Гановер

Königreich Hannover Säbel Modell 1852 für Offiziere der Fußtruppen

Um 1860. Leicht geschwungene, an der Wurzel ca. 2.8 cm breite und 80.7 cm lange Klinge mit beidseitiger Hohlbahn, etwa mittig beidseitig geätzt, auf beiden Seiten Rankenverzierung und die Herrscherchiffre «♔GRV» (Georg V., König von 1851-66), terzseitig Marke nach englischem Vorbild, auf dem Rücken der Qualitätsnachweis «Eisenhauer», quartseitig der Hersteller «C. Bernstorff & Eichwede in Hannover». Die Klinge gedunkelt. Neusilbernes Gefäß, der Korb durchbrochen gearbeitet mit floralen Mustern und vorne der Herrscherchiffre «♔GRV», oben mit Einstrich für das Portepee, Rochenhautgriff mit intakter Drahtwicklung, ohne Fingerschlaufe. Schwarz lackierte Stahlscheide mit einem Ringband und beweglichem Tragering. Zustand 2.

Gesamtlänge ca. 102.5 cm.
487427
2.500,00

Königreich Hannover österreichischer "Säbel M 1850" als Pallasch für Offiziere Gardes du Corps/Garde-Kürassiere

Österreichische Fertigung für die Hannoversche Armee, um 1850. An der Wurzel ca. 2.2. cm breite und 83.2 cm lange volle Doppelrückenklinge, das untere Viertel der Klinge geätzt und vergoldet, mit dem Hersteller «J. Haussmann in Wien». Stahlgefäß mit durchbrochen gearbeiteten Korb mit floralen Mustern, zur Endrolle hin mit zwei Einstrichen, ganze Griffkappe mit erhabener Daumenauflage, der Knauf gerillt, Rochenhautgriff mit intakter Drahtwicklung. Stahlscheide mit einem Ringband mit Tragehaken für die hannoversche Trageweise. Zustand 2.

Gesamtlänge 100 cm.

Das Stück stammt aus einer Sammlung hannoverischer Blankwaffen. Es ist bekannt, dass auch aus Bayern und Österreich Blankwaffen an das Königreich Hannover geliefert wurden. So ist der hannoversche Säbel Modell 1852 ganz dem österreichischen Säbel Modell 1850 nachempfunden und auch der Pallasch Modell 1852 weist starke Übereinstimmungen zu dieser Waffe auf. Die Qualität der Waffe spricht für einen hochstehenden Träger derselben.
487423
3.000,00

Königreich Hannover Adlerkopf-Säbel aus dem persönlichen Besitz von König Ernst August I. von Hannover als Chef seines Leib-Husaren-Regiments.

Um 1840. Geschwungene, 3.2 cm breite und 84 cm lange blanke Stahlklinge mit Pandurenspitze, beiderseitig mit breiter Hohlbahn, ohne Hersteller, in herausragender Qualität. Das vergoldete Messinggefäß mit Adlerkopf und glattem Bügel, schwarzer Ebenholzgriff mit feinem Waffelmuster, auf dem Parierlappen beidseitig sowie auf dem Bügel oben am Adlerschnabel mit floraler Verzierung. Der Adlerkopf als auch der Dekor in allerfeinster Handgravur. Die Stahlscheide mit Messing-Ringbändern und beweglichen Trageringen. Anhängend mit der alten Inventarnummer der Waffenkammer Schloss Marienburg. Die Waffe ist nur minimal getragen in hervorragendem Zustand. Zustand 2.

Gesamtlänge 101 cm.

Die Säbel der Hannoverschen Kavallerie hatten keine Adlerköpfe, diese Ausführung war ausschließlich dem König vorbehalten. Auf dem großen Reiterstandbild in Hannover als auch auf den Gemälden des Königs in Husarenuniform trägt er deutlich sichtbar den Adlerkopfsäbel. Ein weiteres ganz ähnliches Stück aus dem Besitz des Königs befindet sich im Bomann Museum in Celle. 

Das vorliegende Stück stammt aus dem Welfen-Schloss Marienburg und wurde im Oktober 2005 bei der Sotheby's Auktion versteigert.
458833

Königreich Hannover Säbel M 1796 für Mannschaften im Husaren-Regiment Königin, D Kompanie

Kammerstück um 1840. Wuchtige, ca. 4.1 cm breite und 82 cm lange, geschwungene Klinge mit breiten Hohlkehlen, die kurze Fehlschärfe terzseitig gestempelt «R», Stahlgefäß mit einfachem Bügel mit Einstrich für den Faustriemen und schildförmigen Parierstangenlappen, ganze Griffkappe mit Lappen, belederter Holzgriff, quartseitig der Parierstangenlappen gestempelt «K H D 93», (die Stempelung «K H» mit verschiedenen folgenden Buchstaben- und Zahlenkombinationen finden sich auch in den Pelzmützen der Mannschaften des Königin-Husaren-Regiments). Stahlscheide mit zwei Ringbändern und beweglichen Trageringen, quartseitig am Ort gestempelt «R ST». Die Metallteile gereinigt, fein rostnarbig und etwas fleckig. Zustand 2.

Gesamtlänge 100.5 cm.

Die Säbel des Modells M 1796 wurden in großen Stückzahlen und in vielen Varianten hergestellt. Getragen wurde das Modell von der britischen Kavallerie und den ehemals hannoverischen Truppen in England, der Kavallerie der Kings German Legion, sowie den preußischen Truppen während der Napoleonischen Kriege bzw. der Befreiungskriege. Nach dem Krieg wurde das Säbel-Modell auch von der neu aufgestellten Armee des Königreichs Hannover übernommen.
488055
1.950,00

Königreich Hannover Säbel Modell 1852 für Offiziere der Fußtruppen

Um 1860. Leicht geschwungene, an der Wurzel ca. 2.6 cm breite und 77.8 cm lange Klinge mit beidseitiger Hohlbahn, etwa mittig beidseitig geätzt, auf beiden Seiten Rankenverzierung und die Herrscherchiffre «♔GRV» (Georg V., König von 1851-66), terzseitig Marke nach englischem Vorbild, auf dem Rücken der Qualitätsnachweis «Eisenhauer», quartseitig der Hersteller «C. Bernstorff & Eichwede in Hannover». Die Klinge an der Spitze rostnarbig. Neusilbernes Gefäß, der Korb durchbrochen gearbeitet mit floralen Mustern und vorne der Herrscherchiffre «♔GRV», oben mit Einstrich für das Portepee, Rochenhautgriff mit intakter Drahtwicklung, die Fingerschlaufe vorhanden, der Korb sehr leicht verformt. Stahlscheide mit zwei Ringbändern und beweglichen Trageringen, leicht beulig und flugrostig. Zustand 2.

