Знак парашутиста парашютист

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Luftwaffe Kleiner Nachlaß des Leutnant Marotzki im Fallschirm-Jäger Regiment 2

Traditionsabzeichen des Sturm-Regiments, eingeführt Ende 1944.
Abzeichen für Fallschirmschützen, Buntmetall, rückseitig Markierung des Herstellers C.E.Juncker Berlin SW und Kratzung "MAROTZKI 11/2".
Erdkampfabzeichen, Zink, am Scharnier nachgelötet .
Eisernes Kreuz 1939 1.Klasse, Fertigung von Meybauer.
Eisernes Kreuz 1939 2.Klasse am Bandabschnitt.
Verwundetenabzeichen in Schwarz.
Ärmelband "KRETA", stark getragener Zustand, Länge 42 cm.
Paar Schulterklappen und Kragenspiegel für einen Leutnant, stark getragener Zustand.


496933
4.850,00

Luftwaffe Fallschirmtruppe: Meindl-Erinnerungsabzeichen des II. Fallschirm-Korps

Hochovales Steckabzeichen, Fertigung aus Silber. Höhe 30 mm. Rückseitig an Querbroschierung, unten mit 2 Juwelierspunzen.
515794
1.600,00

Luftwaffe Fallschirmtruppe: Mützenabzeichen des 1. Fallschirm-Korps

Italienische Fertigung, um 1944. Emaillierte Ausführung, rückseitig an Nadel, in Papiertüte mit Hersteller Bregonzio, Milano. Ungetragen, Zustand 2.
Dazu eine Fotokopie "Sicher ist sicher ! .. auch hinter der Front, Merkbuch Nr. 1" herausgegeben vom "Gen.-Kdo. I. Fsch.-Korps" mit Abbildung des Abzeichens.
398402
120,00

Italien 2. Weltkrieg RSI ab 1943: Abzeichen für Angehörige des Fallschirmjäger "Battaglione Ciclone" 

Fertigung der Firma Johnson, Milano. Ausführung ohne den Schriftzug auf dem Fallschirm. Buntmetall vergoldet und hohlgeprägt, rückseitig an senkrechter Tragenadel. Zustand 2+. Selten.
437976
1.200,00

Aus der Fundgrube: Dragon Action Figur "Afrika Fallschirmjäger, FeldwebelMartin Kleist"

Fallschirm Brigade Ramcke, mit einem sehr schön gealtertem Fallschirmjägerhelm, im original Karton, Maßstab (1:6), gebrauchter Zustand
504160
130,00

Luftwaffe Ärmelband "Fallschirm-Jäger Rgt. 3" für Offiziere

Metallfaden-handgestickte Ausführung auf mittelgrün. Länge 45 cm. Leicht getragen, von der Uniform abgetrennt, ein paar kleine Mottenlöchlein, in gutem Zustand, sehr selten.
424928
2.500,00
600,00

Luftwaffe Ärmelband "Fallschirm-Division" für Offiziere

Metallfaden-handgestickte Ausführung auf dunkelgrün. Volle Länge.49 cm. Ungetragen, Zustand 2+.
Sehr selten.
484192
2.200,00

Luftwaffe schwarze Panzerjacke für einen Leutnant der Fallschirm-Panzer-Division "Hermann Göring"

Kammerstück, um 1943/44.Fertigung aus dem klassischen schwarzem,komplett mit allen Effekten: LW-Brustadler für Mannschaften weißer auf schwarzem Grund, maschinell vernäht.Auf dem Kragen schwarze Kragenspiegel mit weißer Paspelierung, aufgesteckte Totenköpfe aus Feinzink. Schulterstücke mit Schlaufen, Waffenfarbe weiß. Auf dem rechten Unterarm des Ärmelband "Hermann Göring", in der Ausführung für Mannschaften, maschinell vernäht. Auf der Brust mit Schlaufen für 1 Bandspange sowie für 3 Steckabzeichen. Innen schwarzes Seidenfutter mit schönem Kammerstempel "Reitz", und die Größenangaben.Getragenes Stück in gutem Zustand. Extrem selten !
507265
14.500,00

Luftwaffe Urkundengruppe für einen Unteroffizier, 17./Fallschirm-Flak-Regt. " Hermann Göring "

