschirm gestempelt "1861". Vorne in der Glocke 4 alte Löcher von einem Emblemwechsel. Größe ca. 56. In schönem Zustand. Zustand 2.

Sehr selten! Von dem Helm Modell 1861 wurden nur wenige Exemplare hergestellt und der Helm gelangte auch nur langsam zur Truppe. Ursprünglich trug der Helm das "Jäger-M". Nach 1868 erhielten die vorhanden Helme statt Schuppenketten Lederriemen wie der Helm Modell 1868 und neue Embleme, da in der Zwischenzeit auch Maximilian II. verstorben war.

438736
1.650,00

Bayern Pickelhaube für Unteroffiziere der Infanterie

Eigentumsstück um 1914. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in der Ausführung für Mannschaften ab 1896/97 mit dem kleinen Helmemblem, runden Vorderschirm und rundem Teller. Flache Schuppenketten an Knopf 91, beide Kokarden. Die Nackenschiene wie für Offiziere ohne Lüftungsschieber, die abnehmbare Spitze etwas höher. Innen wie für Offiziere mit hellem Lederschweißband und beigen Seidenripsfutter, die Schirme nicht gefüttert. In der Glocke handschriftlich die Größe «58». Getragen, der Lack mit Abplatzungen, der Nackenschirm etwas beschädigt. Zustand 2-3.

471976
750,00
6

Königreich Bayern Schirmmütze für Mannschaften und Unteroffiziere Artillerie, Pioniere und Verkehrstruppen

Eigentumsstück um 1910. Hohe Schirmmütze, dunkelblaues Tuch mit schwarzem Stoff-Bund und roten Vorstößen, beide Kokarden, schwarz lackierter Schirm. Innen mit braunem Leder-Schweißband und rotbraunem Wachstuchfutter mit dem Hersteller «Uniform-Mützen-Fabrik Heinrich Zimmermann ... München», handschriftlich die zeitgenössischen Trägerinitialen «L.B.». Größe ca. 55. Leichte Trage- und Alterungsspuren. Zustand 2.






471947
450,00
7

Bayern Raupenhelm Modell 1868 für Mannschaften im 14. Infanterie-Regiment Hartmann aus der Zeit des Deutsch-Französischen Krieges

Standort Nürnberg. Kammerstück um 1870. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Vorne das große plastische Helmemblem «♔L», daneben zwei alt verschlossene Löcher. Lederriemen seitlich an Löwenkopfaufhängungen, links mit der Kokarde, der Helm darunter außen und innen mit je einem Stück Leder nachträglich verstärkt. Oben die originale Wollraupe. Innen mit gelaschtem Lederfutter, in der Helmglocke Reste eines Trägeretiketts « ... Rosen ... 1. Kompanie 14. Infanterie-Regiment». Größe 59. Zustand 2.







470288
1.200,00
7

Bayern Schirmmütze für einen Offizier im 1. oder 2. Jäger-Bataillon, bzw. 1. MG-Abteilung

Eigentumsstück, um 1910. Tellerform, das Tuch blau mit grünem Mützenbund und grünem Vorstoß, komplett mit der Reichskokarde über der bayerischen Kokarde. Innen braunes Schweißband und beiges Futter. Im Deckel mit Qualitätsnachweis "Deutsche Industrie". Größe 54. Ca. 3 kleine Mottenlöcher. Zustand 2.
358078
550,00
7

Bayern Raupenhelm Modell 1868 für Mannschaften in einem Infanterie-Regiment

Um 1880. Komplett mit allen Beschlägen in Messing. Großes plastisches Helmemblem Krone über "L", Lederriemen seitlich an Löwenkopfaufhängungen, links mit der Kokarde, auf dem Kamm die Wollraupe. Innen mit gelaschten Lederfutter, im Helm Herstellervignette "Christian Block, Hofgürtler München" . Größe 56. Leicht getragen in schönem Zustand.
468156
1.350,00
7

Bayern 1. Weltkrieg feldgraue Schirmmütze für einen Reserve-Offizier Infanterie

Um 1915/16. Die elegante Schirmmütze in einer hohen Tellerform aus feinem feldgrauem Tuch mit rotem Mützenbund und Vorstoß, schwarz lackierter Schirm, komplett mit der Reichskokarde über der Bayerischen Kokarde mit dem Reservekreuz. Innen mit braunem Lederschweißband und taubengrauen Wachstuchfutter mit Hersteller «Carl Kirschner Mützenfabrik Bayreuth». Größe 54. Stellenweise leichte Mottenspuren. Zustand 2.