Gesamtlänge ca. 95.5 cm.

Das Stück stammt aus einer alten Sammlung hannoverscher Blankwaffen. Laut Überlieferung durch den Sammler gehörte der Säbel dem Premier-Leutnant «Theodor von Trampe» im 6ten Infanterie-Regiment (Verden/Nienburg).
487425
2.800,00

Königreich Hannover Prunkhirschfänger als Geschenk des Königs Georg V. an den «Oberförster Rundspaden» aus dem Jahre 1865

Der Hirschfänger eine hochqualitative Fertigung. Die 3.2 cm breite und 54 cm lange Klinge mit beidseitiger breiter Hohlbahn, die Spitze zweischneidig geschliffen, die untere Hälfte der Klinge beidseitig mit vergoldeten Gravuren geschmückt, terzseitig eine Waldszene und quartseitig ein "Jägersmann" im Wald, auf dem Rücken der Hersteller «"C. Bernstorff & Eichwede Fabricanten in Hannover», die Klinge zur Wurzel hin an Rücken und Schneide fleckig. Der Griff fein ziseliert und feuervergoldet, die Griffschalen aus echtem Elfenbein (das Cites Zertifikat aus dem Jahr 2023 liegt bei), die Parierstangen in Form einer Säule mit Eichenlaubranken, umlaufend um den Griff die Inschrift in erhabener Form, der Hintergrund gekörnt: «Dem Oberförster Rundspaden zu Grohnde zu seinem 50 Jähr. Dienstjubiläum am 20 April 1865». Braune Lederscheide mit feuervergoldeten, ebenfalls fein ziselierten Beschlägen, das Mundblech rückseitig mit der Inschrift «Von den Forstgenossenschaften Grohnde, Jüntorf, Hajen, Börry, Völtenhausen, Voremberg, Tündern, Hagenohsen und Kirchohsen». Das Mundblech sitzt locker auf, das Beimesser fehlt. Zustand 2.

Gesamtlänge 70 cm.
Eine prunkvolle Waffe als Geschenk des Königs an seinen altgedienten Oberförster. Eine sehr schöne Arbeit!

455677
9.500,00

Königreich Hannover ex britischer Säbel Modell 1796 für Mannschaften der Königs-Gendarmerie

Schwere, geschwungene, an der Wurzel ca. 3.8 cm breite und 82.2 cm lange Klinge mit beidseitiger breiter Hohlbahn, keine Markierungen. Stahlgefäß mit einfachem Bügel mit Einstrich, schildförmige Parierstangenlappen, der rückseitige gestempelt «C III 72», ganze Griffkappe mit Griffkappenlappen, belederter Griff. Stahlscheide mit zwei Ringbändern und beweglichen Trageringen, unterhalb des Mundblechs gestempelt «K.G 12 B III 60». Die Metallteile gesäubert und flugrostig. Zustand 2.

Gesamtlänge 99 cm.

Das Kürzel „K.G“ steht für Königs-Gendarmerie“. Diese Truppe bestand aus nur 12 Mann und leistete Ordonanz-Dienste beim König. Sie unterstand dem Kommandeur der Garde du Corps und ergänzte sich aus altgedienten Soldaten der Reiterei. Die Waffen waren noch bis 1866 im Einsatz.

Bei diesem Stück sind die Scheide und die Waffe nicht nummerngleich, wurden aber wahrscheinlich noch damals auf der Kammer zusammengeführt. Auf dem vorderen Parierstangenlappen wurde der Stempel «K.G» offensichtlich verputzt.

Das Stück stammt aus einer alten Sammlung hannoverischer Blankwaffen.
487857
1.850,00

Königreich Hannover Degen für Offiziere Infanterie

Um 1820/30. An der Wurzel ca. 1.9 cm breite und 77.5 cm lange Gratklinge, das untere Drittel der Klinge gebläut und mit vergoldeten Gravuren verziert, Hersteller «L.H.J in Solingen», Bläuung und Vergoldung sehr schön erhalten. Vergoldetes Messinggefäß mit herzförmigem Stichblatt, hochgestellter Parierstange und einfachem Bügel, der Griff mit feiner Silberdrahtwicklung, diese sehr leicht aus der Form, anhängend die Inventar-Marke «262» der königlichen hannoverschen Sammlung Schloss Marienburg. Ohne Scheide. Zustand 2+.

Gesamtlänge ca. 92 cm.

Eine sehr schöne, leichte Waffe. In dieser Qualität für einen höheren Offizier. Die Waffe stammt aus der königlichen hannoverschen Sammlung auf Schloss Marienburg, die 2005 auf der Sotheby's Auktion größtenteils versteigert wurde.
487518
1.300,00

Königreich Hannover Säbel für einen Unteroffizier der leichten Kavallerie aus der Zeit König Georgs III.

Ähnlich dem englischen Säbel Modell 1788, um 1800. Blanke, stark geschwungene Klinge mit beiderseitiger breiter Hohlbahn, Länge ca. 84.5 cm, Breite an der Wurzel 3.7 cm, die Oberfläche etwas fleckig und teils auch narbig. Messinggefäß mit einfachem Bügel und langovalem Mitteleisen, die Belederung des Griffes erneuert, das Gefäß etwas locker. Belederte Holzscheide mit Messingbeschlägen mit zwei Trageringen. Zustand 2-.

Gesamtlänge 101 cm.

Solche Waffen finden sich in vielen Ländern Deutschlands und Europas in dieser Zeit. Eine Zuordnung zu einer bestimmten Armee ist aus dem Stück heraus nicht immer möglich. Da das Stück aber aus einer Sammlung hannoveranischer Waffen stammt, liegt die Zuordnung zum Königreich Hannover nahe.
483288
1.200,00

Königreich Hannover Säbel für Offiziere Leichte Infanterie aus der Zeit Zeit König Ernst Augusts I.

