Гановер

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Königreich Hannover Pickelhaube Modell 1847 für Generale

Um 1850. Eleganter hoher Lederhelm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne der große silberne Stern mit der im Zentrum eingelegten feinst handbemalten Porzellan-Plakette mit der Darstellung des heiligen St. Georg und dem Wahlspruch «Numquam Retrorsum». Große gewölbte Schuppenketten an ovalen Rosetten mit Kreuzschrauben, rechts die große lederne Offizierskokarde. Eckiger Vorderschirm. Kreuzblatt mit Perlrand und Spitze, diese mittels einer Schraube innen abnehmbar.  Der Vorderschirm innen grün gefüttert. Das Futter innen fehlt, wie bei vielen Helmen, die sich bereits im 19. Jahrhundert in einem Museum, befanden. Man hat damals die Futter entfernt, um Motten- und Insektenbefall vorzubeugen. Nur leicht getragener Helm, von außen in tadellosem Zustand.

Höchst selten und von musealer Bedeutung! 1847-50 wurde der neue Helm nach preußischem Vorbild in der hannoverschen Armee eingeführt und bis 1859 getragen. Generale trugen den Helm in der Ausführung wie für das Leib-Regiment, jedoch mit gelben Beschlägen.
452856
9.500,00
9

Königreich Hannover Tschako für Subalternoffiziere der Linien-Infanterie-Regimenter

um 1860. Hoher schwarzer Filztschako mit Nadelfilzbezug. Komplett mit aufgelegtem Tschako Emblem: das springende Pferd im gekrönten Lorbeerkranz, darunter das Bandeau "8. Juni Waterloo 1813", Oben umlaufende Silberborte für Subalternoffiziere. Das Feldzeichen fehlt, innen ohne Futter. Getragen, Zustand 3.
Ein Dachbodenfund, noch unberührt.
294798
1.450,00

Königreich Hannover Rock, Hose und Schärpe aus dem persönlichen Besitz König Ernst August I. als General und Chef des Garde-Regiments

Um 1840. Der frackartige Rock aus feinem dunkelblauem Stoff mit hohem roten Stehkragen und sich erweiternden Ärmeln mit roten Aufschlägen, auf dem Kragen und den Ärmelaufschlägen die silbernen Gardelitzen, zwei Reihen zu je acht Messing-Knöpfen, auf den Schultern die silbernen Passanten mit den weiß-gelben Durchzügen, auf der Linken Brust mit insgesamt sechs Schlaufen für die Befestigung der Orden und Ehrenzeichen (getragen wurde u.a. von König Ernst August I. der Guelphen-Orden), am linken Ärmel der Trauerflor aus schwarzer Seide für seine verstorbene Frau Friederike zu Mecklenburg (†1841). Der Rock innen mit rotem Futter. · Mit der dazugehörigen Hose für Generale aus feinem schwarzen Stoff mit breiten roten Lampassen, der Bund innen mit schwarzer Seide. Vorne am Knopf hängend ein kleines Schild der Familien-Sammlung Schloss Marienburg. Dabei auch die passende Paradeschärpe aus Silbergespinst mit gelben Durchzügen, innen mit fein gewebtem weißen Stoff. Anhängend die Inventarnummer des Schlosses Marienburg.  In schönem Erhaltungszustand. Zustand 2.

Ein Ensemble von musealer Bedeutung!

Ernst August, der Duke of Cumberland and Teviotdale, trat 1837 mit 66 Jahren die Nachfolge König Wilhelms IV. als König von Hannover an. König Wilhelm IV. war ohne legitime Nachfolger verstorben. In Großbritannien und Irland folgte ihm seine Nichte Victoria auf den Thron. Da allerdings in Hannover das "salische Gesetz" galt, wonach eine Frau nicht den Thron besteigen durfte, fiel der Thron von Hannover stattdessen an Ernst August. Damit war auch die seit 1714 bestehende Personalunion mit Großbritannien und Irland beendet. Mit seiner Thronbesteigung übernahm Ernst August auch den Oberbefehl über die hannoversche Armee. Er war auch der dritte Großmeister des Guelphen-Ordens.
Mit seiner Thronbesteigung machte sich der König auch sogleich an die Reform der Hannoverschen Armee, wobei er sich an dem preußischen Vorbild orientierte. Als erste Maßnahme ersetzte er die rote Farbe der hannoverschen Uniformen durch die dunkelblaue der preußischen Armee. Auch der Schnitt der Uniformen sollte mit der Zeit modernisiert werden, jedoch hielt sich der frackartige Schnitt noch bis um 1849. Der Trauerflor am linken Ärmel wurde 1841 nach dem Tode seiner Frau Friederike zu Mecklenburg angebracht. 
Die Stücke stammen aus der königlichen Sammlung im Schloss Marienburg und wurden 2005 auf der Sotheby's Auktion versteigert.




