Wehrmacht Parade-Waffenrock und Ordensschnalle aus dem Besitz von Generalleutnant Adolf Lechner
Der Paradewaffenrock wurde 1939 hergestellt. Elegante Fertigung aus feldgrauem Gabardine in feinster Offiziersqualität mit dunkelgrünem Kragen. Komplett mit allen Effekten. Gold Metallfaden-handgestickter Brustadler auf dunkelgrünem Tuch per Hand vernäht. Die Knopfleiste mit 8 vergoldeten Knöpfen und roter Paspelierung. Eingenähte Schulterstücke mit schwerem Generalsgeflecht und jeweils einem versilberten Rangstern als Generalleutnant. Unter dem rechten Schulterstück mit Knopf für die anhängende goldene Paradefangschnur. Die Kragenspiegel für Generale mit Goldstickerei auf rotem Grund maschinell vernäht. Auf der Brust Schlaufen für die langeOrdensspange mit 7 Auszeichnungen: Eisernes Kreuz 1914 2. Klasse, Bayern Militärverdienstkreuz 3. Klasse mit Krone und Schwertern, Oldenburg Friedrich-August Kreuz 1914 2. Klasse, Ehrenkreuz für Frontkämpfer 1914-1918, Wehrmacht Dienstauszeichnungen für 25 und 12 Jahre mit Bandadlern, Bayern Prinzregent Luitpold Medaille in Bronze. Darunter die Schlaufen für das Eiserne Kreuz 1914 1. Klasse mit Wiederholungsspange "1939", Schlaufen für das Verwundetenabzeichen. Weiterhin auf der Brust das Oldenburg Friedrich-August Kreuz 1914 1. Klasse, leicht gewölbt, an Schraubscheibe. Auf der rechten Brust Schlaufen für das Deutsche Kreuz in Gold. An der linken Hüfte mit eingenähtem Schlitz zum Tragen des Offizierssäbels. Innen grünes Seidenfutter, seitlich an der Innentasche mit Schneideretikett "Herrn Gen. Major A. Lechner den 6. April 1939", weiterhin Etikett im Schoß "G. Wostrack & Sohn Koblenz". Maße: Schulterbreite 49 cm, Armlänge 58 cm, Rückenlänge 68,5 cm.
Adolf Lechner, geboren am 7.12.1884 in Kolmar. Eintritt als Fahnenjunker in die bayerische Armee 1906. Beförderung zum Leutnant am 20.7.1908 im bayerischen 4. Feldartillerie-Regiment. Aktive Teilnahme am 1. Weltkrieg als Frontoffizier, am 22.8.1919 verabschiedet und Übertritt in die Bayerische Landespolizei. Am 1.9.1935 Rücktritt in die Wehrmacht mit dem Rang als Oberst, Kommandeur Artillerie-Regiment Nr. 10. Beförderung zum Generalmajor am 1.3.1939. Ab 1940 Artillerie-Kommandeur der Grenztruppen Saarpfalz. Generalmajor Adolf Lechner war vom April 1941 bis zum 31. Januar 1942 Artillerie-Kommandeur 112 (Arko 112) beim Stab des XXIII. Armeekorps. Vom 1.2.1942 - 15.12.1942 Höherer Artillerie-Kommandeur 308 2. Armee, Heeresgruppe Mitte. Beförderung zum Generalleutnant am 1.3.1942. Ab 15.12.1942 Kommandeur der 377. Infanterie-Division, Heeresgruppe Mitte. Verleihung des Deutschen Kreuz in Gold am 9.4.1943. Generalleutnant Lechner wurde während der Kämpfe um Woronesch am 29.1.1943 vermißt.
Adolf Lechner, geboren am 7.12.1884 in Kolmar. Eintritt als Fahnenjunker in die bayerische Armee 1906. Beförderung zum Leutnant am 20.7.1908 im bayerischen 4. Feldartillerie-Regiment. Aktive Teilnahme am 1. Weltkrieg als Frontoffizier, am 22.8.1919 verabschiedet und Übertritt in die Bayerische Landespolizei. Am 1.9.1935 Rücktritt in die Wehrmacht mit dem Rang als Oberst, Kommandeur Artillerie-Regiment Nr. 10. Beförderung zum Generalmajor am 1.3.1939. Ab 1940 Artillerie-Kommandeur der Grenztruppen Saarpfalz. Generalmajor Adolf Lechner war vom April 1941 bis zum 31. Januar 1942 Artillerie-Kommandeur 112 (Arko 112) beim Stab des XXIII. Armeekorps. Vom 1.2.1942 - 15.12.1942 Höherer Artillerie-Kommandeur 308 2. Armee, Heeresgruppe Mitte. Beförderung zum Generalleutnant am 1.3.1942. Ab 15.12.1942 Kommandeur der 377. Infanterie-Division, Heeresgruppe Mitte. Verleihung des Deutschen Kreuz in Gold am 9.4.1943. Generalleutnant Lechner wurde während der Kämpfe um Woronesch am 29.1.1943 vermißt.
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