Um 1840/50. Vernickelte, leicht geschwungene Steckrückenklinge, zur Wurzel hin beidseitig geätzt, quartseitig der Hersteller «Prosser … London», auf dem Rücken gestempelt «017 024», Länge der Klinge ca. 89 cm, Breite an der Wurzel ca. 3.25 cm, Scharten an der Schneide überpoliert. Durchbrochen gearbeitetes Stahlgefäß mit der Chiffre «♔EAR» (Ernst August Rex, König von 1837-51) im Korb, Rochenhautgriff mit intakter Drahtwicklung. Lederscheide mit Stahlbeschlägen, das Mundblech mit langem Tragehaken. Zustand 2+.
Gesamtlänge 106 cm.

Bei der sehr qualitätvollen Waffe handelt es sich mit Sicherheit um eine Sonderanfertigung für einen hohen, adligen Offizier im direkten Umfeld des Königs, bzw. für den König selbst, der bekanntermaßen ein großes Interesse an der Fertigung von Blankwaffen hegte.

Nach der Formationsänderung 1838 bestanden vier leichte Bataillone, das Garde-Jäger-Bataillon und das 1. bis 3. „Leichte Bataillon“, die 1857 in Jäger umbenannt wurden.

Das Stück stammt aus dem Welfen-Schloss Marienburg, der königlichen hannoverschen Sammlung, die 2005 auf der Sotheby's Auktion größtenteils versteigert wurde.
483246
3.500,00

Königreich Hannover Löwenkopfsäbel für Offiziere des Königlichen Garde-Grenadier-Regiments

Um 1830. Ca. 3 cm breite und 73. 2 cm lange, leicht gekrümmte, beidseitig geätzte Keilklinge mit Pandurspitze, die Ätzungen in Form von Rankenmustern fast bis zur Spitze hindurchgehend, terzseitig die "flammende Granate" über dem Kürzel «KGG», quartseitig über den Ranken das "Allsehende Auge", mittig das gekrönte Wappen mit dem Wahlspruch «Honi soit qui mal y pense» und «Dieu et mon droit» sowie dem Löwen und Einhorn, um die Wurzel der Klinge umlaufend die Gravur «C.W. Eichstaedt Hof Schwerdtfeger à Hannover», die Ätzungen leicht verputzt, die Klinge leicht fleckig, in der Schneide eine Kerbe. Teils ziseliertes und vergoldetes Messinggefäß mit Löwenkopf mit hinter dem Haupt verschränkten Tatzen, terzseitig auf dem Mitteleisen die "flammende Granate", quartseitig die Chiffre «KGG», schwarzer Ebenholzgriff mit Waffelmuster, die Parierstange am Ende mit einer eckigen Schnecke, die Vergoldung verputzt, der Griff terzseitig zur Kappe hin mit einer kleinen Beschädigung. Schwarz lackierte Lederscheide mit Messingbeschlägen, das Mundblech etwas locker. Zustand 2.  Anhängend mit der alten Inventarnummer der Waffenkammer Schloss Marienburg.

Gesamtlänge 88 cm. 

Eine sehr seltene Waffe aus der Zeit König Georgs IV. und Wilhelm IV. Das Garde-Grenadier-Regiment wurde nach der Neugründung der hannoverschen Armee 1816 aus ehemaligen Angehörigen der "Kings German Legion" gebildet. Ein ähnliches Exemplar befindet sich heute im Historischen Museum Hannover. Das vorliegende Stück stammt aus dem Welfen-Schloss Marienburg und wurde im Oktober 2005 bei der Sotheby's Auktion versteigert.


453582
6.500,00

Königreich Hannover Pallasch für die Kürassier-Regimenter

Um 1850. Schwere, beidseitig doppelt gekehlte Klinge, an der Wurzel ca. 3.25 cm breit, 95.7 cm lang, die Fehlschärfe gestempelt «R» und «St» sowie weitere Marke. Messinggefäß mit einem Haupt und drei Nebenbügeln, die Stichplatte gestempelt «R ST», belederter Griff mit intakter Drahtwicklung. Stahlscheide mit zwei Ringbändern und beweglichen Trageringen, das Schleppblech gestempelt «St». Zustand 2.

Gesamtlänge ca. 116 cm.

Nach Ende der napoleonischen Kriege übernahmen die preußische und die hannoversche Armee für ihre Kürassiere aus den Beständen der französischen Armee den Pallasch Mle XI und XIII. Nach und nach wurden diese Stücke auch durch einheimische Erzeugnisse ergänzt bzw. ersetzt. In Hannover blieb der Pallasch nach französischem Vorbild bis 1859 im Einsatz. 
486970
2.500,00

Königreich Hannover Prunksäbel für einen Offizier im Garde-Regiment aus der Zeit König Ernst Augusts I.

Um 1840. Schwere, vernickelte, leicht geschwungene und beidseitig geätzte Steckrücken Klinge mit Schör, auf dem Rücken der Lieferant «C. Bernstorff & Eichwede in Hannover», Länge der Klinge ca. 85.5 cm, Breite an der Wurzel ca. 3.2 cm. Vergoldetes Messinggefäß, quartseitig klappbar, im Korb die Chiffre «♔EAR» (Ernst August Rex, König von 1837-51), Rochenhautgriff mit vollständiger Silberdrahtwicklung, diese nur leicht gelockert. Lederscheide mit vergoldeten Messingbeschlägen, das Mundblech mit langem Tragehaken. Sehr schön erhalten. Zustand 2+.

Gesamtlänge 102 cm.

Bei der sehr qualitätvollen Waffe handelt es sich mit Sicherheit um eine Sonderanfertigung für den König Ernst August selbst, der bekanntermaßen ein großes Interesse an der Fertigung von Blankwaffen hegte.

Das Unternehmen Bernstorff & Eichwede war eine Bildgießerei in Hannover, deren Geschichte bis ins 18. Jahrhundert zurückreicht und deren Produkte noch heute zum Beispiel als Denkmäler in Hannover oder Berlin zu finden sind. 1844 und 1855 wurden die Produkte des Unternehmens mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Ab 1852 durfte das Unternehmen das Qualitäts-Prädikat "Hofbronzefabrik" tragen.

Das Stück stammt aus dem Welfen-Schloss Marienburg, der königlichen hannoverschen Sammlung, die 2005 auf der Sotheby's Auktion größtenteils versteigert wurde.
483144
8.300,00

Königreich Hannover Säbel für Offiziere der leichten Kavallerie in höchster Qualitätsausführung mit Damastklinge !

