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Deutsches Reich 1. Weltkrieg Grabenpanzer

Um 1916/17. 4-teilige Fertigung aus Stahl, bestehend aus Brustpanzer und den 3 Schutzplatten für den Unterkörper. Die original Lackierung zu ca. 75% erhalten. Komplett mit der original Beriemung mit den Filzstücken. Die Schulterteile innen markiert «511 [?]» und «511 [?] S». Zustand 2.

Der Grabenpanzer (auch Sappenpanzer) wurde 1916 eingeführt. Ende 1917 kamen als Verbesserung der Gewehranschlag und Halterungen für die Handgranaten dazu. Das vorliegende Stück ist etwa typisch für die Grabenkämpfe vor Verdun 1916.
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Deutsches Reich 1. Weltkrieg Stahlhelm M 1916 mit Mimikri-Tarnanstrich

In der Ausführung von 1918 mit Blechbund und dem daran direkt befestigten zweiteiligen Kinnriemen M 1918. Die originale Tarnbemalung in grün, braun und Ocker mit schwarz abgegrenzten Feldern zu ca. 80% erhalten. Am Bund das dreiteilige Futter, bei zwei der drei Polsterkissen die Füllung erhalten. Seitlich gestempelt «T.J.66» (C. Thiel & Söhne, Lübeck). Zustand 2.

Selten! Die meisten späten Ausführungen des Stahlhelms M 1916 wurden wie der Helm M18 mit Ohrenausschnitt von der Reichswehr und später der Wehrmacht übernommen und entsprechend abgeändert.
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Deutsches Reich 1. Weltkrieg Stahlhelm M 1916 in Mimikri-Tarnanstrich

Ausführung mit Blechbund 1917. Originale Lackierung mit schwarz abgegrenzten Feldern und Tarnfarben, die Lackierung zu ca. 90% erhalten. Innen mit den drei Polsterkissen am Blechbund, die Füllungen der Kissen noch vorhanden. Ohne den Kinnriemen. Seitlich gestempelt «T.J.6[8]» (C. Thiel & Söhne, Lübeck). Nur leicht getragen, Zustand 2.
In diesem Zustand und der ungewöhnlichen Tarnlackierung nur ganz selten zu finden.
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Deutsches Reich 1. Weltkrieg Stahlhelm M 1916 in Mimikri-Tarnanstrich mit Maschinengewehr-Treffer eines feindlichen Fliegers

Spätere originale Lackierung in grün, braun und Ocker um 1918. Die Lackierung zu ca. 80% erhalten. Innen mit dem originalen Blechbund M17. Das Futter fehlt. Der Helm seitlich mit dem Stempel des Herstellers «Si.66». (Eisenhütte Silesia, Paruschowitz Oberschlesien). Ohne Kinnriemen.
Oben auf der linken Seite mit fünf Eintrittslöchern von Projektilen, unten rechts die Austrittslöcher. Die Größe und Form der Löcher sowie das Trefferbild weisen auf ein Maschinengewehr hin, wobei die Projektile den Helm von oben rechts nach unten links durchschlugen, wahrscheinlich von einem Flugzeug aus abgefeuert. 

Ein Zeugnis der Schrecken des Kriegs und insbesondere der verlustreichen Kämpfe am Ende des Krieges 1918.




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Königreich Bayern 1. Weltkrieg Vereinfachter Feldrock M 1915 für einen Unteroffizier im Infanterie-Leib-Regiment

Heimatstandort München. Kammerstück 1915. Der Feldrock aus feldgrauem Stoff mit feldgrauem Klappkragen und einfachen Ärmelumschlägen, die Knopfleiste mit rotem Vorstoß, mattsilberne Knöpfe mit dem bayerischen Löwen. Auf den Schultern eingenäht die feldgrauen Schulterklappen mit der in rot aufgestickten Krone für das Leib-Regiment, Knöpfe der 10. Kompanie, am Kragen die weißen Gardelitzen mit rotem Durchzug. Der Kragen und die Ärmelaufschläge mit den silbernen Unteroffizierslitzen. Innen mit olivgrünem Leinenfutter, die linke Brusthälfte mit dem Kammerstempel «B.A.I. 1915», diverse weitere Stempel, das Tuchfutter mit zwei Flicken aus der Zeit. Zustand 2.

Sehr seltenes und gut erhaltenes Exemplar! Die Produktion des Anfang 1915 eingeführten vereinfachten Feldrocks M 1915 wurde bereits Ende des Jahres wieder eingestellt, da wieder genügend reguläre Feldröcke zur Verfügung standen.
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