In Bayreuth war das Kgl. Bayer. 7. Infanterie-Regiment Prinz Leopold stationiert. 1914 wurden gemäß Mobilmachungsplan das Kgl. Bayer. Landwehr-Infanterie-Regiment Nr 7 und das 7 Kgl. Bayer. Reserve-Infanterie Regiment Nr. 7 aufgestellt.

470424
550,00

Bayern Pickelhaube für einen Fähnrich der Chevaulegers-Regimenter 1, 3, 5, und 7

Fertigung um 1914. Hocheleganter Helm aus Vulkanfiber in feiner Offiziersqualität, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Großes hochgewölbtes Helmemblem vergoldet, die Kronen über den Löwen als Fähnrich noch nicht durchbrochen, Kreuzblatt als Fähnrich noch mit Kugelschrauben, komplett hohem gekehlten Paradetrichter und weißem Paradebusch aus Büffelhaar in Offiziersqualität. Gewölbte Schuppenketten, komplett mit beiden Kokarden in Offiziersausführung, eckiger Vorderschirm. Innen helles Schweißleder, seitlich mit goldenem Eindruck Quadriga "Depaheg Patent", grünes Seidenfutter, Größe 60. Komplett im unbeschädigtem Helmkoffer. Der Helm ist nur leicht getragen, allerdings ist innen das grüne Schweißleder vorne gerissen, ansonsten im Zustand 2+.

468186
2.200,00

Bayern Pickelhaube für einen Offizier in den Chevaulegers-Regimentern 1, 3, 5, und 7 oder der bayerischen Feld-Artillerie- und Train-Regimenter

Um 1900.Großer Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorn das Helmemblem für Offiziere in der großen Ausführung, Kreuzblatt mit gekehlter Spitze, nicht abnehmbarer, gewölbte Schuppenketten, komplett mit beiden Kokarden, eckiger Vorderschirm. Innen braunes Schweißband und Seidenrips-Futter, die Schirme rot und grün gefüttert. Größe 56. Nur leicht getragen in gutem Zustand, die original Vergoldung noch gut erhalten. Komplett im unbeschädigten Koffer, Zustand 2.
Ein schöner Helm.
468184
1.850,00

Bayern Pickelhaube für einen Unteroffizier der Landwehr Chevaulegers, Feldartillerie oder Train

Fertigung in schwerer Kammerqualität, um 1900. Schwerer Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen. Großes Helmemblem mit aufgelegtem silbernen Landwehrkreuz, eckiger Vorderschirm, Kreuzblatt mit Kugelsplinten, gekehlte Spitze, abnehmbar, gewölbte Schuppenketten an Knopf 91, beide Kokarden in der Ausführung für Unteroffiziere. Innen mit gelaschtem Lederfutter. Größe 54. Getragen, der Vorderschirm etwas locker, Zustand 2.
468179
1.350,00
6

Bayern Schirmmütze für einen Offizier der Infanterie

Um 1900. Hohe blaue Schirmmütze mit rotem Mützenbund und Paspelierung, komplett mit beiden Kokarden. Innen braunes Schweißband, beinfarbenes Seidenfutter. Größe 54. In gutem Zustand. Zustand 2.
379334
400,00

Bayern Pickelhaube für einen Offizier in den Chevaulegers-Regimentern 1, 3, 5, und 7 oder der bayerischen Feld-Artillerie- und Train-Regimenter

Um 1910. Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorn das Helmemblem für Offiziere, Kreuzblatt mit gekehlter, abnehmbarer Spitze, gewölbte Schuppenketten, komplett mit beiden Kokarden, eckiger Vorderschirm. Innen braunes Schweißband und hellgrünes Rips-Futter, die Schirme rot und grün gefüttert. Größe 56. Getragen mit den typischen Trage- und Alterungsspuren, Zustand 2-.
Ein typischer Dachbodenfund, noch ungereinigt.
468181
1.350,00