Um 1840. An der Wurzel ca. 2.95 cm breite und 84 cm lange Klinge aus feinstem Damast. Stahlgefäß mit einem Haupt und zwei Nebenbügeln, mandelförmige Mitteleisen, belederter Griff mit vollständiger Drahtwicklung, diese etwas locker, anhängend die Inventar-Marke «512» der königlichen hannoverschen Sammlung Schloss Marienburg. Stahlgefäß mit zwei Ringbändern und beweglichen Trageringen. Zustand 2.

Gesamtlänge 102.5 cm.

Die Waffe stammt aus der königlichen hannoverschen Sammlung auf Schloss Marienburg, die 2005 auf der Sotheby's Auktion größtenteils versteigert wurde.
487457
3.500,00

Königreich Hannover Säbel Modell 1796 für Offiziere der leichten Kavallerie

Um 1810/20. Leicht geschwungene, an der Wurzel ca. 3.4 cm breite und 80.5 cm lange Steckrückenklinge mit Schör. Stahlgefäß mit einfachem Bügel mit Einstrich, „schnabelartig“ verlängerte ganze Griffkappe, Rochenhautgriff ohne Drahtwicklung, anhängend die Inventar-Marke «291» der königlichen hannoverschen Sammlung Schloss Marienburg. Stahlscheide mit zwei Ringbändern und beweglichen Trageringen. Die Metallteile gereinigt und leicht fleckig. Zustand 2.

Gesamtlänge 97 cm.

Das Stück stammt aus dem Welfen-Schloss Marienburg, der königlichen hannoverschen Sammlung, die 2005 auf der Sotheby's Auktion größtenteils versteigert wurde.

Die Säbel des Modells M 1796 wurden in großen Stückzahlen und in vielen Varianten hergestellt. Getragen wurde das Modell von der britischen Kavallerie und den ehemals hannoverischen Truppen in England, der Kavallerie der Kings German Legion, sowie den preußischen Truppen während der Napoleonischen Kriege bzw. der Befreiungskriege. Nach dem Krieg wurde das Säbel-Modell auch von der neu aufgestellten Armee des Königreichs Hannover übernommen.
487436
1.800,00

Königreich Hannover Pallasch M 1852 für Offiziere der Garde du Corps aus dem Besitz des Barons Otto von Klenck

Um 1860. Schwere, an der Wurzel ca. 3.6 cm breite und 86.8 cm lange Klinge, beidseitig mit breiter Hohlbahn, terzseitig gestempelt «♔↓», das Stoßleder fehlt. Durchbrochen gearbeitetes Stahlgefäß ganz nach dem österreichischen Modell 1850, Rochenhautgriff mit vollständiger, aber etwas lockerer Silberdrahtwicklung, die Daumenauflage mit Gravur «O. V. Klenk». Stahlscheide mit zwei Ringbändern und beweglichen Trageringen. Zustand 2.

Gesamtlänge 105.5 cm.

Die Waffe entspricht ganz dem hannoverschen Kavalleriesäbel M 1852, der wiederum auf dem österreichischem Kavalleriesäbel M 1850 beruht, verfügt jedoch über eine wesentlich schwerere Klinge. Getragen wurde dieser Pallasch von 1852 bis zum Ende des Deutsch-Deutschen Krieges 1866. Das Stück stammt aus einer Sammlung hannoverischer Blankwaffen.

Baron Otto von Klenck verstarb 1911 im Alter von 81 Jahren in Gmuden (Österreich). Eingetreten war er in die hannoversche Armee als Kadett im Jahre 1845. 1847 wechselte er ins Garde-Husaren-Regiment und brachte es bis 1859 zum Rittmeister. 1862 wurde er zum Adjutanten des damaligen Kronprinzen Ernst August Ernst August ( (II.) von Hannover (1845*, 1923†)) ernannt. (Wahrscheinlich wechselte er in diesem Zuge auch zu den Gardes du Corps). 1866 nahm er an der Schlacht von Langensalza teil. Nach dem verlorenen Krieg und der Annexion Hannovers ging er mit der königlichen Familie mit nach Österreich ins Exil. Dort wurde er 1872 mit der Verwaltung des Hofmarstalls betraut und übernahm 1878 auch das Amt des Hofmarschalls. 1891 wurde er schließlich zum Oberstallmeister mit dem Prädikat „Exzellenz“ ernannt.

Ernst August (II.) von Hannover verstarb 1923 ebenfalls in Gmunden.

Ein Stück musealer Bedeutung!
487350
3.900,00

Königreich Hannover Pallasch für Offiziere Gardes du Corps/Garde-Kürassiere

Um 1850. An der Wurzel ca. 2.2 cm breite und 81.5 cm lange zweibahnige Mittelrippenklinge, terzseitig auf der Fehlschärfe der Qualitätsnachweis «Eisenhauer», quartseitig das Herstellerzeichen von Clemen & Jung, Solingen. Stahlgefäß mit durchbrochen gearbeiteten Korb mit floralen Mustern und zwei Einstrichen zur Endrolle hin, ganze Griffkappe mit rillenverziertem Knauf und erhabener Daumenauflage, Rochenhautgriff, ohne Drahtwicklung, anhängend die Inventar-Marke «125» der königlichen hannoverschen Sammlung Schloss Marienburg. Schwarze Lederscheide mit Stahlbeschlägen, das Mundblech mit langem Tragehaken. Zustand 2.

Gesamtlänge 98 cm.

Das Stück stammt aus dem Welfen-Schloss Marienburg, der königlichen hannoverschen Sammlung, die 2005 auf der Sotheby's Auktion größtenteils versteigert wurde.
487433
3.500,00

Königreich Hannover Pallasch M 1852 für Offiziere der Garde du Corps

Um 1860. Schwere, an der Wurzel ca. 3.9 cm breite und 86 cm lange Klinge, beidseitig mit breiter Hohlbahn, terzseitig gestempelt «♔↓», auf dem Rücken der Hersteller (der Klinge) «Dawl[…] Birm[…]», die Klinge mit nur wenigen kleinen Flecken, ein paar Schlagkerben an der Schneide, die Spitze teils geschärft. Durchbrochen gearbeitetes Stahlgefäß ganz nach dem österreichischen Modell 1850, Rochenhautgriff mit vollständiger, aber etwas lockerer Silberdrahtwicklung. Die Fingerschlaufe intakt, die Griffkappe etwas verbogen, der Korb dadurch etwas gelockert. Stahlscheide mit zwei Ringbändern und beweglichen Trageringen. Zustand 2.