Verleihungsurkunde zum Schutzwall-Ehrenzeichen als RAD Mann, verliehen Berlin, den 30. September 1940, dazu das Anschreiben an die Eltern, datiert 4.2.1941.
Verleihungsurkunde zum Flakabzeichen, 17./Fsch.Flak-Rgt.H.G., verliehen Stabsquartier, 18.9.1944. 
Verleihungsurkunde für das Eiserne Kreuz 2. Klasse, ausgestellt Fsch. Panzerdivision Hermann Göring am 24. März1944, mit Unterschrift Paul Conrath Generallt. u. Divisionskommandeur (Ritterkreuz am 4. September 1941 Eichenlaub am 22. August 1943)
Verleihungsurkunde zum Eisernen Kreuz 1. Klasse, verliehen 23. Sept. 1944, mit Unterschrift Generalmajor Wilhelm Schmalz - Kdr. des Fallschirm-Panzerkorps " H.G. " ( Ritterkreuz am 28.11.1940 und das 358. Eichenlaub am 23.12.1943 )
Besitzzeugnis für das Erdkampfabzeichen der Luftwaffe, ausgestellt am 30. Sept. 1944 durch einen Hauptmann und Adjudanten
Besitzzeugnis zum Verwundetenabzeichen in Schwarz, ausgestellt 8. August 1944.
Alle Urkunden gelocht, teilweise gefaltet, Zustand 2. Dazu ein kleines Portraitfoto als Unteroffizier, noch ohne Auszeichnungen.
472162
850,00

Luftwaffe/Italien RSI Fallschirmjäger - Dokumentengruppe der Fallschirmschule IV Freiburg für einen italienischen Oberleutnant, Fallschirm Battaglione "Nembo"

um 1944, Urkunden aus dem Besitz von Leutnant Lorenzo Serra, die Dokumentengruppe beginnt mit einem Inhaltsverzeichnis der enthaltenen Dokumente:
- Tagesführung über die Starts vom Leutnant der 7. Lehrgang 1944 in der 3. Schule Komp. 1, 1. Gruppe. Der erste Solo-Start erfolgte 24.1.44 um 16 Uhr, mit einer Junker 52. Die Karte wurde vom Chefausbilder, Oberleutnant und Kompanie Führer Hofmann unterschrieben.
- Beurteilungsschreiben der Fallschirmschule IV, Bewertungen und Notizen vom Leutnant Lorenzo Serra. Das Dokument trägt ebenfalls die Unterschrift vom Oberleutnant, Kompanie Führer Hofmann.
- Personalakte des Offiziers, Besondere Ausbildung: Fallschirmschütze, Beförderung: 1.8.1941 zum Oberleutnant. - Dokument vom Lehrstab für Offiziersausbildung XI. Fliegerkorps, bis 8.9.1943 bei der "Sassari-Brigade" in Rom, vom 28.2.1944 bis 12.3.1944 Bataillon "Nembo" in Palidoro. Erklärungsschreiben, datiert 29.9.1944, unterzeichnet von Leutnant Fallschirmjäger Piero Cimenti. Die Dokumente sind teils gelocht, Zustand 2.Extrem selten !
442712
1.000,00

Luftwaffe - Anerkennungsurkunde für den Ritterkreuzträger Hauptmann Erich Beine der III./Fsch.-Jg.-Sturm-Rgt.12

ausgestellt im Stabsquartier am 11.7.1944 durch General der Flieger Alfred Schlemm als Kommandierender General des Generalkommando I. Fallschirmkorps. Das DinA4-Blatt befindet sich in einer selbstgefertigten Geschenkmappe, vorne handgemalt das Abzeichen und darunter der Schriftzug " Generalkommando I. Fallschirm-Korps ", innen mit Schutzpapier. Die Urkunde und die Mappe sind im guten Zustand.
Hauptmann Erich Beine bekam am 18.11.1944 das Ritterkreuz verliehen.
General der Flieger Alfred Schlemm bekam am 11.6.1944 das Ritterkreuz verliehen.
246239
4.500,00

Besitzzeugnis zum Verwundetenabzeichen in Schwarz / Fallschirm MG-Bataillon

Besitzzeugnis in DIN A4, für einen Obergefreiten vom 3./ Fallschirm MG-Bataillon, ausgestellt 26.3.1944, mehrfach gefaltet
501191
180,00

Luftwaffe Fallschirmtruppe kleine Urkundengruppe eines Feldwebel, zuletzt Fallschirm-Oberjäger-Schule

Verleihungsurkunde zum Fallschirmschützenabzeichen, für den Obergefreiten, ausgestellt am 11. Dezember 1940, unterzeichnet vom Generalleutnant.
Verleihungsurkunde zum Erdkampfabzeichen der Luftwaffe der II. Stufe, für den Feldwebel der Fallschirm-Oberjäger-Schule, für tapfere Teilnahme an 25 Einsatztagen, ausgestellt am 28. Dezember 1944, Stempel: Fallschirmjäger Ausbildungs Regiment 1, unterzeichnet vom Oberst und Kommandeur.
Die Urkunden sind unbeschädigt, leicht fleckig und mittig gefaltet
483774
2.600,00

Luftwaffe Fanfarentuch für den Musikzug der 1. Fallschirmjäger Division

um 1943. Beidseitig gestickte Ausführung. Die Vorderseite aus grünem Seidentuch, in Zentrum in gold/silberner Metallfaden Stickerei das große Fallschirmschützenabzeichen. Die Rückseite aus weißem Seidentuch mit der Darstellung des Divisionsemblems: dem grünen Teufel auf rotem Dreizack reitend, rechts unten diagonal in goldener Metallfaden Stickerei "1. Fallschirmjäger Division". Umlaufend mit Goldfransen. Oben mit 5 angenähten Bändern zum befestigen an der Fanfare. Leichte Gebrauchs- und Altersspuren, in gutem Zustand.