Bayern Pickelhaube für Generale 

Um 1914. Eleganter Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in versilberter Ausführung. Das Helmemblem noch "frostig" versilbert, im Zentrum mit aufgelegtem emaillierten Bayerischen Wappen, die Emaille mit einer kleinen Beschädigung. Kreuzblatt mit gekehlter Spitze, gewölbte Schuppenketten mit beiden Kokarden, eckiger Vorderschirm. Der hintere Kreuzarm mit einer alten Reparatur. Innen mit hellbraunem Schweißleder und lachsfarbenem Seidenfutter. Größe 55. Leichte Trage- und Alterungsspuren. Zustand 2.






389735
7.900,00
8

Bayern Raupenhelm Modell 1868 für Offiziere Jäger, Sanitäter etc.

Um 1880. Elegante Lederglocke, komplett mit allen Beschlägen in feuervergoldeter Ausführung. Großes Helmemblem Krone über "L", schwarzer Lacklederriemen seitlich an Löwenkopfaufhängungen. Links über dem Löwenkopf mit einer silbernen Kokarde Krone "L", dahinter die Tülle mit Flügelmutter für den Roßhaarstutz, der Stutz selbst fehlt. Große originale Bärenfellraupe. Innen mit braunem Lederschweißband, das Futter fehlt. Größe 55. die Vorderschirmschiene alt gebrochen und repariert. Zustand 2.
361098
1.800,00
9

Bayern Raupenhelm Modell 1868 für Mannschaften in einem Infanterie-Regiment

Eigentumsstück, um 1880. Komplett mit allen Beschlägen in Messing. Großes plastisches Helmemblem Krone über "L", Lederriemen seitlich an Löwenkopfaufhängungen, links mit der Kokarde, auf dem Kamm die Wollraupe. Innen mit gelaschten Lederfutter, im Helm Herstellerstempel "CM" . Größe 56. Leicht getragen in schönem Zustand.
468157
1.350,00
7

Bayern Raupenhelm Modell 1868 für Mannschaften in einem Infanterie-Regiment

Um 1870. Komplett mit allen Beschlägen in Messing. Großes plastisches Helmemblem Krone über "L", Lederriemen seitlich an Löwenkopfaufhängungen, links mit der Kokarde. Der Lederriemen war gerissen und wurde rückseitig restauriert. Auf dem Kamm die Wollraupe, etwas verfärbt. Innen mit gelaschten Lederfutter. Größe 56. Zustand 2.
361095
1.100,00

Bayern 1. Weltkrieg feldgraue Feldbluse M 1908 für einen Offizier-Stellvertreter in einem Infanterie-Regiment

Kammerstück, um 1914. Fertigung aus dem frühen feldgrauem Tuch in feiner Vorkriegsqualität. Der Kragen, die Knopfleiste und die Ärmelaufschläge rot paspeliert, die Knöpfe in bronziert getönt mit bayerischem Löwen. Der hohe Stehkragen und die Ärmelaufschläge mit goldener Unteroffizierslitze, auf dem Kragen die großen Sergantenknöpfe bronziert. Die Schulterstücke mit der gleichen goldenen Litze als Offizier-Stellvertreter, mit Schlaufen. Innen mit weißem Leinenfutter, unten in olivgrün, mit Größen- und Kammerstempel, dieser schwach erkennbar "6. I..". Unten die Verbandspäckchentasche noch original zugenäht.
Die Feldbluse ist nahezu ungetragen. Abgesehen von einem minimalen Mottenschaden am Kragen ist das Stück in neuwertigem Zustand - "in mint condition".
Die typische Feldbluse eines bayerischen Unteroffiziers zu Beginn des 1. Weltkrieg.
In dieser Qualität fast unmöglich zu finden.
468888
6.500,00
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Bayern Schirmmütze für einen Offizier der Infanterie

um 1900. Hohe Schirmmütze mit weichem Deckel in bayerisch blau mit rotem Mützenbund und Vorstoß, komplett mit beiden Kokarden. Innen mit purpurrotem Schweißband und violettem Seidenfutter. Größe ca. 54. Mit ca 6-8 kleinen Mottenlöchern. Zustand 2.

In dieser Qualität für einen höheren adligen Offizier.



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350,00