Gesamtlänge 106.5 cm.

Eine hochinteressante und seltene Waffe! Sie entspricht ganz dem hannoverschen Kavalleriesäbel M 1852, der wiederum auf dem österreichischem Kavalleriesäbel M 1850 beruht, verfügt jedoch über eine wesentlich schwerere Klinge, die in diesem Fall in Großbritannien gefertigt und dann importiert wurde. Getragen wurde dieser Pallasch von 1852 bis zum Ende des Deutsch-Deutschen Krieges 1866. Das Stück stammt aus einer Sammlung hannoverischer Blankwaffen.
487345
3.000,00

Großbritannien/Königreich Hannover Pallasch Modell 1796 für Offiziere der schweren Kavallerie

Um 1800. An der Wurzel ca. 3.2 cm breite und 83.5 cm lange Klinge, das untere Viertel beidseitig mittig gekehlt, die Klinge bis ca. zur Mitte hin beidseitig mit Gravuren verziert, terzseitig die Herrscher-Chiffre «♔GR» (Georg Rex, Georg III., †1820), quartseitig das Wappen mit dem Wahlspruch «Honi soit qui mal y pense» und «Dieu et mon droit», zur Angel hin der Hersteller «Osborn, V Gunby’s warranted». Vergoldetes Messinggefäß mit einfachem Bügel und hochgesetzter Parierstange, herzförmiges Stichblatt, die Griffhülse in „Wickeloptik“ aus Blech. Lederscheide mit vergoldeten Messingbeschlägen, das Ortblech sitzt locker auf. Zustand 2.

Gesamtlänge ca. 102 cm.

Georg III. (*1738) war von 1760 bis 1820 König von Großbritannien und Irland. Im Heiligen Römischen Reich regierte er ab 1760 als Kurfürst von Braunschweig-Lüneburg woraus 1814 das Königreich Hannover und das Herzogtum Braunschweig entstanden.

Das Modell wurde während der Napoleonischen Kriege von der britischen schweren Kavallerie und der Kavallerie der "Englisch-Deutschen Legion" verwendet. Zu der Legion gehörten zwei Regimenter "schwere Dragoner".

Das Stück stammt aus einer alten Sammlung hannoverischer Blankwaffen.
488052
1.950,00

Königreich Hannover Stichdegen aus dem Besitz des damaligen Generalleutnants Bernhard Prinz zu Solms Braunfels, mit echt goldenem Petschaftknauf

Es handelt sich hierbei um ein Geschenk des Königs, datiert 1847. An der Wurzel ca. 2.2 cm und 80.8 lange Klinge mit beidseitiger Hohlbahn, terzseitig auf der kurzen Fehlschärfe undeutliches Herstellerzeichen, quartseitig der Hersteller «Küll». Vergoldetes Messinggefäß mit einfachem Bügel herzförmigen Stichblatt, das Stichblatt mit Inschrift « Bernhard Prinz zu Solms Braunfels am 27ten März 1847», das Stichblatt mit ein klein wenig Spiel, der Griff mit Silberdrahtwicklung, oben der Knaufknopf als Petschaft aus echtem Gold (18 Karat),massiv gefertigt, mit fein graviertem Wappen des Königreichs Hannover. Lederscheide mit Messingbeschlägen, nur leicht geschrumpft. Zustand 2.

Gesamtlänge 107.5 cm

Prinz Bernhard zu Solms-Braunfels (*1800, †1868) war ein hannoverscher und preußischer General der Kavallerie. Er begann seine Militär-Karriere 1821 in der preußischen Armee und trat 1839 als Generalmajor à la suite in die hannoversche Armee ein. 1845 wurde er zum Generalleutnant befördert und 1855 zum General der Kavallerie à la suite.

https://de.wikipedia.org/wiki/Bernhard_zu_Solms-Braunfels_(Offizier,_1800)

Das Stück stammt aus einer alten Sammlung hannoverischer Blankwaffen.
487870
6.500,00

Königreich Hannover Löwenkopfsäbel für Offiziere des Königlichen Garde-Grenadier-Regiments

Um 1830. Ca. 3.4 cm breite und 78.9 cm lange, leicht gekrümmte Klinge mit beidseitig breiter Hohlbahn und Pandurspitze, beidseitig geätzt, die Ätzungen in Form von Rankenmustern fast bis zur Spitze hindurchgehend, oberhalb der Ranken jeweils das "Allsehende Auge", terzseitig mittig die "flammende Granate" über dem Kürzel «KGG», quartseitig das gekrönte Wappen mit dem Wahlspruch «Honi soit qui mal y pense» und «Dieu et mon droit» sowie dem Löwen und Einhorn, die Klinge leicht fleckig. Teils ziseliertes und vergoldetes Messinggefäß mit Löwenkopf mit hinter dem Haupt verschränkten Tatzen, terzseitig auf dem Mitteleisen die "flammende Granate", quartseitig die Chiffre «KGG», schwarzer Ebenholzgriff mit Waffelmuster, die Parierstange am Ende mit einer eckigen Schnecke, der Griff zur Kappe hin mit einer kleinen Beschädigung, unten beidseitig mit Spannungsrissen. Belederte Stahlscheide mit Messingbeschlägen. Zustand 2. Anhängend mit der alten Inventarnummer der Waffenkammer Schloss Marienburg.

Gesamtlänge 92 cm.

Eine sehr seltene Waffe aus der Zeit König Georgs IV. und Wilhelm IV. Das Garde-Grenadier-Regiment wurde nach der Neugründung der hannoverschen Armee 1816 aus ehemaligen Angehörigen der "Kings German Legion" gebildet. Ein ähnliches Exemplar befindet sich heute im Historischen Museum Hannover. Das vorliegende Stück stammt aus dem Welfen-Schloss Marienburg und wurde im Oktober 2005 bei der Sotheby's Auktion versteigert.
453590
6.500,00

Königreich Hannover französischer Säbel Modell 1801/03 für Mannschaften der leichten Kavallerie

Um 1810/20. Geschwungene, an der Wurzel ca. 3.7 cm breite und 88.7 cm lange Klinge mit beidseitiger Hohlbahn und Pandurenspitze, keine Markierungen. Stahlgefäß mit einem Haupt- und zwei Nebenbügeln, langovale Mitteleisen, ganze Griffkappe ohne Lappen, belederter Griff, das Leder mit Fehlstellen, das Gefäß sehr leicht locker. Stahlscheide mit zwei Ringbändern und beweglichen Trageringen, das Schleppblech gestempelt «K». Zustand 2.

