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1. Weltkrieg U-Bootwaffe: große Erinnerungstafel an den U-Boots-Kommandanten Otto Weddigen zum Versenkungserfolg vom 20. September 1914

Große versilberte, hohl gearbeitete Tafel. Darstellung: der gekrönte Reichsadler über dem Portrait von Otto Weddigen im Lorbeer/Eichenlaubkranz mit anhängenden Eisernen Kreuzen 1914, Faksimile Signatur "Otto Weddigen" im Hintergrund die gekreuzte Reichskriegsflagge und Nationalflagge. Darunter die Darstellung der Versenkung der britischen Panzerkreuzer "Aboukir", "Hogue und "Cressy" durch Weddigens U-Boot im Vordergrund. Darunter die Widmung :" Es spähet über das Nordmeers rund - Weddigen der Held. Drei Kreuzer legt er auf den Grund - "Goddam" John Bull da bellt - kaum dass sich der Nebel gelichtet, war schon der Erste gestellt. Dann hat er den Zweiten gesichtet, sie liegen beide zerschellt. Bald fand er auch den Dritten und flugs darauf losgeschnellt. Hohnlachend auf den Briten jauchzt die Germanenwelt: "Hoch Weddigen der Held "Dem Andenken Weddings gewidmet". Links unten mit Herstellerbezeichnung "D.H von der Tange fec.", rechts mit Widmungsgravur "Von Verehrern aus Osnabrück". Maße 55 x 31 x 2 cm, Gewicht ca. 6,6 kg. Leichte Altersspuren, Zustand 2.


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Kaiserliche Marine Dolch für Offiziere mit Damastklinge

Es handelt sich hierbei um ein sehr schönes Stück, um 1910. Hergestellt von der Fa. Carl Eickhorn, Solingen, jedoch ohne Herstellerbezeichnung. Leicht gekürzte Klinge aus feinem  Damaststahl. Echter Elfenbeingriff mit intakter Drahtwicklung, abnehmbare offene Krone. Luxusscheide, gehämmert, mit zusätzlichem handgravierten Eichenlaubdekor, Die Trageringe in Tampenform mit Zierknoten. Die Parierstange passend zur Scheide ebenfalls mit Hammerschlag-Dekor. Leicht getragen, die Klinge etwas fleckig, noch etwa 50% der Vergoldung erhalten, ein schöner Dolch. Zustand 2
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Kaiserliche Marine Säbel für Offiziere - Luxusausführung als Geschenk an König Karl I. von Rumänien

Leicht gekrümmte Klinge aus echtem Damast mit großen Rosen, beidseitig mit schmaler Kehlung, das untere Drittel geätzt und partiell vergoldet, quartseitig das Wappen des Königreichs Rumänien in der Form ab 1872 mit dem Wahlspruch "Nihil Sine Deo", auf der Terzseite das Monogramm König Karls I., Krone mit gespiegeltem "C" und der römischen I.. Vergoldetes Messinggefäß mit Löwenkopfknauf, dieser mit rotem und grünen Glasauge, Beingriff mit erhaltener, aber gelockerter Drahtwicklung, Korb beidseitig abklappbar. Anhängend original gebundenes Portepee. Lederscheide mit vergoldeten Beschlägen. Gut erhalten, Zustand 2.

Gesamtlänge etwa 93,8 cm. 

Die hohe Qualität sowie das rumänische Staatswappen und das Monogramm König Karls I. weisen darauf hin, dass die vorliegende Waffe aus dem Besitz des Königs stammt. Karl Eitel Friedrich aus dem Hause Hohenzollern-Sigmaringen wurde 1881 zum König von Rumänien proklamiert. Außenpolitisch lehnte er sich stark an das Deutsche Kaiserreich und die K.u.K.-Monarchie an. Da bei Staatsbesuchen die Herrscher gerne auch die Uniformen tauschten, ist anzunehmen, dass Karl die Waffe zu solch einem Anlass erhielt. 
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