Die 1. Fallschirmjäger-Division (bis zum 1. Mai 1943 7. Flieger-Division) war ein Großverband der deutschen Luftwaffe.
Im Zuge der Umorganisation der Fallschirmjägertruppe 1942/43 wurde die 7. Flieger-Division im Mai 1943 in die 1. Fallschirmjäger-Division umbenannt. Zu dem Zeitpunkt befand sich die Division in Avignon, Frankreich . Hier erhielt der Divisions-Musikzug die neuen Kesselpaukenbehänge und Fanfarentücher. Kurz danach wurde die Division nach Sizilien verlegt und kämpfte bis zum Kriegsende aufs italienischem Boden. Während des Winters und im Frühjahr 1945 stand die Einheit südlich von Bologna. Im April 1945 wurde die 1. F.D.  zum Fluss Po zurückgenommen und überquerte ihn als letzter Verband. Mit den anderen deutschen Truppen erfolgte eine Rückzugsbewegung in Richtung der Alpen. Am 2. Mai erfolgte dann die Einstellung der Kampfhandlungen an der italienischen Front und am 8. Mai 1945 die allgemeine Kapitulation der deutschen Wehrmacht. Außer dem Divisionsstab setzten sich die meisten Angehörigen der Division in Richtung Schweiz ab. Die Kesselpaukenbehänge und Fanfarentücher wurden von den Angehörigen der Division vor den Alliierten versteckt, einige Teile von US Soldaten erbeutet. Einige der versteckten Teile wurden nach dem Krieg von den Veteranen geborgen und nach Deutschland geschmuggelt - sie befinden sich heute im Luftwaffen-Museum Berlin-Gatow.

Bei unserem Fanfarentuch handelt es sich um US-Kriegsbeute und ist wahrscheinlich das einzige Fanfarentuch der 1. Fallschirm Division, welches sich nicht im Museum befindet.
Extrem selten uns ist kein weiteres Stück in Privatbesitz bekannt.
445991
20.000,00

Luftwaffe Fallschirmtruppe : Kinderwiege des Fallschirmjäger-Regiments 3.

Die Wiege wurde von Angehörigen des Fallschirmjäger-Regiments 3 für die Familien von Regimentsangehörigen gefertigt. Leicht zerlegbar aus Holz in heller Grundfarbe in Wischtechnik, mehrfarbig gestaltet.Auf der Stirnseite das große Fallschirmschützenabzeichen, Sinnspruch "Rot scheint die Sonne..." des Liedes der Fallschirmjäger (Text & Melodie F. Schäfer) sowie Bezeichnung "Fallschirm-Jäger-Regiment 3". Auf der gegenüberliegenden Seite Wahlspruch "Das Kind ist das kostbarste Gut eines Volkes, Adolf Hitler". Seitlich große Widmung "Den Eheleuten Feldwebel Karl Sellmann und Frau Lisbeth geb. Randhand zu eigen anläßlich der Geburt des 1. Kindes Norbert geb. am 25.9.1942 in Ballenstedt/Harz", darunter Aussparung für die Sippentafel. Auf der Rückseite die Darstellung des Braunschweiger Löwen mit Bezeichnung "Brunswyk", Rathaus und Burg "Dankwarderode". Maße 99 x 81 x 77 cm.

Anbei die Dokumente vom Feldwebel Sellmann als Fotokopie. Die Wiege wird zerlegt geliefert.
Dieses Erinnerungsstück ist in der Fachliteratur "Deutsche Fallschirmjäger, Uniformierung und Ausrüstung 1936-1945 Band 3." von Karl Veltzé auf Seite 359 abgebildet .

186664

Wehrmacht Luftwaffe Fotoalbum, Angehöriger des Fallschirm-Jäger-Regiment 2.

Leinenalbum mit Aufdruck "Aus meiner Dienstzeit", Metallauflage "2" und aufgeklebtes gekürztes Ärmelband für Offiziere "Fallschirm-Jäger Rgt.". Ca. 55 Fotos. Gruppenfoto der Einheit vor dem Sprung, Erinnerungen an die glücklichen Stunden mit der Familie, Hochzeitsfoto 1942, Vorbereitungen zum Sprung, Fallschirmspringer beim Absprung aus der Tante Ju, in Stendal, Schirm legen, Nachtsprung, Bereit zum Einsatz, Maschinengewehr Übung 1944, Russlandeinsatz. Zustand 2.
440098
1.100,00

Luftwaffe Transporttasche für den Fallschirm

Leinenausführung, Tasche mit Druckknöpfe. Stark gebraucht, beschädigt, Zustand 3.
413663
180,00

Luftwaffe schwarze Kartentasche eines Obergefreiten des Fallschirm-Jäger-Regiment 4.