Gesamtlänge ca. 106 cm.

Eine wunderbar ausbalancierte und führige Waffe! Das Stück stammt aus einer alten Sammlung hannoverscher Blankwaffen. Nach Ende der Napoleonischen Kriege übernahm unter anderem die Armee des Königreichs Hannover größere Bestände an Waffen der französischen Armee.
487510
1.200,00

Königreich Hannover Säbel Modell 1852 für Offiziere der Fußtruppen aus der Zeit König Georgs V.

Um 1860. Leicht geschwungene Klinge mit beiderseitiger Hohlbahn, die untere Hälfte der Klinge beidseitig geätzt, Muster aus Ranken und Trophäen, terzseitig auf der Fehlschärfe der Hersteller «B. Bernstorff aus Eichwede Hannover», quartseitig der Qualitätsnachweis «Eisenhauer». Länge der Klinge ca. 72 cm, Breite an der Wurzel ca. 2.3 cm, die Klinge mit ein paar kleinen Flecken, die Schneide mit kleinen Schlagkerben. Durchbrochen gearbeitetes neusilbernes Gefäß, vorne die Chiffre «♔GRV» (Georg V., König von 1851-66), Rochenhautgriff mit intakter Drahtwicklung, die Rochenhaut mit Fehlstellen. Vernickeltes Stahlgefäß mit zwei Ringbändern und beweglichen Trageringen, quartseitig die Vernicklung an zwei Stellen beschädigt, dort rostnarbig. Zustand 2.

Gesamtlänge 90.3 cm.


483442
2.500,00

Königreich Hannover Pionier-Faschinenmesser (Ingenieur-Corps) .

Messinggefäß mit beledertem Griff, eine Beschädigung/Fehlstelle, das Parierstück nicht gestempelt, ungewöhnlich geformte Klinge ohne Herstellerzeichen oder Abnahme- bzw. Kontrollpunze, einseitige Hohlkehle, zum Ort hin unsymmetrisch breiter werdend (Bolo-Typ), die schwarze Lederscheide mit Messingbeschlägen, das Mundblech gestempelt "SC232", das Leder ist etwas geschrumpft, daher geht die Klinge nicht ganz hinein, leichte Altersspuren wie Korrosion am Klingen-Ort, sonst aber unbespielt und gut erhalten, sehr selten, da nur kurzzeitig getragen, etwa von 1850 bis 1866. Zustand 2 
341774
1.800,00

Königreich Hannover französischer Säbel Modell 1801/03 für Offiziere der leichten Kavallerie

Um 1810/20. Geschwungene, an der Wurzel ca. 3.6 cm breite und 78.4 cm lange Klinge mit beidseitiger Hohlbahn, keine Markierungen. Messinggefäß mit einem Haupt- und zwei Nebenbügeln, langovale Mitteleisen, ganze Griffkappe ohne Lappen, belederter Griff. Stahlscheide mit zwei Ringbändern und beweglichen Trageringen, am oberen Tragering anhängend die Inventar-Marke «1166» der königlichen hannoverschen Sammlung Schloss Marienburg. Zustand 2.

Gesamtlänge 101 cm.

Die Waffe stammt aus der königlichen hannoverschen Sammlung auf Schloss Marienburg, die 2005 auf der Sotheby's Auktion größtenteils versteigert wurde.
Nach Ende der Napoleonischen Kriege übernahm unter anderem die Armee des Königreichs Hannover größere Bestände an Waffen der französischen Armee. Getragen wurden die Waffen von den Dragonern bis zur Einführung des Säbels Modell 1852.
487516
1.450,00

Königreich Hannover Pionier-Faschinenmesser (Ingenieur-Corps)

Messinggefäß mit beledertem Griff, auf dem Parierstück gestempelt "J.C.B.72", ungewöhnlich geformte Klinge ohne Herstellerzeichen oder Abnahme- bzw. Kontrollpunze, einseitige Hohlkehle, zum Ort hin unsymmethrisch breiter werdend (Bolo-Typ), die schwarze Lederscheide mit Messingbeschlägen ist nicht identisch mit der Waffe gestempelt "C.9.", normale Altersspuren, sonst aber unbespielt und gut erhalten, sehr selten da nur recht kurz getragen, etwa von 1850 bis 1866. Zustand 2-
485311
1.850,00

Königreich Hannover Artillerie-Faschinenmesser für Angehörige der Fußartillerie .

Gereinigte Keilklinge, etwas fleckig und schartig, im Bereich der Fehlschärfe gepunzt, Messinggefäß mit einfachem Parierbügel, belederter Holzgriff, auf dem Parierlappen der "Truppenstempel". eingraviert "A.B. P.88", schwarze Lederscheide mit Messingbeschlägen, das Mundblech entsprechend "P.88" markiert, normale Alters- und Gebrauchsspuren, gut erhalten, selten. Zustand 2-
483817
1.800,00

Königreich Hannover Hirschfänger für Jäger und Infanterie .

Vom Typ her ein englisches Baker-Bajonett P 1801, gereinigte Keilklinge, auf der Fehlschärfe ein "ST-Stempel", das Messinggefäß noch gut erhalten, auf dem Parierlappen der unklare Truppenstempel, mit Lederscheide, diese nicht gestempelt, getragen, gut erhalten, selten. Zustand 2-
483815
1.800,00

Großbritannien/Königreich Hannover Säbel für Mannschaften der leichten Kavallerie Modell 1796 aus der Zeit König Georgs III.

Um 1800. Blanke, stärker geschwungene Keilklinge, ohne Verzierungen oder Markierungen. Länge der Klinge ca. 72.2 cm, Breite an der Wurzel ca. 3.6 cm, die Klinge leicht fleckig, die Schneide mit kleinen Schlagkerben. Stahlgefäß mit einfachem Bügel mit Einstrich und Parierstangenlappen, belederter Griff mit intakter Drahtwicklung. Stahlscheide mit zwei Ringbändern und beweglichen Trageringen, gereinigt, fein rostnarbig. Zustand 2.

Gesamtlänge ca. 87.5 cm.

