Italien Degen für Generale der Faschistischen Miliz MVSN als persönliches Geschenk an den General der Deutschen Wehrmacht Maximilian Fretter-Pico

Es handelt sich hierbei um ein Geschenk der M.V.S.N. anlässlich der siegreichen Schlacht im Rußlandfeldzug bei Stalino 13.-16.10.1941.
Die Griffbeschläge aus Buntmetall vergoldet. Der Griff in Form eine Adlerkopfes, Im Griffkorb das große "M" für Mussolini über Eichenlaubdekor sowie der großer Römische Adler auf dem Liktorenbündel stehend. Schwarz lackiert Holzgriff mit vergoldeter Drahtwicklung. Vernickelte Klinge mit beidseitiger Zierätzung, auf der Vorderseite in der Mitte das gekrönte Wappen Italien, rückseitig der gekrönte Italienische Adler mit Waffentrophäen. Schwarze Lederscheide mit vergoldeten Beschlägen, auf dem Mundblech mit aufgelegtem Liktorenbündel. Gesamtlänge 94 cm. Komplett mit dem anhängenden goldenen Portepee mit schwarzen Durchzügen für Generale. Komplett im schwarzen Präsentationskasten, auf dem Deckel aufgelegt eine silberne Platte mit Widmungsgravur "An den Kommandierenden der 97 Leichten Division General Maximilian Fretter-Pico, 13/16-10-1941". Leichte Altersspuren, Zustand 2.
Extrem selten.
Ex-Sammlung Vitteti, Rom.

Maximilian Fretter-Pico (* 6. Februar 1892 in Karlsruhe; † 4. April 1984 in Kreuth am Tegernsee) war ein deutscher Offizier, zuletzt General der Artillerie im Zweiten Weltkrieg. Fretter-Pico trat am 20. September 1910 als Offiziersanwärter in die Armee ein. 1914 zog er mit seinem Regiment zog er als Adjutant in den Ersten Weltkrieg und übernahm im Januar 1915 einen Ballonabwehrkanonen-Zug. 1918 seine Beförderung zum Hauptmann. Nach dem Krieg Übernahme in die Reichswehr. 1932 wurde er zum Major und am 1. März 1935 zum Oberstleutnant befördert. Im Oktober 1935 erfolgte seine Versetzung in die Auslandsabteilung im Oberkommando des Heeres und am 1. August 1937 seine Beförderung zum Oberst. 1940 Teilnahme am Westfelzug. Am 1. März 1941 erfolgte seine Beförderung zum Generalmajor. Am 19. April 1941 übernahm er als Kommandeur die 97. leichte Infanterie-Division. Mit dieser kämpfte er von Beginn des Unternehmens Barbarossa, dem Überfall auf die Sowjetunion, im Bereich der Heeresgruppe Süd. Bei der Einnahme der Industriestadt Stalino am 16.10.1941 stand er enger erfolgreicher und kameradschaftlicher Zusammenarbeit mit der italienischen 63. CCNN Legion "Tagliamento". Die deutsch/italienischen Verbände kämpften eng zusammen bis zur sogenannten "Weihnachtsschlacht" Ende 1941. Sehr wahrscheinlich handelt es sich bei diesem Schwert um ein Geschenk zur Erinnerung an die gemeinsamen harten und erfolgreichen Kämpfe. Für die Erfolge der ihm unterstellten Division wurde Fretter-Pico am 27. Dezember 1941 das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen und er anschließend mit der Führung des XXX. Armeekorps betraut. Am 15. Januar 1942 wurde er zunächst zum Generalleutnant und bereits am 1. Juni 1942 zum General der Artillerie befördert und somit Kommandierender General des Korps.
1945 in US-amerikanischer Kriegsgefangenschaft, aus der er Mitte 1947 entlassen wurde. Maximilian Fretter-Pico verstarb im Alter von 92 Jahren am 4. April 1984 in Kreuth am Tegernsee. 
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