Braunes Leder, innen gestempelt mit Reichsbetriebsnummer, Trägername "Ogfr. Farenzena" und Feldpostnummer "09051". Anbei mit Stiften und 2 Karten "Schlag nach über den Westen". Zustand 2.
492245
330,00

Luftwaffe Transporttasche für den Fallschirm

diese Tasche wurde von einen GI erbeutet, oben auf der Taschenklappe mit Name und Dienstgrad "Cpl Roberts". Leinenausführung, Tasche mit Druckknöpfe, Knöpfe sind intakt, Zustand 2.
390710
240,00

Luftwaffe Transporttasche für den Fallschirm

Leinenausführung, Tasche mit Druckknöpfe, Knöpfe sind nicht vollständig, nicht Vorschriftsmäßig sind die 2 Lederlaschen, Riss an der Tasche,  Zustand 3-.
390743
150,00

Luftwaffe Transporttasche für den Fallschirm

Leinenausführung, Tasche mit Druckknöpfen. Zustand 2.
468635
250,00

Luftwaffe Transporttasche für den Fallschirm

Leinenausführung, Tasche mit Druckknöpfe, Zustand 2.
484789
250,00

Frankreich Fallschirm 

grosser Fallschirm, französische Abnahmestempel, datiert 1982-83, mit Markierung " instruction au sol", Leinen wurden gekappt, Zustand 2.
329255
200,00

Ritterkreuz des Eisernen Kreuz 1939 mit Eichenlaub und Schwertern aus dem Besitz von Hauptmann Ernst-Wilhelm Reinert - Der Adler von Tunis - , zuletzt Jagdgeschwader 27 