Georg III. (*1738) war von 1760 bis 1820 König von Großbritannien und Irland. Im Heiligen Römischen Reich regierte er ab 1760 als Kurfürst von Braunschweig-Lüneburg woraus 1814 das Königreich Hannover und das Herzogtum Braunschweig entstanden. Die Personalunion zwischen Großbritannien und dem Königreich Hannover bestand noch unter seinen Nachfolgern König Georg IV. und Wilhelm IV. und endete mit der Thronbesteigung König Ernst August I. 1837.
Die Kurhannoversche Armee bewahrte sich ihre Unabhängigkeit, kämpfte aber oft an der Seite der britischen Truppen und war nach britischem Vorbild uniformiert und ausgerüstet. Die Armee des Kurfürstentums wurde nach der französischen Besetzung Hannovers 1803 aufgelöst, aber ein großer Teil der Offiziere und Soldaten ging nach Großbritannien und wurde dort als King’s German Legion wieder aufgestellt. 1816 kam es dann zur Neugründung der hannoverschen Armee.

Das Stück stammt aus einer Sammlung hannoveranischer Blankwaffen.

Das Modell 1796 wurde während der Napoleonischen Kriege hauptsächlich von den britischen Dragonern, Husaren und der leichten Kavallerie der "Deutschen Legion" verwendet.





483501
1.400,00

Königreich Hannover Artillerie-Faschinenmesser für Angehörige der Fußartillerie .

Gereinigte und etwas schartige Keilklinge, im Bereich der Fehlschärfe gepunzt, Messinggefäß mit einfachem Parierbügel, belederter Holzgriff, auf dem Parierlappen der Truppenstempel "A.B. L.85" eingraviert, schwarze Lederscheide mit Messingbeschlägen, das Mundblech nicht identisch mit "C. 17" markiert, normale Alters- und Gebrauchsspuren, gut erhalten, selten. Zustand 2-
498578
1.650,00

Königreich Hannover Säbel Modell 1852 für Offiziere der Kavallerie aus der Zeit König Georgs V.

Um 1860. Leicht geschwungene, blanke, beidseitig gekehlte, ca. 78.8 cm lange und an der Wurzel 2.6 cm breite Klinge, die Klinge fleckig. Durchbrochen gearbeitetes Stahlgefäß mit Rochenhautgriff, die Drahtwicklung am Griff und die Fingerschlaufe intakt, die Griffkappe mit Daumenauflage, der Korb hinten mit den zwei Einstrichen für das Portepee, am Korb ein kleiner Bruch. Stahlscheide mit zwei Ringbändern und beweglichen Trageringen, ohne Mundblech, gereinigt, fleckig. Zustand 2-.

Gesamtlänge 96 cm.

Der hannoveranische Säbel Modell 1852 ist dem österreichischen Säbel Modell 1850 nachgebildet und gleicht diesem fast völlig. Das Stück stammt aus einer Sammlung hannoveranischer Blankwaffen.



483446
1.200,00

Königreich Hannover Pionier-Faschinenmesser (Ingenieur-Corps)

Messinggefäß mit beledertem Griff, Diese schon etwas schadhaft, auf dem Parierstück gestempelt "J.C.B.27", dies bedeutet "Ingenieur-Corps, 2.Compagnie, Waffe Nr. 27", ungewöhnlich geformte Klinge ohne Herstellerzeichen oder Abnahme- bzw. Kontrollpunze, einseitige Hohlkehle, zum Ort hin unsymethrisch breiter werdend (Bolo-Typ), die schwarze Lederscheide mit Messingbeschlägen ist nicht passend zur Waffe gestempelt "B.50", das Ortblech seitlich gerissen, normale Altersspuren, sonst aber unbespielt und gut erhalten, sehr selten da nur recht kurz getragen, etwa von 1850 bis 1866. Zustand 2-
483819
1.850,00

Königreich Hannover Säbel Modell 1852 für Offiziere der Kavallerie aus der Zeit König Georgs V.

Um 1860. Leicht geschwungene, blanke, beidseitig gekehlte, ca. 80.1 cm lange und an der Wurzel 2.2 cm breite Klinge, die Klinge fleckig und fein rostnarbig. Durchbrochen gearbeitetes Stahlgefäß mit Rochenhautgriff, die Drahtwicklung am Griff intakt, die Fingerschlaufe abgerissen, die Griffkappe mit der für dieses Modell typischen Daumenauflage, der Korb hinten mit den zwei typischen Einstrichen für das Portepee. Stahlscheide mit zwei Ringbändern und beweglichen Trageringen, fleckig und teils rostnarbig. Zustand 2-.

Gesamtlänge 98 cm.

Der hannoveranische Säbel Modell 1852 ist dem österreichischen Säbel Modell 1850 nachgebildet und gleicht diesem fast völlig. Das Stück stammt aus einer Sammlung hannoveranischer Blankwaffen.


483459
1.100,00

Königreich Hannover Hirschfänger für Soldaten vom Feldjägercorps .

Schwere Keilklinge mit mittigem Ort, auf der Fehlschärfe eine kleine Marke "R", auf dem Klingenrücken eine "2" eingeschlagen, zweiteiliges Messinggefäß mit wuchtigem Griff und einfachem Parierbügel, dieser markiert "FJC 201", die Vernietung am Knauf ist manipuliert, das Stück kommt ohne Scheide, deutlichere Alters- und Gebrauchsspuren, ausgesprochen selten. Zustand 2-3

Klingenlänge etwa 415 mm
Gesamtlänge (unversorgt) etwa 545 mm


Nach Vollmer wurde das Feldjägercorps in den Befreiungskriegen aufgestellt und hatte 1816 eine Stärke von 327 Mann, 1820 nur noch 50 Mann und 1861 wurde es aufgelöst.





483512
1.600,00

Königreich Hannover ex britischer Säbel Modell 1796 für Mannschaften der Königs-Gendarmerie

Schwere, geschwungene, an der Wurzel ca. 3.7 cm breite und 82.8 cm lange Klinge mit beidseitiger breiter Hohlbahn, terzseitig gestempelt «♔4», auf dem Rücken der Hersteller «[...] S Craven», die Spitze etwas aus der Flucht. Stahlgefäß mit einfachem Bügel mit Einstrich, schildförmige Parierstangenlappen, der vorderseitige gestempelt «K.G I0», ganze Griffkappe mit Griffkappenlappen, belederter Griff. Stahlscheide mit zwei Ringbändern und beweglichen Trageringen, unterhalb des Mundblechs gestempelt «K.G I0». Die Metallteile gesäubert und flugrostig. Zustand 2.

