Preußen Helm Modell 1843/67 für Mannschaften im Regiment Garde du Corps bzw. Garde-Kürassier-Regiment
Standort Potsdam bzw. Berlin. Um 1868. Lange getragener Helm, ursprünglich ein Modell 1843 welcher die Aptierungen bis einschließlich 1867 mitgemacht hat. Die Glocke und die Schirme aus Tombak, die Beschläge aus Neusilber, die Glocke 1862/67 vorschriftsmäßig gekürzt, um diese Zeit wurden auch die Schirme gekürzt, der Schirm wie bereits ab 1853 befohlen innen vernietet, der Helm nachträglich mit der ab 1867 eingeführten Verbindungsschiene zwischen Vorder- und Nackenschiene versehen, die Vorderschirmschiene innen mit dem Hersteller «[J]aeger». Vorne aufgelegt der "neue" Gardestern für Mannschaften ab 1860 mit dem Wahlspruch «suum cuique» und der Devise «Mit Gott für König und Vaterland 1860». Gewölbte Schuppenketten an Rosetten mit Eisenschrauben, diese 1862 eingeführt, rechts die große preußische Landeskokarde in Blechausführung. Komplett mit dem Paradeadler, dieser wie auch der Helm mit Tragespuren und kleineren Reparaturen. Innen mit gelaschtem Lederfutter, der Vorderschirm grün und der Nackenschirm schwarz lackiert (bis 1867 wurde der Nackenschirm mit schwarzem Leder ausgekleidet). Größe ca. 55. Getragen, Zustand 2-.
Ein spannender Helm, der die verschiedenen Entwicklungen und Änderungen zwischen 1843 und 1867 aufzeigt und so auch im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 getragen wurde. Die Helme wurden dann in dieser Version noch bis 1889 weitergetragen. Ein typisches Beispiel für die berühmte "preußische Sparsamkeit".
Ein spannender Helm, der die verschiedenen Entwicklungen und Änderungen zwischen 1843 und 1867 aufzeigt und so auch im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 getragen wurde. Die Helme wurden dann in dieser Version noch bis 1889 weitergetragen. Ein typisches Beispiel für die berühmte "preußische Sparsamkeit".
508191