Es handelt sich bei dem Eichenlaub mit Schwertern um die klassische Fertigung der Fa. Gebr. Godet und Co. Berlin, rückseitig "21""900" gepunzt. Das Ritterkreuz ist eine typische frühe  Fertigung der Fa. Steinhauer & Lück. Geschwärzter Eisenkern mit Silberzarge. Rückseitig gestempelt 800 Silber. Komplett mit dem originalen getragenen und konfektionierten Halsband, Länge 47 cm. Das Stück ist deutlich getragen, auf dem Hakenkreuz etwas berieben und ein paar tragebedingte Kratzer, mit wunderschöner Patina. 
Von Reinert eine per Hand gezeichnete Karte des Kriegsschauplatz Libyen mit 18 eingetragenen Abschüssen während des Afrikafeldzugs (Reinert hat in Afrika in 4 Monaten 51 Luftsiege errungen und war damit der erfolgreichste deutsche Jagdflieger in Afrika, er hat tatsächlich mehr feindliche Flugzeuge abgeschossen als Marseille). 
Aus seiner Zeit bei der Bundesluftwaffe seine große Feldspange mit 13 Auszeichnungen: Ritterkreuz mit Eichenlaub und Schwertern, Ehrentafelspange der Luftwaffe, Deutsches Kreuz in Gold, Eisernes Kreuz 1. und 2. Klase. Frontflugspange für Jäger in Gold mit "800", Verwundetenabzeichen in Silber, "Krim" Schild, Ärmelband "Afrika", Flugzeugführerabzeichen, Medaille Winterschlacht im Osten, Deutsch-Italienische Erinnerungsmedaille an den Feldzug in Afrika, Rumänien Ritterkreuz mit Schwertern. Getragen, Zustand 2. Dazu ein großer von ihm signiertes Portraitfoto, auf dem die Feldspange deutlich zu erkennen ist. 
Herr Reinert hat seine Stücke noch zu Lebzeiten im Jahr 1988 selbst verkauft an den damals bekannten Händler Theo Walpurgius. Während das Ritterkreuz und die Feldspange in eine Sammlung gingen, wurden alle Urkunden an eine andere Sammlung verkauft. Diese sind jedoch alle in Fotokopie mit dabei sowie auch der alte Verkaufsbeleg von Reinert. Die Fotokopien beinhalten alle Verleihungsurkunden, die noch vorhanden waren, darunter u.a. : die Vorläufigen Besitzzeugnisse zum Ritterkreuz und dem Eichenlaub mit Schwertern. Foto der Eichenlaubmappe mit eigenhändiger Unterschrift von Reinert. Auszug aus dem Wehrpaß mit der Auflistung aller Auszeichnungen von 1942 bis 1945. Soldbuch und Luftwaffen-Flugzeugführerschein. Besitzzeugnisse bzw. Verleihungsurkunden zum Eisernen Kreuz 1. und 2. Klasse, Frontflugspange für Jäger in Gold und mit Anhänger, Verwundetenabzeichen Schwarz und Silber, Flugzeugführerabzeichen, Ehrenpokal für besondere Leistungen im Luftsieg, Krimschild, Medaille Winterschlacht im Osten, zahlreiche Telegramme, Glückwunschschreiben etc. . Die Abschussliste vom Jagdgeschwader 27 als Anlage für den Verleihungsvorschlag zu den Schwertern, mit insgesamt 171 Abschüssen und 702 Feindflügen (von Reinert mit handschriftlichen Anmerkungen versehen und korrigiert).Tabellarischer Lebenslauf bis 1972, von Reinert mit handschriftlichen Anmerkungen versehen. 
Dazu 8 Fotos als Offizier der Luftwaffe und der Bundesluftwaffe (alles Abzüge nach 1945), großteils mit eigenhändiger Unterschrift von Reinert sowie eine von Reinert verfasste Biografie mit zum Teil ganz spannenden Kampfberichten von Afrika, seinem Abschuss über dem Mittelmeer (Reinert ist mit diesem (!) Ritterkreuz nach seinem Abschuss mehrere Stunden im Mittelmeer bis an Land geschwommen..), seine Verwundungen, Reinert ist insgesamt 4 mal mit dem Fallschirm abgesprungen.
Reinert, Ernst-Wilhelm* 2. Februar 1919, Köln-Lindenthal† 5. September 2007, Bad Pyrmont Ernst-Wilhelm Reinert trat nach Ableistung seiner Dienstzeit im Reichsarbeitsdienst (RAD) im April 1939 in die Luftwaffe ein. Danach begann er mit seiner Fliegerausbildung. Im Herbst 1940 wurde er zur Ergänzungsstaffel vom Jagdgeschwader 77 nach Frankreich versetzt. Im April 1941 wurde er dann zur II. Gruppe vom Jagdgeschwader 77 versetzt, welche am Balkanfeldzug beteiligt war. Ab Mai 1941 gehörte er dort zur 4. Staffel. Mit dieser 4. Staffel nahm er ab dem Sommerbeginn 1941 am Rußlandfeldzug teil. Erst am 8. August 1941 konnte er seinen ersten Luftsieg erringen. Am 1. Dezember 1941 wurde er zum Unteroffizier befördert. Am 16. Februar 1942 bekam er den Ehrenpokal für besondere Leistung im Luftkrieg der Luftwaffe verliehen. Am 25. Mai 1942 wurde ihm das Deutsche Kreuz in Gold verliehen. Am 1. Juli 1942 hatte er insgesamt 53 Luftsiege errungen, wofür er am gleichen Tag mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet wurde. Gleichzeitig wurde er zum Feldwebel befördert. Am 8. Juli 1942 verlor er seine Maschine bei einem Unfall. Am 23. Juli 1942 wurde er im Luftkampf verwundet, als sein Flugzeug von einer Peltljakow Pe-2 abgeschossen wurde. Bereits am 3. Oktober 1942 erzielte er seinen 100. Abschuss. Am 7. Oktober 1942 wurde ihm nach 103 Luftsiegen das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. Am 4. November 1942 bekam er das Eichenlaub gemeinsam mit Alfred Druschel, Günther Rall, Max Stotz und Johannes Steinhoff persönlich durch Adolf Hitler überreicht. Im Anschluss durfte er auf Urlaub gehen. Am 23. November 1942 trug er sich während dieses Urlaubs in das Goldene Buch der Stadt Leverkusen ein. Im November 1942 verlegte Reinert mit seiner Staffel in den Mittelmeerraum. Hier gelangen ihm weitere 51 Luftsiege über britische Gegner, was ihn zum erfolgreichsten Jäger auf dem afrikanischen Schauplatz machte. Im März 1943 wurde er bei der 4. Staffel vom Jagdgeschwader 77 zum Oberfeldwebel befördert. Am 19. April 1943 errang er vor der Küste Siziliens seinen 150. Luftsieg. Einen Tag später wurde er zum Leutnant befördert. Am 13. August 1943 wurde er von einer Curtiss P-40 abgeschossen und landete im Mittelmeer östlich von Milazzo vor Sizilien. Als Leutnant wurde er Anfang September 1943 zum Kapitän der 3. Staffel im Jagdgeschwader 77 ernannt. Danach erkrankte er und kehrte erst im Frühjahr 1944 an die Front zurück. Am 20. April 1944 wurde er zum Oberleutnant befördert. Als solcher wurde er im Mai 1944 zum Führer der 12. Staffel vom Jagdgeschwader 27 in Frankreich ernannt. Am 12. Juni 1944 wurde er zum Kapitän der 15. Staffel vom Jagdgeschwader 27 in Frankreich ernannt. Nur wenige Tage später wurde er erneut verwundet. Am 1. Juli 1944 wurde er zum Kapitän der 12. Staffel vom Jagdgeschwader 27 in Frankreich ernannt. Durch die Umbenennung seiner Staffel wurde er Mitte August 1944 zum Kapitän der 14. Staffel vom Jagdgeschwader 27 ernannt. Anfang Januar 1945, unter gleichzeitiger Beförderung zum Hauptmann, wurde Reinert als Nachfolger von Hauptmann Heinz Dudeck mit der Führung der IV. Gruppe vom Jagdgeschwader 27 beauftragt. In dieser Funktion erhielt er am 1. Februar 1945 die Schwerter zum Ritterkreuz verliehen. Gleichzeitig wurde er zum Hauptmann befördert und als solcher zum Kommandeur der IV. Gruppe vom Jagdgeschwader 27 ernannt. Sein Rangdienstalter wurde dabei auf den 1. Januar 1945 festgelegt. Im März 1945 wechselte er angeblich zum Jagdgeschwader 7 über, um dort auf die Messerschmitt 262 umgeschult zu werden. Allerdings gelang ihm mit diesem Flugzeugtyp bis Kriegsende kein weiterer Luftsieg mehr. Insgesamt errang Reinert auf über 700 Feindflügen 174 Luftsiege, davon 71 an der Westfront einschließlich Abschuss von zwei viermotorigen Bombern. Ferner zerstörte er 16 Flugzeuge, zehn Panzer und 6 Lokomotiven am Boden. Bei Kriegsende geriet er Anfang Mai 1945 in amerikanische Gefangenschaft. Aus dieser wurde er bereits im September 1945 wieder entlassen. Nach dem Krieg arbeitete Reinert bis 1955 in der freien Wirtschaft. Im Frühjahr 1956 trat er in die Luftwaffe der neuen Bundeswehr ein. 1972 wurde er dort im Range eines Oberstleutnant als Stabsoffizier beim Luftwaffenkommando in Köln-Wahn auf Sylt in den Ruhestand verabschiedet.
Ritterkreuz (1. Juli 1942), Eichenlaub (7. Oktober 1942), Schwerter (1. Februar 1945)