Gesamtlänge 98 cm.

Das Kürzel „K.G“ steht für Königs-Gendarmerie“. Diese Truppe bestand aus nur 12 Mann und leistete Ordonanz-Dienste beim König. Sie unterstand dem Kommandeur der Garde du Corps und ergänzte sich aus altgedienten Soldaten der Reiterei. Die Waffen waren noch bis 1866 im Einsatz.

Das Stück stammt aus einer alten Sammlung hannoverischer Blankwaffen.
487862
2.200,00

Königreich Hannover Säbel für Mannschaften der Infanterie.

Ähnlich dem französischen Briquet, diese Waffen wurden von 1838 bis 1866 getragen, leicht gekrümmte Keilklinge mit Stempelung "ST" auf der Fehlschärfe zusätzlich "III F 25*", Messinggefäß ebenfalls mit "ST" auf dem Parierbügel, schwarze Lederscheide mit Messingbeschlägen, das Mundblech mit dem typischen Tragehaken, abweichend gestempelt "III.E.77."", getragenes Stück, aber noch sehr gut erhalten. Zustand 2-
485303
800,00

Großbritannien/Königreich Hannover Säbel für Offiziere der leichten Kavallerie Modell 1796 aus der Zeit König Georgs III.

Wuchtigere Ausführung für Dragoner. Um 1800. Geschwungene Klinge, die unteren zwei Drittel der Klinge mit Hohlbahn, beidseitig gebläut und mit umfangreichen vergoldeten Gravuren verziert, terzseitig die große Chiffre «♔GR» (Georg Rex), darunter ein Dragoner auf dem Pferd, quartseitig das Wappen mit dem Wahlspruch «Honi soit qui mal y pense» und «Dieu et mon droit». Länge der Klinge ca. 82.5 cm, Breite an der Wurzel 4 cm, die Klinge fleckig und flugrostig, die Schneide mit kleinen Schlagkerben. Stahlgefäß mit einfachem Bügel mit Einstrich und Parierstangenlappen, belederter Griff, die Drahtwicklung aus der Form. Ohne Scheide. Zustand 2-.

Gesamtlänge 95 cm.

Georg III. (*1738) war von 1760 bis 1820 König von Großbritannien und Irland. Im Heiligen Römischen Reich regierte er ab 1760 als Kurfürst von Braunschweig-Lüneburg woraus 1814 das Königreich Hannover und das Herzogtum Braunschweig entstanden. Die Personalunion zwischen Großbritannien und dem Königreich Hannover bestand noch unter seinen Nachfolgern König Georg IV. und Wilhelm IV. und endete mit der Thronbesteigung König Ernst August I. 1837.
Die Kurhannoversche Armee bewahrte sich ihre Unabhängigkeit, kämpfte aber oft an der Seite der britischen Truppen und war nach britischem Vorbild uniformiert und ausgerüstet. Die Armee des Kurfürstentums wurde nach der französischen Besetzung Hannovers 1803 aufgelöst, aber ein großer Teil der Offiziere und Soldaten ging nach Großbritannien und wurde dort als King’s German Legion wieder aufgestellt. 1816 kam es dann zur Neugründung der hannoverschen Armee.

Das Stück stammt aus einer Sammlung hannoveranischer Blankwaffen.

Das Modell 1796 wurde während der Napoleonischen Kriege hauptsächlich von den britischen Dragonern, Husaren und der leichten Kavallerie der "Deutschen Legion" verwendet.





483424
1.800,00

Königreich Hannover Hirschfänger für Jäger oder Forstbeamte.

 Seltener Hirschfänger aus dem Königreich Hannover, gefertigt um 1860. Die ca. 54 cm lange Klinge ist beidseitig aufwendig graviert: Auf der einen Seite das typische hannoversche Wappenmotiv mit aufsteigendem Pferd unter der Krone, auf der anderen Seite Initialen des damaligen Besitzers, ebenfalls unter einer Krone, Parierstange und Knaufkappe bestehen aus Nickel, die originale braune Lederscheide weist im unteren Bereich eine Reparatur auf, die Beschläge aus Nicke, das vollständig erhaltene Beimesser macht das Stück komplett. Ein interessantes Hirschfänger Zustand 2-
Gesamtlänge: 690mm
498096
1.500,00

Großbritannien/Königreich Hannover Säbel für Mannschaften der leichten Kavallerie Modell 1796 aus der Zeit König Wilhelms IV.

Um 1830. Kräftige, geschwungene Klinge mit beidseitigem Hohlschliff, die unteren zwei Drittel der Klinge beidseitig geätzt, terzseitig die Chiffre «♔WIV», quartseitig die Darstellung eines Reiters mit erhobenem Säbel. Länge der Klinge ca. 79.2 cm, Breite an der Wurzel ca. 3.8 cm, die Ätzungen etwas verputzt, zur Wurzel hin fein rostnarbig, gereinigt. Stahlgefäß mit einfachem Bügel mit Einstrich und Parierstangenlappen, die Griffkappe mit Griffkappenlappen, belederter Griff mit fast vollständig erhaltener und intakter Drahtwicklung. Stahlscheide mit zwei Ringbändern und beweglichen Trageringen, gereinigt, fleckig. Zustand 2.

Gesamtlänge ca. 94 cm.

Wilhelm IV. ( * 21. August 1765 in Buckingham House, London; † 20. Juni 1837 auf Windsor Castle) war von 1830 bis 1837 König des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Irland sowie in Personalunion König von Hannover. Er war direkter Nachfolger seines älteren Bruders Georg IV. Sie gehörten dem Haus Hannover an, einer Nebenlinie der Welfen. Die Personalunion zwischen Großbritannien und dem Königreich Hannover endete mit der Thronbesteigung König Ernst August I. 1837.

Das Stück stammt aus einer Sammlung hannoveranischer Blankwaffen.

Das Modell 1796 wurde während der Napoleonischen Kriege hauptsächlich von den britischen Dragonern, Husaren und der leichten Kavallerie der "Deutschen Legion" verwendet. Nach Ende der Napoleonischen Kriege wurde viele dieser Waffen noch "aufgetragen".





483503
1.800,00