460366
15.000,00
9

Preußen Schirmmütze für Offiziere im Kürassier-Regiment von Driesen (westfälisches) Nr. 4

Standort Münster. Eigentumsstück um 1910. Elegante hohe Schirmmütze aus weißem Stoff mit rotem Bund und Vorstoß, beide Kokarden, schwarz lackierter Schirm aus Vulkanfiber. Innen mit braunem Lederschweißband und weißem Futter. Im Deckel gestempelt „…Münster…“. Größe ca. 58. Leicht gealtert. Zustand 2.
445519
850,00

Königreich Hannover Helm und Kürass für Mannschaften des Garde-Kürassier-Regiments – als Wanddekoration ehemals im Schloss Marienburg hängend

Um 1860. Hoher Helm aus Tombak mit großem gestuftem Vorderschirm, komplett mit allen Beschlägen in vergoldeter Ausführung. Vorne der große Stern des St. Georg-Ordens von Hannover mit Devise «Nunquam Retrorsum», darunter aufgelegt das Bandeau «Peninsula Garzia Hernandez Waterloo». An dem Bandeau anhängend die Inventar-Plakette des Schlosses Marienburg. Große gewölbte Schuppenketten an ovalen Rosetten mit Messing-Kreuzschrauben, rechts die hannoversche Kokarde in Lederausführung. Messingkreuzblatt mit abnehmbarer Eisenspitze. Innen mit schwarzem Lederfutter, der Vorderschirm grün, der Nackenschirm schwarz lackiert. Größe ca. 57. Der Helm äußerlich etwas gealtert, die Vergoldung größtenteils verputzt.
Das Bruststück des Kürasses ein Kammerstück aus schwarz lackiertem Gussstahl mit Nieten und Zierleisten aus Messing, mittig aufgelegt der große gekrönte Stern im Zentrum mit dem "Springenden Pferd" und dem Wahlspruch «Nec Aspera terrent ». Der Lack mit größeren Abplatzungen. Innen noch das originale Futter erhalten. Der Kürass an der Unterseite gestempelt «17.».
Im Kragenbereich wurde bereits im 19. Jahrhundert ein Holzbrett mit Halterung für den Helm befestigt, beidseitig im Schulterbereich Bohrungen für die Befestigung der Haltedrähte, die das Ensemble an der Wand halten.
Helm und Kürass etwas gealtert im noch unberührten und ungereinigten Zustand.

Ein sehr schönes Ensemble welches in dem Welfen-Schloss Marienburg hing. Im Oktober 2005 wurde es bei der Sotheby's Auktion versteigert.
452904
7.000,00

Königreich Hannover Helm M 1817 für Offiziere im Leib-Kürassier-Regiment

um 1830, aus der Zeit der Union Großbritanniens und Hannovers während der Regentschaft von König Wilhelm IV. . Prächtiger, nach englischem Vorbild gefertigter, hoher Helm aus geschwärztem Eisenblech, komplett mit allen Beschlägen. Vorne aufgelegt das große mehrstrahlige Emblem mit dem englischen Wappen mit der Krone, dem Löwen und dem Einhorn und dem Wahlspruch «Honi soit qui mal y pense» und «Dieu et mon droit», ferner die Ehrenbanner «Peninsula», «Garzia», «Hernandes», «Waterloo». Breite, „gefiederte“ Schuppenketten mit Eichenlaubverzierungen an großen Löwenkopf-Rosetten. Hinten auf der Kalotte große florale Verzierungen aufgelegt. Hoher Messingkamm mit einer prächtigen Bärenfellraupe. Das Futter innen fehlt, der Vorderschirm mit geschwärztem Leder gefüttert, dieses brüchig. Größe ca. 59. Zustand 2.

Extrem selten, seit über 35 Jahren das 1. Mal bei uns im Angebot.


450912
15.000,00

Königreich Hannover Mantel für einen Hofjägermeister

um 1860. Schwerer dunkelgrüner Mantel, doppelte Knopfreihe, vergoldete Knöpfe mit dem Hannoverschen Wappen, am Rücken fehlt ein Knopf. Um den Kragen und den Ärmelaufschlägen mit breiter doppelter Goldlitze. Die Schulterstücke mit aufgelegtem Rangstern sind mit Trauerflor bezogen. Leicht getragen in gutem Zustand.

Dieses Stück stammt von Schloss Marienburg aus der Auktion von Sotheby`s des Königlichen Hauses Hannover 2005.
411499
850,00
9

Königreich Hannover Supraweste für einen Offizier im Garde du Corps

Um 1860. Rote Wollweste mit weißen Vorstößen, der Saum und die Armauschnitte gefältet, umlaufend silbernem Bortenbesatz, auf Brust und Rücken aufgelegt der Gardestern in Form des St. Georgs-Ordens aus Silberstickerei mit farbigem Medaillon. Seitlich mit Haken zum verschließen, an der linken Hüfte wurde die Weste mit einer Schnur zugeschnürt, diese ist auch noch erhalten. Innen mit weißem Seidenfutter. Sehr schöner, farbfrischer Erhaltungszustand. Zustand 2.

Sehr selten! Weltweit sind nur drei Exemplare einer Supraweste für Offiziere bekannt. Dieses Stück stammt aus dem Königshaus Hannover und wurde im Oktober 2005 bei der Sotheby's Auktion auf der Marienburg bei Hildesheim versteigert.







452366
15.000,00

Königreich Hannover Supraweste für Mannschaften Garde du Corps um 1860

mit beidseitigem Bruststern des St. Georg Ordens, rote Wollweste mit umlaufender weißer Borte, aufgelegter Bruststern mit handgesticktem Zentrum in Mannschaftsausführung, seitlich mit Haken zum verschließen, oben ein Haken beschädigt, innen helles Leinenfutter, im farbfrischen leicht getragenen Zustand
Dieses stammt aus dem Königshaus Hannover und wurde im Oktober 2005 bei der Sotheby's Auktion auf der Marienburg bei Hildesheim versteigert.
408066
3.500,00