Die meisten Eichenlaube mit Schwertern auf dem Markt sind mehr oder oder weniger ungetragen in sehr gutem Zustand. Ein wirklich an der Front über Jahre getragenes Stück, wie das hier von uns angebotene, hat dagegen eine ganz eigene Ausstrahlung und weckt Erinnerungen an die Taten des ehemaligen Trägers. Der Nachlass befand sich die letzten 40 Jahre in einer deutschen Privatsammlung und wurde noch nie öffentlich gezeigt oder angeboten.

Für den Nachlass und die Provenienz geben wir unsere unbegrenzte lebenslange Echtheitsgarantie.


430423

Ritterkreuz des Eisernen Kreuz 1939 mit Eichenlaub und Schwertern aus dem Besitz von General der Fallschirmjäger Richard Heidrich

Es handelt sich bei dem Eichenlaub mit Schwertern um die klassische Fertigung der Fa. Gebr. Godet und Co. Berlin, rückseitig "21""900" gepunzt. Das Ritterkreuz ist eine typische Fertigung der Fa. Steinhauer & Lück. Geschwärzter Eisenkern mit Silberzarge. Rückseitig gestempelt "micro 800", die "frostige" Versilberung der Zarge und die polierten Kanten noch sehr schön erhalten. Komplett mit dem originalen getragenen und konfektionierten Halsband, Länge 19 cm. Das Stück ist leicht getragen mit wunderschöner Patina.
Dazu die Feldspange des Generals mit 8 Auszeichnungen: Eisernes Kreuz 1914 2. Klasse mit aufgelegter Wiederholungsspange "1939". Sachsen Zivilverdienstorden Ritterkreuz mit Schwertern. Sachsen Albrechts-Orden Ritterkreuz 2. Klasse mit Schwertern. Ehrenkreuz für Frontkämpfer 1914.1918. Wehrmacht Dienstauszeichnung 1. Klasse für 25 Jahre mit aufgelegtem WH-Bandadler. Luftwaffe Dienstauszeichnung für 12 Jahre mit aufgelegtem LW-Bandadler. Erinnerungsmedaille zum 1.Oktober 1938 mit aufgelegter Spange "Prager Burg". Leicht getragen, rückseitig fehlt das Tragehäkchen, Zustand 2. Dazu ein sehr schönes Repro-Farbfoto von General Heidrich, auf dem genau diese Feldspange deutlich zu erkennen ist ! Ärmelband "Kreta" in der besonderen Ausführung für General Heydrich. In Gold Metallfaden handgestickte Ausführung auf weißem Tuch, oben und unten mit Goldlitze. Getragenes Stück, von der Uniform abgenommen, Länge 39,5 cm. Brustadler aus dem Besitz von General Heidrich für den weißen Sommerdienstrock. Ausführung aus Buntmetall vergoldet, rückseitig an Quernadel. Getragen, Zustand 2.
Dazu eine handschriftliche Notiz des 1. Besitzers des Nachlass, um 1960:
"Heidrich, Richard, Generalleutnant
verstorben, am 23.12.1947 in Hamburg-Bergedorf
dort auch begraben
Kommandeur der 1. Fallschirmjäger-Division
(als 55. Soldat der Wehrmacht - Ritterkreuz mit Eichenlaub und Schwertern
Verleihung am 25.3.1944 - Monte Cassino)
Ritterkreuz als Oberst, Kommandeur FJR 3
am 14.6.1941 - Kreta "
Die meisten Eichenlaube mit Schwertern auf dem Markt sind mehr oder oder weniger ungetragen in sehr gutem Zustand. Ein wirklich an der Front über Jahre getragenes Stück, wie das hier von uns angebotene, hat dagegen eine ganz eigene Ausstrahlung und weckt Erinnerungen an die Taten des ehemaligen Trägers. Der Nachlass befand sich die letzten 40 Jahre in einer deutschen Privatsammlung und wurde noch nie öffentlich gezeigt oder angeboten.

Für den Nachlass geben wir unsere unbegrenzte lebenslange Echtheitsgarantie.

Richard Heidrich (* 28. Juli 1896 in Lawalde in Sachsen; † 22. Dezember 1947 in Hamburg-Bergedorf) war ein deutscher General der Fallschirmtruppe im Zweiten Weltkrieg.
Heidrich trat am 18. August 1914 als Kriegsfreiwilliger in das Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 101 der Sächsischen Armee ein und wurde August 1915 zum Leutnant befördert. Im Ersten Weltkrieg war er zunächst als Zug-, später als Kompanieführer tätig, zuletzt als Regimentsadjutant im 16. Infanterie-Regiment Nr. 182. Ausgezeichnet mit beiden Klassen des Eisernen Kreuzes sowie dem Ritterkreuz II. Klasse des Sächsischen Verdienstordens mit Schwertern, dem Ritterkreuz II. Klasse des Albrechts-Ordens sowie dem Verwundetenabzeichen in Schwarz, schloss er sich nach Kriegsende einem Freikorps in Litauen an und wurde 1920 in die Reichswehr übernommen. Dort war er in verschiedenen Kommandos tätig, ehe er Oktober 1935 als Lehrer an die Kriegsschule in Potsdam und später nach München kommandiert wurde. In der Zwischenzeit war er 1925 zum Oberleutnant und 1931 zum Hauptmann befördert worden.1937 wurde er zur Fallschirm-Infanterie-Kompanie nach Stendal versetzt und Juni 1938 Kommandeur des Fallschirm-Infanterie-Bataillons. Es folgte am 1. Januar 1939 seine Beförderung zum Oberstleutnant sowie seine Überführung in die Luftwaffe.Mit Ausbruch des Zweiten Weltkriegs wurde er zunächst in das Heer zurückversetzt und nahm als Kommandeur des Infanterie-Ersatz-Regiments 4 am Polenfeldzug teil. Am 1. Juni 1940 wurde er wieder zur Luftwaffe versetzt und gleichzeitig Kommandeur des Fallschirm-Jäger-Regiments 3. Zuvor war er am 1. April 1940 zum Oberst befördert worden.Mit seinem Verband war er am 20. Mai 1941 an der Operation Merkur beteiligt und maßgeblich für die Besetzung der Insel Kreta verantwortlich. Im August 1942 wurde er zum Generalmajor befördert, gleichzeitig mit der Führung der 7. Flieger-Division beauftragt und schließlich am 1. November 1942 deren Kommandeur. Im Anschluss daran wurde er vor Leningrad eingesetzt und Mitte 1943 Kommandeur der 1. Fallschirm-Jäger-Division sowie am 1. Juli 1943 Generalleutnant. Mit seiner Division wurde er nach Italien verlegt und nahm an der Schlacht um Monte Cassino teil. Im Oktober 1944 erfolgte seine Beförderung zum General der Fallschirmtruppe. Vom 16. November 1944 bis 3. Mai 1945 war er Kommandierender General des I. Fallschirm-Korps.Heidrich geriet am 3. Mai 1945 in britische Kriegsgefangenschaft und wurde im Juli 1947 entlassen. Er verstarb am 22. Dezember 1947 in einem Versorgungslazarett in Hamburg-Bergedorf.

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Wehrmacht: großer Nachlass des Ritterkreuzträgers Oberfeldwebel Johann Oeckenpöhler, 8./Kampfgeschwader 27

Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz 1939, eine klassische frühe Fertigung der Firma C.E. Juncker, Berlin. Geschwärzter Eisenkern an Silberzarge mit dem typischen Juncker-Bandring, am getragenen original Halsband. 
Deutsches Kreuz in Gold, schwere Fertigung der Fa. Deschler, München. Rückseitig mit 4 Nieten, auf der Nadel mit "1" gestempelt. Deutlich getragen, auf der Rückseite mit eingekratzter Trägerbezeichnung "Joh. Oeckenpöhler Hiltrup i. Westf.", das Nadelscharnier wurde während des Krieges neu verlötet. Eisernes Kreuz 1939 1. Klasse, Ausführung für die Schraubscheibe. Ebenfalls stark getragen, die rückseitige Schraubscheibe fehlt. 
Frontflugspange für Kampfflieger in Gold mit Anhänger, Fertigung aus Buntmetall, der Anhänger Feinzink vergoldet. Deutlich getragen.
Dazu ein original Portraitfoto in Postkartengröße, Oeckenpöhler als Oberfeldwebel in leichter Sommerfeldbluse mit allen Auszeichnungen, rückseitig mit eigenhändiger Widmung an seine Familie "Sinferopol, 29.6.43. Am 2.6.43. erhielt ich das Ritterkreuz. Euer Sohn u. Bruder Hansi." Das Foto wurde wohl viele Jahre in der Brieftasche mit sich geführt, mit deutlichen Knicken und Einrissen, Zustand 3. Dazu ein handschriftlicher Zettel des 1. Besitzers der Orden, um 1960 "Johann Oeckenpöhler Hiltrup + Sinferopol 27.6.1943, RK am 2.6.43". 

Johann-Peter Oeckenpöhler wurde am 1.9.1917 in Hiltrup i. Westfalen geboren. Bereits als Jugendlicher war Oeckenpöhler Segelflieger und trat 1936 in die Luftwaffe ein. Bis Ende 1938 wurde er zum Flugzeugführer ausgebildet, um dann zur 8./KG 154 "Boelcke" versetzt zu werden. Mit dieser am 1.5.1939 in 8./KG 27 umbenannten Staffel nahm er am Polenfeldzug teil, Verleihung des EK 2 am 16.9.1939. Am 10.5.1940, dem 1. Tag des Westfeldzugs, mußte er bei nach einem Luftkampf mit seinem verwundeten Bordmechaniker Uffz. Franz Löseke in Münster-Loddenheide notlanden (He111, 1G + ES). Am 22. Mai 1940 wurde seine He111 1G + AS von britischen Jägern bei Carelles, ca. 35 km nordwestlich von Arras abgeschossen. Diesmal wurde der Bordschütze Uffz. Helmut von Borstel getötet. Oeckenpöhler geriet zusammen mit seiner überlebenden Besatzung nach der Bruchlandung in englischen Gefangenschaft. Die 3 Männer konnten aber einige Tage später bei Dünkirchen entkommen und sich zu den eigenen Linien durchschlagen.
Nach über 50 Feindflügen gegen England von August 1940 bis Mai 1941 (Verleihung des EK 1 am 10.-7.1940), u.a. auf Ziele in den Räumen Coventry, Birmingham, Glasgow und Belfast, verlegte Oeckenpöhler im Juni 1941 mit der III./KG27 an die Ostfront. Hier konnte er sich im Südabschnitt durch Einsätze bei den Kämpfen um Kertsch und Sewastopol auf der Krim sowie beim Vormarsch auf Stalingrad auszeichnen. Dabei mußte Oeckenpöhler mit seiner Besatzung am 7. Juli 1942 nach Beschuß seiner He111 bei Kolokia mit dem Fallschirm über den eigenen Linien abspringen.Nachdem er Ende 1941 seinen 100. Feindflug absolviert hatte, kehrte er bereits am 22.8.1942 von seinem 300. Feindflug zurück. Daraufhin erhielt er am 15.9.1942 die Frontflugspange in Gold mit Anhänger. Von Oeckenpöhlers nachfolgenden Einsätzen sind die Angriffe im Rahmen des Unternehmens "Zitadelle", am Kuban sowie bei den Abwehrkämpfen auf der Krim und in der Ukraine hervorzuheben. Während dieser Einsätze konnte er u.a. vor Kertsch 2 Frachter und auf der Wolga 2 Flusskähne versenken sowie bei der Eisenbahnjagd 2 Ölzüge vernichten. Ferner gelang ihm durch Bombenvolltreffer die Zerstörung einer Ölraffinerie. Nach 350 Feindflügen wurde Oeckenpöhler am 2. Juni 1943 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.
Nach der Rückverlegung des KG 27 in das Reichsgebiet im August 1944 erfolgte seine Kommandierung zu einem Offizierslehrgang. Als Leutnant kehrte er Anfang 1945 zum III./KG (J) 27 nach Wels zurück und schulte dort noch auf Fw 190 um, kam aber mit dem neuen Flugzeug nicht mehr in den Kampfeinsatz.
Insgesamt 423 Feindflüge im Westen und Osten. Oeckenpöhler wurde 13 mal abgeschossen, wobei er zweimal mit dem Fallschirm abspringen und 11 mal seine beschädigte Maschine notlanden mußte.
Johann-Peter Oeckenpöhler starb am 14.8.1980 in seiner Heimatstadt Hiltrup in Westfalen.

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Fallschirmschützenabzeichen des Heeres des Soldaten Jacob Hack

Fertigung aus Silber der Fa. C.E.Juncker Berlin. Rückseitig auf Kranz und Adler mit Kratzung "Hack" ( Jacob Hack, Feldwebel, Fallschirm-Jäger Regiment 4, Träger des Deutschen Kreuz in Gold , Ortona / Italien 1944 ). Der Adler rückseitig gestempelt mit der Feingehaltspunze "800".Die kleine Nadelsicherung oberhalb des Nadelhakens teils abgebrochen. 
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16.500,00